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Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi

ich meine, dass hier irgendwo mal eine Art Dynamo (über Magneten) beschrieben war, mit dem man ggf. ein MTB, welches natürlich ohne klassischen oder auch Naben Dynamo auskommt nachrüsten kann

1 Alpa

Hallo zusammen,

ich meine, dass hier irgendwo mal eine Art Dynamo (über Magneten) beschrieben war, mit dem man ggf. ein MTB, welches natürlich ohne klassischen oder auch Naben Dynamo auskommt nachrüsten kann. Ich finde den Beitrag aber leider nicht mehr.

Das Problem: Ich möchte für eine mehrtägige Tour das Mobiltelefon als Navi benutzen (der Akku hält allerdings lediglich 8 Stunden im Navibetrieb), gehe aber davon aus, dass ich unterwegs keine 220 V zur Verfügung haben werde.

Jetzt gibt es diese Akkupacks, mit denen man (je nach Kapazität) ein Telefon mehrfach wieder aufladen kann, ich fürchte nur, dass auch diese Lösung spätestens am vierten oder fünften Tag an seine Grenzen stößt.

Für Nabendynamos gibt es jetzt diese tollen Ladegeräte, die entsprechende Geräte über den USB Anschluss (während der Fahrt) mit Strom versorgen können, was aber fehlt ist der Nabendynamo...

Sollte jemand (abgesehen von dem oben beschriebenen / gesuchten Dynamo) andere Lösungsmöglichkeiten für mein Problem haben, nehme ich diese ebenfalls Gerne.

Gruß
Alpa

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  05.02.2013 14:47


2 derBude

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  05.02.2013 15:12


3 Phini

Ich kenne nur die hier:
http://www.reelight.com/the-benefits/
Sowas geht sicher auch ohne die Lichtanlage, nur mit direktem USB Anschluss oder so. Weiß aber nicht wo, musste mal googlen.

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  05.02.2013 15:22


4 Alpa

... die Solarzellen sollen (gem. der Kundenrezensionen) allerdings etwas schwach auf der Brust sein, bzw. es unter normalen Umständen nicht schaffen, ein Telefon innerhalb eines Tages wieder aufzuladen...

Mir ist allerdings gerade der Gedanke gekommen, den Einachsanhänger (der die Tour mitmacht) ggf. mit einem Dynamo nachzurüsten und damit das Problem zu lösen, ohne das MTB mit irgendwelchen Zusatzbauteilen, die vor Touren durchs Gelände wieder zu demontieren wären "zu verunstalten".

Gruß
Alpa

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  05.02.2013 15:45


5 Phini

Ahh, mir fällt noch ein: Kauf dir doch einfach noch ein zusätzliches vorderes Laufrad.
Google mal nach Stuntzi oder schau auf mtb-news
Der hat sich eben für vorne ein neues Rad machen lassen mit Nabendynamo und Ladekonstruktion (Zum an die Gabel klemmen glaub ich, oder an den Lenker). Der macht oft so Reisen, auch mal länger als nur 10 Tage. Hat tolle Berichte und kommt gut mit klar

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  05.02.2013 15:49


6 Kkangpae (Ex-Mitglied)

einen kompakten "Adapter" als Ahead-Kappe... den Tout Terrain Plug II. Brauchst auch da einen Nabendynamo, ggfs passt der Anschluss auch wo anders ran.

http://www.tout-terrain.de/zubehoer/153/the-plug-ii/


Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  05.02.2013 16:35


7 raphrav

Hi,

was für ein Zufall! Ich bin momentan ebenfalls am Planen von mehrtägigen Touren für die kommende Saison! lächel
Tatsächlich habe ich das selbe Problem. Navigation läuft bei mir zwar noch altmodisch per Papier und Wegweiser (sind bei mir meist Fernwanderwege), aber dennoch ist das Smartphone mit dabei, für Fotos, um schöne Stellen GPS-zu-tracken usw. Ich gehe also auch davon aus, dass ich einmal oder mehrmals laden muss.

Ich bin Elektrotechniker und so gibt's was selbstgebautes, das ist schon mal klar. zwinker

Stand ist momentan:
Ich habe mir einen Miniatur-Schaltregler von Texas Instruments aufgetrieben, und zwar den PTH08080W. Der, eine Hohlbuchse, ein Hohlstecker, der obligatorische Kondensator und der Widerstand als externe Beschaltung, ein Stückchen Lochrasterplatine und viiieeelll Schrumpfschlauch, und fertig ist der spritzwassergeschützte Adapter, der mir aus allem zwischen 6,1V und 16V stabile 5V macht - bis zu einem Strom von 2A, sofern die Quelle das mitmacht! lächel
So, jetzt muss ich das noch versorgen: Experimente mit Labornetzteil verliefen erwartungsgemäß positiv. Diverse Steckernetzteile ("Wandwarzen") ausnahmslos auch. Auch ein "kleiner" (7Ah, 2,2kg!) 12V-Bleiakku hat den Spaß locker mitgemacht.

Erstes Fazit also: Das tutet! lächel

Oder zumindest dann, wenn die Energiequelle für das Modul mitmacht, wie wir nun sehen: Weiter gings also mit der Suche nach was tragbarem, und irgendwo auch "unerschöpflichem": Die Idee nun ist eine Reihenschaltung von 6 Mignonzellen. Die liefern auf dem Papier 9V, bei einer Kapazität von, sagen wir mal 2,5Ah. Und da, wo es was zum Beißen gibt, kann man die auch meist nachkaufen. Nicht ökonomisch, nicht ökologisch, aber wenigstens muss man dann nicht alle mitschleppen und es ist nicht Feierabend, wenn man wirklich laden muss!

ABER: Experimente mit (nicht ganz neuen) Discounterzellen gingen schief: Die Spannung des Batteriepacks brach ein (auf unter 6V), der Wandler hatte zu wenig Eingangs- und damit Ausgangsspannung, und das Handy brach das Laden beleidigt ab...
Akkus sahen schon besser aus: Deren Zellenspannung ist zwar mit 6*1,2V=7,2V geringer, aber die steht auch noch unter Last. Ergo ging kurzfristiges Laden, langfristig fehlte mir bislang schlicht die Zeit.
Kommt aber noch, genauso wie Erfahrungswerte, was mit Marken-Alkalizellen passiert!

Bei Wunsch kann ich auch noch Fotos liefern...

So, noch etwas Mathe:
Mein Handyakku hat eine Kapazität von 1200mAh, bei einer Spannung von sagen wir mal worst case die 5V (also nicht die als Zellenspannung angegebenen 3,7V!) macht das also einen Energiebedarf von ziemlich genau 6Wh für einen Ladezyklus, seitens des Handys.
Auch wenn das Datenblatt des TI-Moduls mehr verspricht, gehen wir mal von einem Wirkungsgrad von 90% dafür aus. Also sind wir bei 6,7Wh, die in das Modul müssen.
Ein Mignonakku hat 1,2V und etwa 2Ah. Das sind dann also bei sechs Akkus: 14,4Wh.
Gehen wir von einer gescheiten Alkalizelle aus (und davon, dass ich das zum Laufen bekomme lach), haben wir 1,5V und 2,5Ah. Macht bei sechs Stück 22,5Wh.

Ergo kommen wir bei 6 Mignonakkus auf zwei, bei Alkalizellen auf gute 3 Ladezyklen. Klar ist das nur ein (optimistischer) Anhaltspunkt, aber dennoch: Potential ist drin und selbst wenn man nur einen Ladezyklus rausbekommt, ist das für eine Tour im Jahr nicht das schlechteste. zwinker
(Nur noch aus Spaß, der Bleiklotz: 12V*7A=84Wh, also gut für 12 Zyklen lach)

Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  05.02.2013 17:34


8 raphrav

Hier noch zwei Bildchen:

Zuerst das Wandlermodul, wie es in der Post war:


Und dann noch das fertige, tourentaugliche Gerät:


(kleine Anmerkung: Oben zu sehen ist das Modul in der Through-Hole-Mount-Variante. Eingebaut hab ich letztendlich die SMD-Variante, bei der ich zuvor die Lötpads durch flexible Drähte ersetzt habe. Der Grund: Das Modul hält sich nicht ans 2,54mm-Raster, womit ich nicht gerechnet hatte. wütend Gut, dass ich beide Typen geordert hatte...)

Viele Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  06.02.2013 09:11


9 Alpa

Danke schonmal für alle Antworten und speziell für Deine (@ Raph) super ausführliche Beschreibung.
Jetzt muss ich mir allerdings noch Gedanken darüber machen, wie ich Deine Konstruktion in Zusammenhang mit Akkus und / oder einen Dynamo bringe...

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  06.02.2013 09:29


10 raphrav

Hi,

in Zusammenhang mit Dynamo ist eher schlecht bei der Konstruktion, weil sie ja kein Hirn hat und ich mir so vorstellen könnte, dass eine derart schwankende Quelle nicht gut tun würde. Das Verhalten des Wandlers ist ja nur für 6,1V-16V definiert, und bislang gibt's auch keine Schutzbeschaltung, die bei zu hoher der zu niedriger Spannung den Wandler von der Quelle trennt. Oder in anderen Worten: Das alles ist für eine annähernd stationäre Quelle und nichts dynamisches gedacht - zumindest in der Form.

Aber gut, für Akkus/Batterien sollte das alles klappen. Und da sehe ich auch Potential, genug zumindest, dass ich weiter testen werde...

Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  06.02.2013 12:02


11 raphrav

Heya,

neues Testergebnis:
Diesmal mit frisch geladenen, aber trotzdem alten Mignonakkus (nominal 1200mAh) als Quelle und einem dicken 3,9Ohm-Leistungswiderstand als Last, also einem Strom von mehr als ausreichenden 1,28A:

Die Spannung blieb 52min lang stabil, dann brach sie ein. Ergo bekam ich gut 1,1Ah raus lächel

Die Differenz zu den rechnerischen 1,56Ah schiebe ich mal auf den hohen Akkustrom von knapp 1A, für den die nicht gebaut sind sowie auf das Alter der Gesellen...

Gut, das ist mal ein Wort, ich bin echt positiv überrascht!

Der nächste Test erfolgt dann mit nagelneuen Discounterzellen!

Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  07.02.2013 16:37


12 raphrav

Hi,

hier also der Abschluss meiner Experimente am Schreibtisch:
Auch mit neuen Discounterzellen gab es zuerst einmal Probleme. Bei diesen schaltete sich das Modul sogar ab, wenn ich die 1,28A-Last dranhin, keine Ahnung warum.
Ich gab aber nicht auf: Da auf dem Handyladegerät auch nur 700mA aufgedruckt sind, hab ich den Wandler eben damit belastet. Und siehe da, das funktioniert! Auch über Stunden.
Also kam der Test mitm Handy, und siehe da, klappt! Laut einer Akkuüberwachungsapp kamen dabei zwar keine 700mA rüber, aber das Handy wurde in einem vernünftigen Zeitrahmen aufgeladen.
Ich bin somit also zufrieden und werde schauen, wie es sich in der Praxis bewährt. lächel

Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  08.02.2013 22:51


13 raphrav

Hi,

Nachtrag: Ich hatte mein Handy zuletzt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag an der Steckdose. Seither bei Bedarf immer wieder an (den selben sechs) Alkali-Mignonzellen aufgeladen. Zuletzt gerade eben. Also Handy-Akkustand nach 2,5Tagen: 100%!
Die Batterien sind nun ziemlich angezählt, aber ich denke, dass ich sicher noch mal von 50% auf 100% laden kann. Außerdem: Der Handyakku ist voll und so gehe ich davon aus, dass ich mit der Konstruktion 4-5Tage pro Batteriesatz (den ich beliebig oft nachkaufen kann) auskäme. lächel

Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  10.02.2013 19:12


14 raphrav

Hey,

kleines Update: Habe eine neue Version aufgebaut. Diesmal direkt, also mit Hohlstecker-Eingang und USB-Ausgang.
Elektrisch komplett identisch, nur brauche ich eben nun keine extra Adapterplatine für USB mehr. Außerdem keine quasi-Panzerung des Wandlers mehr, sodass die komplette Einheit nun nur noch 10g wiegt! lächel
Auf der Rückseite befindet sich noch eine kleine SMD-LED zur Kontrolle.

Bildchen:


Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  07.04.2013 11:29


16 raphrav

Hi,

im Prinzip ja. Hab also quasi das Rad neu erfunden.
In besser auch. Zumindest insofern, dass ich 4x AA für sehr knapp halte, weil da die Spannung echt nicht weit einbrechen darf, als dass das noch brauchbar funktionieren könnte.
Aber gut, ich weiß nicht, was da genau drin steckt, von daher hör ich mal auf draufzuhauen... zwinker

Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  08.04.2013 07:25


17 michael017

Servus zusammen,

@Alpa und Raph: Ich häng mich mal an euren Thread dran, weil es zum Thema passt, das mich beschäftigt.

Ich möchte für die Bodenseetour meine mobilen Geräte unabhängig von Steckdosen laden können. Dazu hab ich mir zwei Möglichkeiten überlegt.

1. Busch und Müller USB Werk

2. Vaude Solarladegerät

Mit dem Smartphone wird es mMn bei beiden keine Probleme geben, da beide gepuffert sind und konstante 5V produzieren, oder sehe ich das falsch? Vorteil beim Solarpanel wäre, dass man es nicht nur beim Biken einsetzen kann, sondern auch beim Wandern/Campen. Beim USB-Werk wäre eine extra Felge mit Nabendynamo notwendig, was das Ganze etwas teurer machen würde. Würde es funktionieren, auch z.B. einen Lithium Ionen Akku einer Kamera mit beiden zu laden? Was würdet ihr vorziehen?

Danke schon mal!

lg micha

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  31.07.2013 19:32


18 tobivogel

Ich hatte auf meiner 3 monatigen Tour die Busch und Müller Luxos U dabei und sie hat mich nie im stich gelassen. Sie hat mit dem günstigen Shimano Nabendynamo gleich schnell geladen, wie über das Stromnetz!

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  31.07.2013 19:49


19 michael017

Servus Tobi,

meinst du die? Kannte ich bisher nicht, scheint ja auch ein geniales Teil zu sein. Was hast du damit alles geladen?

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  31.07.2013 20:00


20 tobivogel

Genau die.
Echt gutes Teil, ehrlich!
Und hier auch wirklich günstig. Hab ca 200 Euro bezahlt...
Geladen habe ich damit:
iPhone 4
iPhone 5
Jawbone Jambox
Black Diamond Stirnlampe
Iphone Akkupack

Hat alles immer super geklappt.

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  31.07.2013 20:12


21 michael017

Danke für die umfassenden Infos, Tobi lächel!
Kann ich schon was damit anfangen.

lg micha

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  31.07.2013 21:27


22 raphrav

Hey Micha,


auch weil du mich direkt in deinem Post angesprochen hast, noch ein paar Worte von mir: Beide sind,finde ich, eher kritisch zu sehen.


Zum einen so ein Solarteil, da hole ich am besten mal etwas theoretisch aus:
So ein "nacktes" Solarmodul hat ja KEINE konstante Ausgangsspannung oder einen Ausgangsstrom. Der Strom hängt von der Last ab und hat eine Obergrenze, die von der Sonneneinstrahlung abhängt, darüber bricht die Spannung ein. Also ist die Spannung vom Strom abhängig, außerdem noch etwas von der Temperatur. Die Leistung, auf die es uns ja ankommt, ist das Produkt aus Strom und Spannung. Und somit gibt's einen idealen Belastungspunkt, wo am meisten Leistung drin ist. Der heißt Maximum Power Point (kurz MPP), liegt knapp unter der Stromobergrenze (drunter ist weniger, klar, drüber ist überlastet und damit Spannung weg) und ist somit stark abhängig von der Einstrahlung.

Also braucht's ein Hirn, das die Belastung der Solarzelle durch den Stromrichter immer genau ideal einstellt, den sog. MPP-Tracker. Das ist ne Herausforderung, die man für stationäre Anlagen (wo es "nur" Sonnenstand und Wolken auszuregeln gibt) gelöst hat, aber wenn dann wirklich so richtig schnelle Veränderungen kommen (Solarpanel wird bewegt, am besten durch teilweise Schatten), steigt der Tracker überfordert aus und so eine Zelle arbeitet dann sehr ineffizient.

Dazu kommt das Logische: Was machste nachts, im Nebel, bei schlechtem Wetter? (Auch wenn durch die Diffusstrahlung ein bisschen was rauskommt, kannst das vergessen...)

Ergo: Wenn man bei der Mittagspause das Panel ruhig zwei Stunden in die pralle Sonne legt, klappt das, sonst eher nicht.


Fahrraddynamo mit Ladestation:
Prinzipiell klappt das prima, wie auch Tobi ja erfuhr. Leistung ist da, das lässt sich regeln und kurzfristig überlasten. Aber ein paar Haken hat's trotzdem:
Du brauchst nen Nabendynamo. Schwer, teuer, anderes Vorderrad nötig.
Das zwackt die Leistung aus deinen Beinen ab. Lass mal 5V/2A annehmen, das macht 10W. Mit einem Gesamtwirkungsgrad von 70% (schon optimistisch) biste dann bei 15W, womit das Teil dann bremst. Geh mal von einer Dauerleistung deinerseits von ca. 200W aus, dann ist ein Zehntel weg.
Außerdem: Was, wenn du mal nen Tag nicht fährst?


Kameraakku laden ginge theoretisch schon auch mit den Methoden, du brauchst halt ein Ladegerät, das sich mit 5V betreiben lässt.

Aber im Ernst: Bodensee und so ein Theater? Ich meine da hat's überall Strom beim Übernachten.

Grüße,
Raph

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  01.08.2013 08:46


23 michael017

Hi Raph,

merci für die Infos!

natürlich hat' s auch beim Campen auf dem Zeltplatz Strom, kostet aber auch extra. Und mich für zwei Stunden jeden Tag in den Dusch-/Waschbereich zu stellen, hab ich keine Lust zu.

Außerdem soll der Bodensee (den ich fahre, weil ich mit meinen Kids was machen möchte) nur ein Test für was anderes sein.

lg micha

Dynamo für's MTB - Stromerzeugung für Telefon / Navi  •  01.08.2013 09:33


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