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Elektromountainbikes ...

1 TOSTO

die Verheissung einer Zukunft, die hoffentlich uns allen erspart bleibt.

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/elektroraeder-im-vergleich-und-vergib-uns-den-motor-im-mountainbike-12828595-p2.html?printPagedArticle=true

Auf dem Weg zur Keschhütte überholen mich die unsportlichen Ausflügler der Grossstädte und dann noch die Zigarette im Mund ... wütend wütend wütend

Tempora mutantur, et nos mutamur in illis. (Ovid)

Elektromountainbikes ...  •  05.03.2014 22:32


2 Kharne

Die ganzen Bikes mit Bosch Motor sind imho kein bischen für richtige
Trails geeignet. 2-3 Mal das Teil vor nen Stein oder ne Kante gesetzt
und der ist durch...
Spiegelt auch sehr gut wieder, für was 90% der verkauften Mountainbikes
bis 160mm Federweg genutzt werden: Stadtbitch oder um mal Sonntags
um den See fahren.

Elektromountainbikes ...  •  05.03.2014 22:44


3 InSanity

20 kG auf engen trails zu bewegen kann kein spass machen. gerade bei zorniger kurvenfahrt und schnellen richtungswechseln sind 20 kg einfach zuviel des guten

Elektromountainbikes ...  •  05.03.2014 22:52


4 Beysen

lach lach

Und ich vergammel im Flachland und halte an meinem Strohalm der seeeehr begrenzten Abfahrten fest. lach
Was ein Schei§ Spiel. staun

Elektromountainbikes ...  •  05.03.2014 22:53


5 InSanity

deutschlands problemzone: fehlender sturm, und schwäche anfällige abwehr. aber in deutschland leben eh 80 mio bundestrainer, ich bin nur einer davon ;O

Elektromountainbikes ...  •  05.03.2014 22:56


6 Beysen

Lol lach

Seeeetzt den Jogi ab lach lach lach

Aber BTT.:
Ich denke der Ambitionierte Biker kauft sich schon absichtlich ein Sportgerät um in erster Linie das zutun wofür sie da sind: "Sport!!".

Die E Antriebe sprechen sicher auchdie Faule Flasche an die gut in dein genanntes Klischee passen, irgendwie muss man sie ja erobern. zwinker
Allerdings finde ich sie für den Hobbyfahrer der aufgrund Gesundheitlicher Beschwerden nicht mehr kann eine tolle Möglichkeit sein Hobby weiter ausüben zu können. lächel


Elektromountainbikes ...  •  05.03.2014 23:03


7 Air-Marky

Es geht doch nichts über gepflegte Vorurteile lach so manches 20-30kg E-Bike geht spielerischer über die Trails als sich viele hier vorstellen können, nur können muß man es hald! zwinker

Elektromountainbikes ...  •  06.03.2014 08:38


8 TOSTO

Zitat von Air-Marky

Es geht doch nichts über gepflegte Vorurteile lach so manches 20-30kg E-Bike geht spielerischer über die Trails als sich viele hier vorstellen können, nur können muß man es hald! zwinker


Mein Vorstellungsvermögen umfasst die Weite der amerikanischen Prärie ... lach
Trotzdem sehe ich diese Entwicklung skeptisch. Jetzt werden viele Trails sicher noch mehr befahren und die Spannungen zwischen Wanderern und Bikern zunehmen.

Warten wir ab.

... ansonsten habe ich nichts gegen E-Bikes. Bin sogar mal eins Test gefahren.

Letzten Sommer war ich in St.Moritz und habe dort vier Tage zum Biken verbracht. Was ich da an E-MTB bereits gesehen habe ... hmmm
Das Val Rosegg glich einer MTB Autobahn.

Tempora mutantur, et nos mutamur in illis. (Ovid)

Elektromountainbikes ...  •  06.03.2014 21:47


9 Air-Marky

Zitat von TOSTOTrotzdem sehe ich diese Entwicklung skeptisch. Jetzt werden viele Trails sicher noch mehr befahren und die Spannungen zwischen [[Wanderer

]n und Bikern zunehmen.

Kann deine (eure?) Bedenken durchaus verstehen, aber ist es nicht ein wenig elitäres denken, warum "dürfen" nur die auf die Trails, die es alleine aus eigener Kraft schaffen?
Und wenn du bereits probegefahren bist, weißt du ja das man auch mit dem E-Bike (Pedelec) noch selbst treten muss, sonst funktioniert es nämlich nicht, an sehr steilen Rampen kann man es sich zugegebenermaßen etwas leichter machen, trotzdem ist und bleibt es Sport (Motorsport hald lach )

Die Problemchen mit Wanderern existieren schon länger, also lange bevor es E-MTBs gab, von daher, finde ich es ungerecht es nun diesen E-Bikern in die Schuhe zu schieben, das die Probleme zunehmen werden, was sowieso abzuwarten bleibt, den ihr wisst ja selber, die Fahrtechnik die man braucht um im Gelände zu fahren, kann man mit dem Motor leider nicht mitkaufen! zwinker

Wir haben letzte Saison einen schönen MTB-Urlaub in der Dachstein Region verbracht, wir hatten überhaupt keine Probleme mit den "normalen" Bikern, die sind nämlich dort nicht gefahren (konnten evtl. nicht?), wo wir unterwegs waren, die sind alle schön auf den Schotterautobahnen geblieben lächel

http://www.youtube.com/watch?v=tJDwg4Camdw

In freier Widbahn draussen, haben wir sehr selten mit "Anfeindungen" zu tun, die meisten zeigen sich interessiert über die Technik der Bikes, sehr selten kommt mal ein "Spruch" und dann fasst immer von der "richtigen, harten" Bikern, die selbst aber meist nie in der Lage sind einen Bunnyhop, Wheelie, oder sonstige einfache Fahr-Technik-Skills umzusetzen, ich rausche dann mit einem Lächeln im Manual davon, dann ist meistens Schluß mit lästern lach

P.S. ich bewege alle Arten von E-Bikes, das meinte ich auch mit Post#7 20-30kg E-Bike, da ist sogar ein mit 95kg dabei!
https://vimeo.com/82172132

Elektromountainbikes ...  •  07.03.2014 07:49


10 TOSTO

Gut gemachtes Video.
Mal eines was ich komplett angeschaut habe. Thanks!

Das sieht ja wirklich sehr leicht und agil aus. Ich hatte vor drei Jahren mal ein Flyer (MTB) ... würde eher sagen ein Zwischending von MTB und Trekking ... auf Asphalt und Forstwegen ging das ziemlich ab. Auf Trails war ich damals nicht.
Wurde mir vom Anbieter in Sierre auch ausdrücklich verboten.
Und das man da selbst treten muss ... das weiss ich schon.

Was den zunehmenden Dichtestress (ich verwende mal das neue Schweizer Wort bez. Masseneinwanderungsinitiative) auf den Trails angeht, der nimmt auch ohne E-Bikes bedenkliche Ausmasse an. Deshalb findet man mich zu 80 Prozent in Gebieten ohne Lifte.
Als ich 2006 ins Wallis kam, wohnte ich zunächst in Visperterminen. Von den paar Einheimischen Bikern habe ich die Trails kennengelernt. Damals war ich an einem Sonntag auf dem Gsponer Höhenweg fast allein mit den Wanderern unterwegs ... 2010 bin ich ihn das letzte Mal gefahren und es war definitiv das letzte Mal. Von VT über den Gebidum ins Nanztal und hoch zum Bistinenpass und weiter zum Simplon war damals nur ein paar wenigen als MTB-Trail bekannt, heute in den Sommermonaten sind da am WE mindestens 2 oder 3 geführte MTB-Gruppen und natürlich die Individualisten unterwegs. Saflischpass, Lötschentaler Höhenweg, Südrampe und von Zermatt ganz zu schweigen, das selbe.

Bitte nicht falsch verstehen, es freut mich zu sehen, wie dieser Freizeitsport immer mehr Menschen anlockt und auch zu sehen, dass man Gesundheit/Fitness mit Spass verbinden kann, aber alles führt irgendwann zu einer gewissen 'Enge'.
Und dort entsteht natürlich auch ein erhöhtes Konfliktpotenzial.
In meinen 18 Jahren Mountainbiken kann ich mich nur an zwei Konfliktsituationen erinnern, ist aber sicher auch meiner Einstellung und Fairness zu verdanken.
Leider halten sich viele Biker nicht an die Fairness. Habe ich oft genug gesehen, wie Wanderer (und mir ging es als Wanderer auch schon so) schnell beiseite springen müssen und meine Freundin wurde sogar einmal von einem Biker angepöbelt, sie solle besser schauen und aus der Bahn springen, wenn Biker kommen. (ist etwas spitz formuliert)

Jetzt kann man sagen das sind Ausnahmen, stimmt, aber die Ausnahmen nehmen mit der Menge an Bikern und Wanderen zu und das wissen wir alle aus dem Leben, eine negative Erfahrung macht 100 positive zunichte.

Und etwas vergessen viele, gerade in den Alpen, die Wanderwege werden durch die immer häufigere Beanspruchung ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.
Im Berner Oberland gibt es einige die so gelitten haben, dass vor allem ältere Wanderer kaum noch in den ausgefahrenen 'Furchen' gehen können.
Ich könnte hier noch eine Menge Beispiele aufzählen, wo sehr schöne Trails zu einem Bachbett ähnlichem Trail geworden sind und das ist definitiv den rücksichtslosen Bikern zu verdanken.
Und dann muss man sich natürlich nicht wundern, wenn Massnahmen ergriffen werden und Trails gesperrt werden.

Trotzdem bin ich positiv für alle Entwicklungen eingestellt und ich schliesse die Benützung eines E-Bikes in späteren Jahren nicht aus. lächel

Für Fairness und ein gutes Miteinander ...

Gruss Thomas

Tempora mutantur, et nos mutamur in illis. (Ovid)

Elektromountainbikes ...  •  07.03.2014 09:18


11 Air-Marky

Zitat von TOSTO

Für Fairness und ein gutes Miteinander ...

Gruss Thomas

Diesen Satz kann man zu 100% unterschreiben, "schwarze Schafe" gibt es leider überall und wenn die "jungen Wilden" auf den Trichter kommen, das man jetzt in jedem Wald nen Bikepark, selbstschaufeln kann, weil man ja mit E-Bike keinen Lift mehr brauche, kann ich auch die Bedenken durchaus nachvollziehen!

Da liegt es an uns alten Hasen (bin schon seit ü 35Jahren auf Geländebikes unterwegs),http://www.fullface.de/stories/e-mountainbike-20120926.htm diese etwas zu "erziehen", oder zumindest positives Verhalten vorzuleben!

Hab mit nem Kumpel zusammen bei uns in der Gegend ein paar legale MTB-Strecken erarbeitet: http://rottal-total.de/ (da dürfen auch E-Biker fahren lach ), so kann man das Konflikt-Potenzial mit anderen Freizeitsuchenden etwas abschwächen, nur so funktionierts, wir alle sind gefragt an einem Strang zu ziehen um unseren "Sport" in ein positives Licht zu rücken!

Elektromountainbikes ...  •  07.03.2014 11:05


12 Chrigel

bähBis Heute galt, wer nicht dank eigenem Training auf einen Berg hoch kommt muss sich auf die Berge mit Bahnen beschränken und ich fand das gut so. Alpine Orte wie die Keschhütte musste man sich erarbeiten bäh. Nun scheint es so als wird sich die Situation ändern. Persönlich bin ich, auch wenn ich nichts gegen eBiker habe, nicht glücklich über diese Entwicklung aber ich werde dies wohl akzeptieren müssen traurig.
Es stimmt schon, ein eBiker der zur Keschhütte hochfährt muss auch pedalen, mehr aber dann auch nicht. Mit und/oder ohne Motor, da liegen Welten dazwischen. Ein 500Watt Motor liefert die Leistung eines Profi-Radfahrers und das alleine genügt schon um recht schnell hochzufahren.

Elektromountainbikes ...  •  07.03.2014 14:03


13 Air-Marky

Zitat von Chrigel

Ein 500Watt Motor liefert die Leistung eines Profi-Radfahrers und das alleine genügt schon um recht schnell hochzufahren.
Wobei diese aber dann eigentlich illegal sind und garnicht dort fahren dürften, wo "normale" MTBs fahren dürfen, zumindest in Deutschland nicht!

Ich verstehe aber was du meinst, trotzdem muß man mal abwarten ob jetzt greise Herren und Damen überhaupt auf die Idee kommen werden, jetzt mit dem E-Bike auf Hochalpine Berge zu jukeln und dort dann mangels Fahrtechnik rumstolpern oder gar schlimmeres, das denke wird eher das kleinere Problem sein, wie gesagt sehe ich eher in der Downhill-Fraktion, zu der ich mich ja auch zähle, das größere Konflikt-Potenzial, wenn jeder ungebremst und ohne gesunden Menschenverstand einfach überall seinen Thrill sucht!

Wie ihr seht befasse ich mich auch durchaus kritisch mit dem Thema, obwohl ich ja ein Befürworter bin! Die Frage bleibt wie man damit umgeht/es nutzt!

http://www.fullface.de/stories/e-mountainbike-20120926.htm

Elektromountainbikes ...  •  07.03.2014 17:50


14 TOSTO

@Air-Marky:

Habe deine Story auf Fullface gelesen. Schön geschrieben und jetzt bin ich natürlich auch schlauer ... bezüglich deiner Probleme mit den Knien.

Wie Du bereits in deinem ersten Beitrag geschrieben hast ... viele glauben das sie mit den Hightech Bikes oder den E-Bikes die Fahrtechnik mit kaufen, ähnlich wie viele glauben mit einem 29er geht es über die Trails hoch wie runter von alleine.
Gut ... ein Teil der Schuld liegt auch bei den Herstellern und den ganzen Bike-Magazinen, die in ihren Berichten und Fahrttests dieses Gefühl vielen vermitteln.

Wie ihr seht befasse ich mich auch durchaus kritisch mit dem Thema, obwohl ich ja ein Befürworter bin! Die Frage bleibt wie man damit umgeht/es nutzt!

Teilt sich mit meinen Ansichten!

@Chrigel:

Alpine Orte wie die Keschhütte musste man sich erarbeiten bäh.

Finde ich auch ... wobei Air-Marky natürlich recht hat, auch ein E-MTB will durch pedalieren bewegt werden, der Akku mit dem Motor gibt nur Unterstützung.
Aber so viele E-Biker werden wir auf der Keschhütte sicher nicht antreffen. zwinker

Tempora mutantur, et nos mutamur in illis. (Ovid)

Elektromountainbikes ...  •  07.03.2014 19:18


15 OldenBiker

Ich gabe ja schon mal in einem anderen Fred meine Meinung zu E-Bikes kund getan.

Ich bin auch nicht unbedingt ein Befürworter. Aber in Situationen, wie Air-Marky ist, habe ich kein Problem damit.

Und wenn sich jemand ein E-Bike holt, verhindern können wir das eh nicht. Der jenige hat seinen Grund dafür und ich wäre der letzte, der sagt, bäh, ein E-Biker, mit dem fahre ich nicht.
Man kann die Tour ja so fahren, das sie möglichst viel Steigungen und möglichst lang ist, dann ist irgendwann der Akku leer. Dann wird's fies hmmm zwinker lach.

Es gibt nun mal E-Biker, die wollen auch ihren Spass haben, also sollten wir das akzeptieren.

Es ist mit E-Bikes im Moment wie mit dden 29ern. Haben wollte sie erst keiner und jetzt fahren sehr viele damit und kaum einer stört sich daran. Schließlich wollen alle nur eins, Spass am biken haben.

Elektromountainbikes ...  •  08.03.2014 09:03


16 fahrfahrfahr

Leben und leben lassen! kann ich dazu nur sagen.

Erstens kann man Toleranz nicht immer nur einfordern, ohne sie selbst zu bieten. Zweitens werden die Muscle-Biker von heute irgendwann alt werden und dann vielleicht dankbar für solche E-MTBs sein.

Keiner ist besser als der andere, nur weil er Mountainbiker, Fußgänger, Autofahrer, Nixblicker, Anfänger, Profi, E-Biker oder was auch immer ist. Und ob einer aus Unvermögen, Faulheit, Krankheit, Gebrechen, Spaß an der Freude oder was auch immer ein E-Bike benutzt, darüber haben wir nicht zu richten, das ist auch völlig unerheblich. Wir wollen uns doch auch nicht dafür rechtfertigen müssen, dass wir fahren, was wir fahren. Es gibt auch keinen Grund sich über E-Biker auf Trails zu beschweren, denn im Uphill sind sie wahrscheinlich schneller und dann müßten sich über die die lahmen Kohlenhydratvernichter beschweren, die ihnen im Weg rumfahren. Von daher Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit... lächel

Und:
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden!

Elektromountainbikes ...  •  08.03.2014 18:05


17 OldenBiker

Zitat von fahrfahrfahr

Zweitens werden die Muscle-Biker von heute irgendwann alt werden und dann vielleicht dankbar für solche E-MTBs sein.

Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden!

Was soll das denn heissen, häh. Ich bin schon alt zwinker lach lach

Elektromountainbikes ...  •  08.03.2014 18:41


18 TOSTO

@fahrfahrfahr

Grundsätzlich bin ich, trotz meiner Bedenken, für jede neue Entwicklung aufgeschlossen ... meine Leben wurde so geprägt. Und ich bin ein sehr toleranter Mensch.

Aber ...
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden!
das finde ich gerade heute eine sehr populistische Floskel, die der Realität zu wider läuft.
Aktuell kann man das gerade wieder sehen, die Schweiz hat per Volksabstimmung etwas entschieden und wie reagiert die EU...!?
Oder die NSA Affäre ... wie reagiert die USA und wie kriechen die Europäer?

Wie weit Freiheit geht, bestimmt immer der STÄRKERE! wütend

Der Beweis fürs Gegenteil muss erst noch erbracht werden.

Tempora mutantur, et nos mutamur in illis. (Ovid)

Elektromountainbikes ...  •  08.03.2014 19:36


19 fahrfahrfahr

Das "Olden" im OldenBiker kommt doch von Oldenburg, dachte ich, und nicht von "old"? bäh

Mein Satz war aber ganz allgemein gemeint, nicht auf Dich bezogen, junger Mann. zwinker lach

Elektromountainbikes ...  •  08.03.2014 19:39


20 fahrfahrfahr

Zitat von TOSTO

Aber ...
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden!
das finde ich gerade heute eine sehr populistische Floskel, die der Realität zu wider läuft.
Aktuell kann man das gerade wieder sehen, die Schweiz hat per Volksabstimmung etwas entschieden und wie reagiert die EU...!?
Oder die NSA Affäre ... wie reagiert die USA und wie kriechen die Europäer?

Wie weit Freiheit geht, bestimmt immer der STÄRKERE! wütend

Der Beweis fürs Gegenteil muss erst noch erbracht werden.

Gerade daran kann man ja sehen, dass es eine anti-populistische Aussage ist...! lächel

Elektromountainbikes ...  •  08.03.2014 19:43


21 OldenBiker

Zitat von fahrfahrfahr

Das "Olden" im OldenBiker kommt doch von Oldenburg, dachte ich, und nicht von "old"? bäh

Mein Satz war aber ganz allgemein gemeint, nicht auf Dich bezogen, junger Mann. zwinker lach

Hab da 2 Fliegen mit einer Klappe erwischt lach lach

Elektromountainbikes ...  •  09.03.2014 09:13


22 2l84ad8

Zitat von Kharne

Die ganzen Bikes mit Bosch Motor sind imho kein bischen für richtige
Trails geeignet. 2-3 Mal das Teil vor nen Stein oder ne Kante gesetzt
und der ist durch...
Spiegelt auch sehr gut wieder, für was 90% der verkauften Mountainbikes
bis 160mm Federweg genutzt werden: Stadtbitch oder um mal Sonntags
um den See fahren.

Zitat von Beysen

Aber BTT.:
Ich denke der Ambitionierte Biker kauft sich schon absichtlich ein Sportgerät um in erster Linie das zutun wofür sie da sind: "Sport!!".

Wenn 90% der verkauften ~ 160 mm "Sportgeräte" nur in der Stadt gefahren werden, kann man davon ausgehen, dass nur 10 % der verkauften "Sportgeräte" in ihrem eigentlichen Einsatzgebiet bewegt werden.


Zitat von TOSTO


Und etwas vergessen viele, gerade in den Alpen, die Wanderwege werden durch die immer häufigere Beanspruchung ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.
Im Berner Oberland gibt es einige die so gelitten haben, dass vor allem ältere Wanderer kaum noch in den ausgefahrenen 'Furchen' gehen können.
Ich könnte hier noch eine Menge Beispiele aufzählen, wo sehr schöne Trails zu einem Bachbett ähnlichem Trail geworden sind und das ist definitiv den rücksichtslosen Bikern zu verdanken.
Und dann muss man sich natürlich nicht wundern, wenn Massnahmen ergriffen werden und Trails gesperrt werden.


Sicher, ein sehr gutes Argument.
Nur, dmuss man dann aber davon ausgehen, dass bisher die Wanderwege, sagen wir mal zu 99 % durch die 10% an "normalen" Mountainbikern sowie fehlender Technik, z.B. beim bremsen, so in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Jetzt E-Biker als künftiges Konfliktpotential zu beschreiben, empfinde ich als etwas zu harsch.
Ich denke, der Großteil der "manuellen" MTB'ler, also diejenigen ohne E-Motor" überschätzen sich maßloß und gehen ebenso unvorbereitet auf Tour, wie es jetzt den E-Bikern unterstellt wird.
Hier sehe ich persönlich das größere Konfliktpotential.

Elektromountainbikes ...  •  10.03.2014 09:26


23 AlexMC

Nur das die ohne Motor erstmal alleine hochkurbeln müssen, dh zumindest eine gewisse Kondition ist vorhanden. Was die Anzahl schon mal reduziert. Es sei denn sie werden hochgeshuttled oder nehmen die Gondel zwinker


wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

Elektromountainbikes ...  •  10.03.2014 10:04


24 2l84ad8

Ist man dann etwa ein "besserer" Umweltsünder nur weil man die eigene Kondition dazu verwenden kann, Wanderwege zu zerstören?
Für mich sind diejenigen, die sich hochshutteln lassen, ein viel größeres Problem, als die E-Biker.
Wobei, wenn man sich auf einer Mehrtagestour befindet und es durch Gondel oder Lift ermöglicht wird, Kraft zu sparen - dann finde ich nicht mal das shutteln als verwerflich.

Elektromountainbikes ...  •  10.03.2014 10:55


25 fahrfahrfahr

Scheint so, dass einige ein Feindbild brauchen... hmmm

Elektromountainbikes ...  •  10.03.2014 20:22


26 Speedy Gonzales

Hi zusammen,

ich habe zu dem Thema (noch) keine feststehende Meinung. Aber für mich ergeben sich Fragen, die ich mal zusammenschreiben möchte:

- Wie ist es mit der Sicherheit. Einerseits der der Biker, andererseits der Sicherheit der eventuell Mitbetroffenen?

Schon ein Standard-MTB lässt sich, wenn man zügig einen steilen Ziehweg in den Bergen runterfährt, nur mit guten Bremsen schnell zum Stehen bringen. Und das hängt auch vom Untergrund ab (loser Schotter oder feste Erde). Wie verhält sich das mit den E-Bikes, die ja doch um einiges schwerer sind (20kg plus)? Erhöht sich dadurch nicht das Risiko von Unfällen?
Und wer hilft im Falle des Falles?

- mein Stiefvater spult mit seinem E-Bike täglich auf gerader Strecke seine 40+km ab. Mindestens einmal ist ihm dabei schon der Akku verreckt. Kein Problem, meine Mutter angerufen, hat ihn abgeholt. Wie ist das in den Bergen? Gar bei Mehrtagestouren. Wie läuft es dann? Werden nicht zwangsläufig andere miteinbezogen, da es der Biker aus eigener Kraft nicht mehr schafft, vielleicht sogar in Lebensgefahr gerät (Kälte, Wetter)?

- wie ist es, wenn unerfahrene Biker nur aufgrund der Möglichkeit, die ein E-Bike bietet, im Hochgebirge unterwegs sind? Unerfahren z.B. im Hinblick auf das Wetter in den Bergen?

Ich denke, ein wenig kritisch sollte man der Entwicklung schon gegenüberstehen.

lg speedy

Elektromountainbikes ...  •  10.03.2014 20:42


27 Air-Marky

Hallo Speedy,
ich denke deine Fragen kann man genauso gut auch an "normalen" MTBs festmachen, wer rettet die bei einem Defekt/Sturz/Wetterumschwung, ja sogar auf Wanderer ist es übertragbar, eigentl. jeden der sich in "wilder" Natur, etwas abseits bewegt!

Hinterfragen ist durchaus gerechtfertigt, aber Kritik zu üben, naja, wer kritisiert die 20-30 Tourenskigeher, die jedes Jahr durch Lawinen umkommen, von wieviel E-Bikern habt ihr bisher gehört, wo fängt das an wo hört das auf?

Jeder ist für sich selbst verantwortlich und muß für sich selbst entscheiden, ob er sich nun trotz fortgeschrittenem alter und ohne Vorkenntnisse mit seinem neuen E-Bike ins Hochgebirge wagt!
Wenn diese "Freiheit" beschnitten würde, wären wohl die Raucher, Alkoholtrinker, Dicken, usw. die nächsten, die durchs soziale Raster fallen würden, wir leben gottseidank in einem Land in dem jeder frei entscheiden kann, wie er sein Leben gestaltet und im Falle eines Falles, trotz eventueller Selbstschuld auf Hilfe zählen kann!

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 13:44


28 Speedy Gonzales

Hi Air-Marky,

Zitat von Air-Marky

Hallo Speedy,
ich denke deine Fragen kann man genauso gut auch an "normalen" MTBs festmachen, wer rettet die bei einem Defekt/Sturz/Wetterumschwung, ja sogar auf [[Wanderer]] ist es übertragbar, eigentl. jeden der sich in "wilder" Natur, etwas abseits bewegt!

das sehe ich anders. Ich kenne keinen Biker, der sich absolut unerfahren in, wie du schreibst, "wilder Natur und "abseits" bewegt. Ganz einfach deswegen nicht, weil es in der Regel schon einiges an Training und Vorbereitung und Auseiandersetzung mit dem Thema braucht, bis man soweit ist, daß man mit Muskelkraft in die wilde Natur und etwas abseits kommt. Allein dadurch kann man in Notsituationen schon mehr an Fertigkeiten abrufen. Dass man sich mit Wetterkarten befassen sollte ist auch jedem Biker klar, der öfter mal in den Bergen unterwegs ist.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich und muß für sich selbst entscheiden, ob er sich nun trotz fortgeschrittenem alter und ohne Vorkenntnisse mit seinem neuen E-Bike ins Hochgebirge wagt!
Wenn diese "Freiheit" beschnitten würde, wären wohl die Raucher, Alkoholtrinker, Dicken, usw. die nächsten, die durchs soziale Raster fallen würden, wir leben gottseidank in einem Land in dem jeder frei entscheiden kann, wie er sein Leben gestaltet und im Falle eines Falles, trotz eventueller Selbstschuld auf Hilfe zählen kann!


Das sehe ich auch anders. Jeder ist für sich selber verantwortlich, aber er trägt auch eine gewisse Verantwortung für die anderen, für die Gemeinschaft. Man sollte einem 85-jährigen, der mit seiner Fahruntüchtigkeit andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, seinen Schein abnehmen. Genauso einem Alkoholiker, der täglich mit 2,5 Promille unterwegs ist. Persönliche Freiheit hin oder her. Sie gefährden andere, die keine Wahl haben. Verantwortungslos (vor allem gegenüber sich selber) finde ich es auch, wenn ein Unerfahrener, der von den Bergen keinerlei Ahnung hat, mit einem E-Bike im Hochgebirge unterwegs ist.

LG speedy

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 14:29


29 Air-Marky

Naja darüber habe wir nicht zu richten, sicher wenn jemand andere gefährdet, hat das immer einen schlechten Beigeschmack, nur leider können wir das nicht ändern, wie du schon geschrieben hast, wenn ein Betrunkner, mich oder meine Familie gefährdet, oder ein Handy SMS-schreibender Autofahrer auf meiner Seite entgegenkommt, krieg ich auch nen Hals, aber jetzt E-Biker in die Ecke zu drängen, das sie (ich) haufenweise, Wanderer/andere Biker gefährden ist aber schon weit hergeholt, ein Gesetz gegen sich selbst in Gefahr bringen gibt es gottseidank noch nicht in unserem ach so guten gesetzeskonformen Deutschland!

Sonst würden keine Horden Sandalen oder gar Highheels gekleideter, auf Berge gekarrt in Gondeln, die sich schon auf den paar Metern zur Hütte in Lebensgefahr bringen!

Ich treffe auf meinen Touren ja auch oft auf andere Biker, manche, wie ich schon auf der vorherigen Seite geschrieben hab, belächeln mich ob meiner E-Bikes, wenn ich dann sehe, wie diese über die Trails stolpern und ich mit meinen ja angenommen bleischweren E-MTBs Kreise um diese Biker fahren könnte, wettert auch niemand das sie gefälligst mehr an ihrer Fahrtechnik als an ihrer Kondi arbeiten sollen, jeder nach seinen Vorlieben und Möglichkeiten!

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 15:27


30 fahrfahrfahr

Eine freie Gesellschaft wird immer mit einem gewissen Maß an Unsicherheit leben müssen.

Hier wird unter dem Deckmantel der Sicherheit diskriminiert - und genau wie es voraussehbar war und von Air-Marky erkannt wurde, werden nun schon die nächsten "Randgruppen" aufs Korn genommen. Jetzt sind es die alten Leute, denen Du den Führerschein abnehmen willst.
Wie würdest Du es finden, wenn wir bei Dir mal ein paar Gentests und Backgroundchecks machen, möglicherweise hast Du eine hohe Wahrscheinlichkeit zu einem gefährlichen Verbrecher zu werden. Wäre es da nicht sicherer für alle, Dich vorsorglich für immer wegzusperren?

Überleg doch mal, wo Deine Argumentation hinführt.

Und wie bei Diskriminierung üblich, arbeitest Du hier mit Vorteilen. Du postulierst einfach, die Muscle-Biker seien so und so, und deswegen den E-Bikern überlegen.

Das ist verdammt gefährliches Gedankengut, man... hmmm

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 15:35


31 willi77 (Ex-Mitglied)

Wenn die e Bikes mal so aussehen, bin ich dabei

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 18:31


32 Air-Marky

Da braucht man ja garnix mehr können lach das wheeliesiert ja sogar von selbst zwinker

http://www.fullface.de/stories/e-mountainbike-20120926.htm

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 18:40


33 Beysen

Zitat von Beysen

Es sollte keinen wundern das dieses Thema immer wieder auf Unverständnis stößt.
Gerade hier teilen wir größtenteils das Hobby als Sport.
Der Ehrgeiz ist die treibende Kraft und damit verbunden
immer wieder weitere Ziele zu stecken und zu erreichen.
Keiner von uns fährt gerne kilometer lang den Berg Hoch, der Spaß ensteht dadurch das gesteckte Ziel (den Berg) zu erreichen zu erklimmen.
Die Belohnung folgt dann in den Abfahrten.
Gleichzeitig tut man etwas für seine Fitness.
Es ist mit dem eigentlichem sinne diesen Sport aus zu üben nicht vereinbar.

Bildlich gesprochen wäre das beim Krafttraining Gewichte mit Hydraulikunterstützung zu heben. zwinker

Ich hoffe das dieses Bild dabei hilft das Verständniss für uns MTB´ler ein wenig zu veranschaulichen und zu verstehen welche Sicht es für jeden uns einzelnen vertritt.

Mich nervt diese immer wieder kehrende diskussion und das angesprochene Rechtfertigen müssen nämlich langsam ein wenig, deshalb, Leben und leben lassen. lächel

Es gibt also 2 Zielgruppen:
-Den Sportlichen
-Den Naturliebenden


Ich denke mein Quote passt auch hier rein. zwinker

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 20:47


34 Speedy Gonzales

Hi Air-Marky,

um's "Richten" ging/geht es eh nicht. Ich hab geschrieben, dass ich noch keine feststehende Meinung habe. Mir ging' s auch nicht darum, grundsätzlich E-Biker zu kritisieren. Aus dem Lesen in deinen Threads weiß ich, dass du durchaus mit Biken vertraut bist, trainiert bist und sicher nicht ohne Wissen oder Achtsamkeit mit einem E-Bike in' s Hochgebirge fahren würdest.

Meine kritische Haltung geht dahin, dass es E-Bikes auch untrainierten Bikeinsteigern - egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich und unabhängig von Hautfarbe oder Religion - ermöglichen, in Regionen vorzudringen, wo es für sie gefährlich werden kann, weil sie z.B. das Wetter nicht beurteilen können oder wenn es zu einem technischen Defekt kommen sollte. Dazu stehe ich nach wie vor und das hat mMn überhaupt nichts mit Diskriminierung zu tun.

Genauso wenig würde ich mich in ein Kanu/Kajak setzen und einen großen Fluss oder Strom runterfahren. Ganz einfach, weil ich keinerlei Ahnung von den Gefahren habe, die dort auf mich lauern. Würde ich es trotzdem tun, fände ich dieses Verhalten leichtsinnig, gefährlich und unverantwortlich.


Zitat von fahrfahrfahr

Eine freie Gesellschaft wird immer mit einem gewissen Maß an Unsicherheit leben müssen.

Freiheit? Jede Gesellschaft hat ihre Regeln, ihre Freiheiten und Grenzen. Das ist hier im Forum so, wo es die Forenregeln gibt, worin steht, was erlaubt (frei) ist und was nicht (die Grenzen).

Das ist so, wenn ich das Haus verlasse und in mein Auto steige. Da gibt' s die 30er Zone, in der geschlossenen Ortschaft darf ich 50 fahren und außerhalb 100. Halte ich mich nicht dran und werde erwischt, gibt es eine Strafe und wenn hier in unserer Straße, wo viele Kinder spielen, einer mit 100 durchfährt und er erwischt wird, dann ist sein Lappen weg und das ist mMn auch gut so. Dann zählt eben nicht mehr die persönliche Freiheit, sondern das Wohl der spielenden Kinder. Sowas meine ich mit Grenzen und ich finde es gut, dass es die gibt.

Hier wird unter dem Deckmantel der Sicherheit diskriminiert - und genau wie es voraussehbar war und von Air-Marky erkannt wurde, werden nun schon die nächsten "Randgruppen" aufs Korn genommen. Jetzt sind es die alten Leute, denen Du den Führerschein abnehmen willst.

Das ist eine Unterstellung deinerseits, die ich hiermit zurückweise. Mir ging' s und geht es um das Argument der Sicherheit und um sonst gar nichts.

Im anderen Thread zum Thema E-Bikes, wo ich dasselbe gepostet hatte wegen Sicherheit, schreibst du noch:

Zitat von fahrfahrfahr

Ich sehe es wie Speedy Gonzales und raphrav.

Wie steht' s denn damit? Was soll ich jetzt glauben? Was soll ich davon halten? Wieso wechselst du plötzlich deine Meinung?

Du beziehst dich auf ein Beispiel von mir. Nun, es ist erwiesen und allgemein bekannt, dass die Reaktionsfähigkeit mit steigendem Lebensalter nachlässt. Alleine die Tatsache, dass ich das ausspreche, ist diskriminierend? Verstehe ich nicht. Erst letztes Wochenende fuhr ein über 80-jähriger durch drei Bundesländer und gefährdete dabei mehrfach andere Verkehrsteilnehmer, weil er verwirrt war und den TÜV nicht mehr fand. Er wollte sein Auto zum TÜV bringen. Jepp, ich bin dafür, dass seine Fahreignung überprüft wird und er den Führerschein abgeben muss, bevor schlimmeres passiert. Das ist für dich Diskriminierung?

Wie würdest Du es finden, wenn wir bei Dir mal ein paar Gentests und Backgroundchecks machen, möglicherweise hast Du eine hohe Wahrscheinlichkeit zu einem gefährlichen Verbrecher zu werden. Wäre es da nicht sicherer für alle, Dich vorsorglich für immer wegzusperren?

Wie würdest du es denn finden, wenn ein fahruntauglicher - egal welchen Alters - dein Kind tot fährt, weil er aus Gründen der persönlichen Freiheit seinen Führerschein nicht abgeben will? Würdest du dann sagen "passt schon, kein Problem, seine persönliche Freiheit und sein Recht auf Autofahren waren wichtiger"?

Überleg doch mal, wo Deine Argumentation hinführt.

Sie führt ganz einfach dahin, dass es sowohl Freiheit als auch Grenzen geben sollte. Was ist daran schlimm?

Wo führt denn deine hin? Dass jeder tun und lassen kann, was er will? Dass es keine Grenzen mehr gibt? Dass die persönlichen Wünsche und Freiheiten über allem anderen stehen? Dass man andere gefährden kann, wenn man Lust drauf hat und es als seine persönliche Freiheit betrachtet? Das wäre nicht die Welt, die ich mir vorstelle. Natürlich braucht es Freiheit und ein Recht darauf. Genauso braucht es Grenzen und Schutz für jeden Einzelnen. Auch gegenüber einer Freiheit eines anderen, die einem schaden würde.

Und wie bei Diskriminierung üblich, arbeitest Du hier mit Vorteilen. Du postulierst einfach, die Muscle-Biker seien so und so, und deswegen den E-Bikern überlegen.

Das ist verdammt gefährliches Gedankengut, man... hmmm

Ich habe nichts von Muscle-Bikern geschrieben. Ich habe geschrieben, dass jemand, der viel mit dem MTB in den Bergen unterwegs ist, trainiert genug ist, um auch in Notsituationen eher wieder runterzukommen als ein Untrainierter. Und? Was ist da bitte schlimm dran?

Du suggerierst mit deinen Aussagen etwas, was ich mir gar nicht mal vorstellen möchte und was auch nicht in meiner Absicht liegt.

Wer sich ein bisserl mit Alpinismus befasst weiß, dass z. B. an den hohen Bergen viele Unfälle dadurch passieren, dass es heutzutage unerfahrenen und untrainierten Menschen ermöglicht wird, an Fixseilrouten und in Begleitung von Bergführern und Sherpas unterwegs zu sein. Früher war das Bergsteigern vorbehalten, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, dauernd trainierten und viel Erfahrung hatten. Heute, im Zeitalter der fixseilversicherten Routen, kann jeder, der genug Geld gespart hat, eine geführte 8.000er Begehung wagen. Unabhängig von Erfahrung, Gesundheitszustand oder alpinistischem Können.

Gut, natürlich ermöglicht das Vielen die Freiheit, ihren Traum zu leben. Gleichzeitig kostet es Leben. Die mancher Hobbyalpinisten, die sich führen lassen und die mancher Sherpas oder Bergführer die bei dem Versuch um' s Leben kommen, Verunglückten zu helfen, die sich aus eigener Kraft nicht mehr helfen können und die rein aus eigener Kraft gar nicht am Berg wären.

Ist das jetzt wieder diskriminierend? Ich finde nicht. Ich finde, man sollte es kritisch sehen und sich Kritikfähigkeit bewahren.

lg speedy

Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 21:24


35 EricDraven

Bestimmt gibt es demnächst auch Rennräder mit Hilfsmotor... staun
Wenn es jetzt schon "vollwertige" MTB´s gibt, damit man sich nicht mehr so sehr selber abquälen muss.
Irgendwann sind wir dann alle zu faul, alleine den Berg hochzustrampeln.

Schöne neue Welt!

Tom







Elektromountainbikes ...  •  11.03.2014 22:51


36 fahrfahrfahr

Zitat von Speedy Gonzales

Zitat von fahrfahrfahr

Eine freie Gesellschaft wird immer mit einem gewissen Maß an Unsicherheit leben müssen.

Freiheit? Jede Gesellschaft hat ihre Regeln, ihre Freiheiten und Grenzen. Das ist hier im Forum so, wo es die [[Forenregeln]] gibt, worin steht, was erlaubt (frei) ist und was nicht (die Grenzen).

Das ist so, wenn ich das Haus verlasse und in mein Auto steige. Da gibt' s die 30er Zone, in der geschlossenen Ortschaft darf ich 50 fahren und außerhalb 100. Halte ich mich nicht dran und werde erwischt, gibt es eine Strafe und wenn hier in unserer Straße, wo viele Kinder spielen, einer mit 100 durchfährt und er erwischt wird, dann ist sein Lappen weg und das ist mMn auch gut so. Dann zählt eben nicht mehr die persönliche Freiheit, sondern das Wohl der spielenden Kinder. Sowas meine ich mit Grenzen und ich finde es gut, dass es die gibt.

Hier wird unter dem Deckmantel der Sicherheit diskriminiert - und genau wie es voraussehbar war und von Air-Marky erkannt wurde, werden nun schon die nächsten "Randgruppen" aufs Korn genommen. Jetzt sind es die alten Leute, denen Du den Führerschein abnehmen willst.

Das ist eine Unterstellung deinerseits, die ich hiermit zurückweise. Mir ging' s und geht es um das Argument der Sicherheit und um sonst gar nichts.

Im anderen Thread zum Thema E-Bikes, wo ich dasselbe gepostet hatte wegen Sicherheit, schreibst du noch:

Zitat von fahrfahrfahr

Ich sehe es wie Speedy Gonzales und raphrav.

Wie steht' s denn damit? Was soll ich jetzt glauben? Was soll ich davon halten? Wieso wechselst du plötzlich deine Meinung?

Du beziehst dich auf ein Beispiel von mir. Nun, es ist erwiesen und allgemein bekannt, dass die Reaktionsfähigkeit mit steigendem Lebensalter nachlässt. Alleine die Tatsache, dass ich das ausspreche, ist diskriminierend? Verstehe ich nicht. Erst letztes Wochenende fuhr ein über 80-jähriger durch drei Bundesländer und gefährdete dabei mehrfach andere Verkehrsteilnehmer, weil er verwirrt war und den TÜV nicht mehr fand. Er wollte sein Auto zum TÜV bringen. Jepp, ich bin dafür, dass seine Fahreignung überprüft wird und er den Führerschein abgeben muss, bevor schlimmeres passiert. Das ist für dich Diskriminierung?

Wie würdest Du es finden, wenn wir bei Dir mal ein paar Gentests und Backgroundchecks machen, möglicherweise hast Du eine hohe Wahrscheinlichkeit zu einem gefährlichen Verbrecher zu werden. Wäre es da nicht sicherer für alle, Dich vorsorglich für immer wegzusperren?

Wie würdest du es denn finden, wenn ein fahruntauglicher - egal welchen Alters - dein Kind tot fährt, weil er aus Gründen der persönlichen Freiheit seinen Führerschein nicht abgeben will? Würdest du dann sagen "passt schon, kein Problem, seine persönliche Freiheit und sein Recht auf Autofahren waren wichtiger"?

Überleg doch mal, wo Deine Argumentation hinführt.

Sie führt ganz einfach dahin, dass es sowohl Freiheit als auch Grenzen geben sollte. Was ist daran schlimm?

Wo führt denn deine hin? Dass jeder tun und lassen kann, was er will? Dass es keine Grenzen mehr gibt? Dass die persönlichen Wünsche und Freiheiten über allem anderen stehen? Dass man andere gefährden kann, wenn man Lust drauf hat und es als seine persönliche Freiheit betrachtet? Das wäre nicht die Welt, die ich mir vorstelle. Natürlich braucht es Freiheit und ein Recht darauf. Genauso braucht es Grenzen und Schutz für jeden Einzelnen. Auch gegenüber einer Freiheit eines anderen, die einem schaden würde.

Und wie bei Diskriminierung üblich, arbeitest Du hier mit Vorteilen. Du postulierst einfach, die Muscle-Biker seien so und so, und deswegen den E-Bikern überlegen.

Das ist verdammt gefährliches Gedankengut, man... hmmm

Ich habe nichts von Muscle-Bikern geschrieben. Ich habe geschrieben, dass jemand, der viel mit dem MTB in den Bergen unterwegs ist, trainiert genug ist, um auch in Notsituationen eher wieder runterzukommen als ein Untrainierter. Und? Was ist da bitte schlimm dran?

Du suggerierst mit deinen Aussagen etwas, was ich mir gar nicht mal vorstellen möchte und was auch nicht in meiner Absicht liegt.

Wer sich ein bisserl mit Alpinismus befasst weiß, dass z. B. an den hohen Bergen viele Unfälle dadurch passieren, dass es heutzutage unerfahrenen und untrainierten Menschen ermöglicht wird, an Fixseilrouten und in Begleitung von Bergführern und Sherpas unterwegs zu sein. Früher war das Bergsteigern vorbehalten, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, dauernd trainierten und viel Erfahrung hatten. Heute, im Zeitalter der fixseilversicherten Routen, kann jeder, der genug Geld gespart hat, eine geführte 8.000er Begehung wagen. Unabhängig von Erfahrung, Gesundheitszustand oder alpinistischem Können.

Gut, natürlich ermöglicht das Vielen die Freiheit, ihren Traum zu leben. Gleichzeitig kostet es Leben. Die mancher Hobbyalpinisten, die sich führen lassen und die mancher Sherpas oder Bergführer die bei dem Versuch um' s Leben kommen, Verunglückten zu helfen, die sich aus eigener Kraft nicht mehr helfen können und die rein aus eigener Kraft gar nicht am Berg wären.

Ist das jetzt wieder diskriminierend? Ich finde nicht. Ich finde, man sollte es kritisch sehen und sich Kritikfähigkeit bewahren.

lg speedy



Hey Speedy, in dem anderen E-Bike-Thema ging es um die Frage von Angeline, wie es mit der Technik von E-Bikes und der Nachrüstbarkeit von E-Motoren aussieht. Mein On-Topic-Kommentar dort bezog sich im Unterschied zum vielen Off-Topic-Gedisse der armen Frau auf ihre ursprünglichen Fragen, und da gab ich raphrav und Dir in Bezug auf die technischen Aspekte recht, sonst nichts. Wie Du siehst, habe ich also keinesfalls meine Meinung geändert.

Davon zu unterscheiden ist die Thematik, wie Du und andere sich hier über soziale Gruppen äußern. Auch dazu habe ich stringent meine Meinung geäußert, obwohl E-Bikes mir persönlich vollkommen egal sind. Es ging stattdessen darum, hier Zeuge von Diskriminierung (und es IST Diskriminierung, wie Du ja erneut unbeabsichtigt gezeigt hast) geworden zu sein, über die man nicht wortlos hinwegsehen kann. Gelinde gesagt fand ich es erschreckend, wie abfällig und voreingenommen sich ansonsten intelligente Leute hier durch ihre Off-Topic-Kommentare als abgrundtief intolerant und dogmatisch (um mal nur die harmloseren Begriffe rauzupicken) entlarvt haben.

An einem so banalen Thema wie E-Bikes treten hier Moralvorstellungen zu Tage, die wie schon gesagt gefährlicher sind als jeder von Dir verteufelte E-Biker mit Herzschrittmacher auf dem Mount Everest oder Rentner mit Auto auf dem Weg zum Einkaufen in die Vorstadtlebensmitteldiscounter. Wie brandgefährlich jene Moralvorstellungen sind, welche u.a. Du erkennen läßt, hat die Geschichte bereits traurig unter Beweis gestellt. Ich habe versucht, Dich darauf aufmerksam zu machen, aber leider machst Du lieber das nächste Feindbild auf, diesmal die bösen Anarchisten, anstatt Dir durch den Kopf gehen zu lassen, was Air-Marky und ich Dir geschrieben haben, worauf Du gar nicht eingegangen bist.

Ich identifiziere mich auch nicht mit dem hier nochmal zitierten Eintrag no. 14 von Beysen aus dem anderen E-Bike-Thema. Der Vergleich zwischen Hantelbank und Radfahren hinkt für mich total, denn Radfahren ist mehr als stumpfes Pedalieren, dass in einem E-Bike den Sinn verlöre. Wenn jemand wie Angeline in einem MOUNTAINBIKE-Forum eine technische Frage zu elektrischen MOUNTAINBIKES stellt, ist das kein Faux-Pas. Trotzdem wird reagiert, als wäre es das. Faux-Pas sind es wohl eher, wenn sich hier angemaßt wird zu entscheiden, welches die legitime Motivation zum Mountainbiken ist, und welche nicht, und sich diskriminierend über allemöglichen Gruppen zu äußern.

Es besteht kein Anlaß zu behaupten, E-Biker würden weniger verantwortungsvoll durchs Leben radeln als andere. Es hat auch niemand das Recht, E-Bikern zu vermitteln, sie würden nur ausnahmsweise geduldet werden, wenn sie eine "Sonderlegitimation" haben, z.B. weil sie eine Krankheit haben, aber sich mit Bikes ganz gut auskennen.
Genausowenig besteht umgekehrt Anlaß zur Überzeugung, dass Muscle-Biker verantwortungsvollere Menschen sind.

Und schau mal, Dein Beispiel mit den Auto-Rentnern hinkt doch auch. Die meisten tödlichen Unfälle verursachen Fahrer bis 25 Jahre. Wenn, dann müßtest Du denen allen das Fahren verbieten. Und wieso überhaupt das Leben der Sanis von der Bergwacht dafür gefährden, dass Leute aus Jux und Tollerei im Gebirge rumturnen - dann dürfest Du auch nicht mehr auf dem Berg biken. Oder hast Du ein größeres Anrecht auf die Spaßgesellschaft und Rettung in Not als andere?

Es schafft auch keine schöne Atmosphäre in einem Forum, auch gesellschaftlich nicht, wenn Leute diskriminiert werden. Wenn Du selber in Freiheit leben möchtest, dann mußt Du auch damit leben, dass Dich vielleicht ein Rentner mit dem Auto oder E-Biker in den Alpen irgendwann umheizt. Umgekehrt würden sich nämlich an Dir (und an jedem anderen ebenfalls) genauso Punkte finden lassen, an denen Deine Freiheit der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft in einem Maße geopfert werden müßte, dass Du damit nicht leben wollen würdest.

Ich hoffe, jetzt ist es klarer geworden.

Deswegen wiederhole ich gern nochmal: Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.

Also leben, und leben lassen.

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 01:05


37 OldenBiker

Nun beruhigt Euch doch erstmal wieder.

Ich kann beim besten Willen keine Diskriminierung rauslesen. Habe mir auch den Fred von Angelina durchgelesen und auch da war keine Diskriminierung vorhanden. Vielleicht sind einige Vorurteile überspitzt worden, aber so ist das mit Vorurteilen.

Was das Prblem mit der Sicherheit angeht, kann man das nicht ganz außer acht lassen, aber: ein Anfänger auf einem E-Bike ist genauso gefährlich auf den Trails, wie ein Anfänger auf einem normalen Bike. Da kann jetzt keiner sagen, war bei mir nicht so, denn als wir anfingen mit dem biken, waren wir alle unerfahren. Da ging zumindest in der Anfangsphase auch von uns eine gewisse Gefahr aus. Und je älter wir werden, um so mehr kann die Gefahr für einen selbst und andere wieder steigen.
Jeder hat hat seine Meinung und auch Vorurteile über E-Bikes (mich eingeschlossen), trotzdem sollte man auch den E-Bikern Respekt zollen. Klar haben sie es einfacher auf den Berg zu kommen. Ohne Fahrtechnik geht's aber auch nicht und die ist etwas anders, als beim normalen Bike.
Sicher gibt es auch faule unter den E-Bikern, gibt es aber auch bei den Normalos, die z.B. 'nen Lift benutzen um rauf zu kommen.
Jeder, der sich ein E-Bike zulegt, hat seinen Grund dafür. Und egal wie banal der Grund ist, sollten wir trotzdem respektvoll mit ihnen umgehen. Oder sollen wir die schon erfahrenen E-Biker hier im Forum dissen, nur weil mit Unterstützung gefahren wird?
wir haben uns hier getroffen, weil wir alle das gleiche wollen: Spass am biken. Und dieses 'Recht' will ich keinem verwähren, nur weil sich technische Unterstützung gegönnt wird. Denn dann müssten wir ja mal an unseren Bikes schauen, was da so an technischen 'Hilsmitteln' dran ist.

Also geht respektvoll miteinander um, die angeblichen Probleme sind nur in unseren Köpfen.

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 06:42


38 Air-Marky

Zitat von EricDraven

Bestimmt gibt es demnächst auch Rennräder mit Hilfsmotor... staun
Wenn es jetzt schon "vollwertige" MTB´s gibt, damit man sich nicht mehr so sehr selber abquälen muss.
Irgendwann sind wir dann alle zu faul, alleine den Berg hochzustrampeln.

Schöne neue Welt!

Tom
Man bist du langsam lach gibt es schon längst
http://www.haibike.de/produkte_detail_de,72202,18875,detail.html

http://www.fullface.de/stories/e-mountainbike-20120926.htm

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 07:45


39 Beysen

Um auch hier noch einmal deutlich zu machen würde es helfen bestimmte Sichtweisen nicht zu ignorieren nur um den schwarzen Peter zu suchen.

@fahr

Das ist nunmal ein Mountainbike Forum für das klassische Mountainbike.
Die Diskussionen entstehen da wir zum großteil keine Erfahrung damit haben, weil es für uns einfach ein NoGo ist.
Bin ich jetzt der "gedisste" weil mir immer wieder diese Frage gestellt wird im eigentlich falschen Forum, ob wer Erfahrung hat.
Hätte man Eingangs die Suchfunktion genutzt hätte es einige Ergebnisse zu diesem heißen Thema ausgespuckt.
Dazu versuchst du nicht zu schlichten sondern mit immer wieder neuen Anschuldigungen Feuer zu schüren.

Zu Angeline:
Ihre eigene Einleitung gab mir persönlich genug grund für Kanonenfutter mit dem Satz "Man möchte sich schließlich nicht verschlechtern".
Ich fühle mich das sls engagierter Sportler da schon angegriffen und mir ist es in dem Moment egal wer gerade seinen moraluschen hat.

Das zuvor immer wieder als Leitsatz mit angebracht wird "...Ja ich weiß E-MTB... was meint ihr dazu...", zeigt mir das man von vornherein weiß welches sensible Thema damit angesprochen wird.
Es brauch also keiner das Unschuldslamm zu dpielen.
Wenn man sich dann kritisch äußert ist man diskriminierend.
Meiner Meinung nach ist genau DAS der Falsche Ansatz.
Denn falsches Forum und falsche Frage.

Solch Anschuldigungen wie sie hier fallen führen zwangsläufig irgendwann zu Beleidigungen oder wie schon geschehen falschen Anschuldigungen.

Air-Marky hat sich übrigens mit einem völlig anderen Blickwinkel in das Forum eingebracht.
Positiv und informativ.
Es kann also auch eine Simbiose entstehen wenn man es nur zulässt.

Um einen gewissen umgangston zu wahren sollte man solche Themen einfach schließen.

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 07:58


40 2l84ad8

Zitat von Beysen

@fahr

Das ist nunmal ein Mountainbike Forum für das klassische Mountainbike.
Die Diskussionen entstehen da wir zum großteil keine Erfahrung damit haben, weil es für uns einfach ein NoGo ist.
Bin ich jetzt der "gedisste" weil mir immer wieder diese Frage gestellt wird im eigentlich falschen Forum......

Das wirft aber die Fragen auf: "Was ist das klassische Mountainbike?" bzw., wer definiert den Begriff "Klassisches Mountainbike".
Mein klassisches MTB aus 1992 hat 26".
Sind jetzt 650b, 29" ........ auch ein klassische MTB's"?

Wer entscheidet ob Fragen im falschen Forum gestellt werden?
Für 29" hat man ja auch ein Unterforum geschaffen, warum dann nicht auch für E-Bikes/ Pedelecs und schon wäre das mit dem "falschen Forum" erledigt.
Wenn man "neuer Technik" wie 29", 650b, hydraulischer Schaltung, Vario-Seatposts etc. ..... offen gegenüber Tritt, warum dann nicht auch E-Bikes?

Zitat von Beysen



Um einen gewissen umgangston zu wahren sollte man solche Themen einfach schließen.

Coole Meinung.

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 08:59


41 Basher (Ex-Mitglied)

Naja - ne andere LR-Größe oder ne Vario-Seatposts unterstützen beim MTB SPORT !
Das "E" zerstört eben den SPORT (Und damit die realness)

DAS ist das Problem !

Wegen mir kann auch jeder fahren und machen was er will - jedoch ist ne Motorbetriebens Fortbewegungsmittel eben KEIN Fahrrad - somit eben auch kein MTB .
Das wäre ein Wiederspruch in sich .
Weil MTB = Mountainbike
Wenn ich nun aber nen Motor habe brauche ich weder 30 Gänge noch muss ich in die Pedale latschen um den Berg zu erklimmen.

Und hier sind eben alles (mehr oder weniger) Sportler .
Das jene dann natürlich probleme mit nem "E"-Bike haben ist doch klar , oder ?
Jetzt mal ehrlich ...^^




Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 09:12


42 Beysen

Ich wiederhole mich ungern.
Deine Antworten auf die Fragen sind bereits in meinem post enthalten.
Das Mountainbike ist ein Sportgerät und kein Fahrrad im eigentlichen Sinne.
In der Politik wurde um diese anerkennung lange gekämpft und jetzt wied hier in meinen Augen nur rum gestänkert, weil man die Allgemeine Meinung nicht akzeptieren will.


Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 09:29


43 Speedy Gonzales

Zitat von fahrfahrfahr[/quote

Davon zu unterscheiden ist die Thematik, wie Du und andere sich hier über soziale Gruppen äußern. Auch dazu habe ich stringent meine Meinung geäußert, obwohl E-Bikes mir persönlich vollkommen egal sind. Es ging stattdessen darum, hier Zeuge von Diskriminierung (und es IST Diskriminierung, wie Du ja erneut unbeabsichtigt gezeigt hast) geworden zu sein, über die man nicht wortlos hinwegsehen kann. Gelinde gesagt fand ich es erschreckend, wie abfällig und voreingenommen sich ansonsten intelligente Leute hier durch ihre Off-Topic-Kommentare als abgrundtief intolerant und dogmatisch (um mal nur die harmloseren Begriffe rauzupicken) entlarvt haben.

An einem so banalen Thema wie E-Bikes treten hier Moralvorstellungen zu Tage, die wie schon gesagt gefährlicher sind als jeder von Dir verteufelte E-Biker mit Herzschrittmacher auf dem Mount Everest oder Rentner mit Auto auf dem Weg zum Einkaufen in die Vorstadtlebensmitteldiscounter. Wie brandgefährlich jene Moralvorstellungen sind, welche u.a. Du erkennen läßt, hat die Geschichte bereits traurig unter Beweis gestellt.

Weißt du was? Normalerweise gehörst du angezeigt. Du unterstellst mir und vielen anderen Bikern hier, dass wir alle Nazis sind. Stellst uns in' s rechte Lager. Das ist das Allerletzte. Worum geht es dir eigentlich? Darum zu provozieren? Stimmung zu machen? Aufzuhetzen?


Es schafft auch keine schöne Atmosphäre in einem Forum, auch gesellschaftlich nicht, wenn Leute diskriminiert werden. Wenn Du selber in Freiheit leben möchtest, dann mußt Du auch damit leben, dass Dich vielleicht ein Rentner mit dem Auto oder E-Biker in den Alpen irgendwann umheizt. Umgekehrt würden sich nämlich an Dir (und an jedem anderen ebenfalls) genauso Punkte finden lassen, an denen Deine Freiheit der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft in einem Maße geopfert werden müßte, dass Du damit nicht leben wollen würdest.

Welche Atmosphäre schaffst du denn hier? Du spaltest, polarisierst, stellst User, die anderer Meinung sind in übelste Ecken, unterstellst und suggerierst. Was willst du eigentlich hier erreichen? Soweit ich weiß, fährst du nicht einmal ein MTB.




Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 09:45


44 willi77 (Ex-Mitglied)

r. Wie brandgefährlich jene Moralvorstellungen sind, welche u.a. Du erkennen läßt, hat die Geschichte bereits traurig unter Beweis gestellt

???
Hier geht es Sport in Verbindung mit gesundheitlicher Leistungsfähigkeit und wie dieses Verhältnis mittels Technik ausgehebelt wird. Mehr nicht

Was DU da hinein interpretierst ist gefährlich und eigentlich schon Rufmord!

Bleib mal auf dem Boden verdammt. Und kauf Dir erstmal irgendein eigenes Bike, ehe Du überall Deine Theorien und "Erfahrungen" zum Besten gibst.

Ist ja lächerlich so langsam

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 10:01


45 willi77 (Ex-Mitglied)

Nebenbei finde ich auch das Argument , wie sich unfähige mittels ebike in gefährliche Orte und Situationen bringen können gesponnen. Dazu braucht es kein ebike, da reicht ein aggressiver Trottel in der Schlange im Supermarkt.

Hier wird eine technische Entwicklung zu Tode argumentiert.

Wenn diese Bikes Rentner und körperlich Behinderten helfen, aus der eigenen Bude raus unter Menschen und in die Natur zu kommen: BRAVO

Der Rest der Welt muss sich damit arrangieren

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 10:08


46 willi77 (Ex-Mitglied)

War neulich mal auf nem Trail unterwegs. Leichte Steigung, paar Wurzeln. Nix besonderes. Also mit nem Affenzahn abgestrampelt

Da hörte ich hinter mir einen anderen biker und gebe noch mehr Gas, da zum Überholen kein Platz. Der Typ weiter hinter mir. Traue mich nicht mich umzudrehen. Kostet zu viel Zeit. Also gehe ich auf 110% und hole alles aus mir raus. Keine Chance! Ich denke mir, das ist ein Tier auf Rädern hinter mir und fahre rechts ran, damit er vorbei kann...

Und was sehe ich? Ein ebike! Ich lachte vor mich hin und dachte mir: Na so kann ich es auch!

Na und? Was soll's? Ich fand es lustig.

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 10:16


47 Air-Marky

Zitat von Basher

Das "E" zerstört eben den SPORT (Und damit die realness)

DAS ist das Problem !

Und hier sind eben alles (mehr oder weniger) Sportler .
Das jene dann natürlich probleme mit nem "E"-Bike haben ist doch klar , oder ?
Jetzt mal ehrlich ...^^

Wie immer gibt es auch da meherere Sichtweisen, ich will um Gotteswillen, niemanden bekehren oder zum Wechsel auf ein E-Bike bringen, ich will nur erklären und z.B. meine Beweggründe aufzeigen, das es auch einen anderen Zugang zu E-Bikes (Pedelecs) gibt!

Wie manche evtl. schon gelesen haben, komme ich vom MOTOCROSS und da sehe ich mich schon auch als Sportler, evtl. sogar mehr als mancher Hobbybiker, ich bereite mich seit über 30 Jahren mit gezieltem Training (Grundlagen, Kraft, Kraftausdauer, Schnellkraft, usw.) auf die neue Saison vor, auch jetzt noch, sehr konsequent, von daher stößt es mir natürlich auch auf als faul, unsportlich, usw. abgestempelt zu werden!

Was ich also schon seit über 1/4 Jahrhundert betreibe, findet jetzt langsam auch Einzug in die Trainingslehre, wie man öfters in Bike-Magazinen lesen kann, in denen darauf hingwiesen wird das Biker, eben nicht nur biken sollen, sondern auch über den Winter an Rumpfstabilität und eben auch Kraft arbeiten sollten!

Ich fahre E-Bikes aus Spaß und als Training (auch fahrtechnisch), weil ich damit ganz andere Bereiche (Geschwindigkeiten) abdecken kann als mit dem "normalen" MTB, ich bin damit aber keinen Deut weniger sportlich unterwegs als mit dem MTB ohne Motor (welches ich zwar selten aber doch auch noch bewege, meine Knieprobleme, wurden von der Redaktion in dem Artikel etwas dramatisiert!)
Ein E-Bike animiert sogar geradezu sich voll auszupowern, da der Motor umso mehr zugibt, umso mehr man selber pusht, von daher bin ich nach dem Training genauso ausgepowert, aber mit mehr Spaß weil viel schneller unterwegs gewesen.

Vor dem Hintergrund das einige hier E-Bikes nicht als richtige Bikes ansehen (womit ich leben kann), die Komponenten (Fahrwerk, Bremsen, Reifen, usw.) stammen aber nun mal vom "normalem" Bike ab, somit finde ich es auch legitim in einem Forum für MTBs darüber zu diskutieren und sich zu informieren, die Nettiquette sollte natürlich gewahrt bleiben lächel
Warum es den Sport zerstören sollte bleibt mir allerding unverständlich? Kennt jemand das Verhältnis, zahlenmäßig (normales/E-MTB)?

@Basher, wenn DU dir kein E-MTB zulegst zerstört es für DICH ja nicht den Sport oder DEINE Realness, DU bleibst ja Biker oder "Sportler", obwohl ICH E-MTB fahre!?

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 10:27


48 eggen

Ich finde das Thema wird hier grade furchtbar überschätzt...

Mir ist noch kein e-MTB begegnet- folgerichtig gehen mir die Dinger ganz real am Ar... vorbei!
Erfahrungen habe ich nur mit City- oder Tourenbikes und da gibts eben Licht und Schatten: Es ist schön das es die gibt weil z.B. mein Oppa jetzt Touren fahren kann und es dank Hilfsmotor nie zu schwer wird wodurch er dann eine Stunde oder mehr Sport an der frischen Luft machen kann.
Und es ist schlecht weil man damit viel schneller fahren kann als das was der Körper eigentlich leisten könnte... nur ist das bike viel zu schwer und die Fahrpraxis oft zu schlecht um die Geschwindigkeit im Notfall beherrschen zu können.

Aber am Ende geht es hier immer um die Fahrer- da geht die Diskussion doch voll am Thema vorbei.
Entweder wir reden hier über MTBs mit e-Antrieb und diejenigen die eines haben, mal eines gefahren sind oder einem begegnet sind schreiben über ihre tatsächlichen Erfahrungen oder wir lassen es.

So lange die Vor- und Nachteile der e-Bikes immer mit einem theoretischen Idioten als Fahrer und einem eben so theoretischem Worst-Case-Szenario verknüpft werden, hat der Thread überhaupt keinen Sinn.

Bevor sich hier noch Leute um Kopf und Kragen reden sollte der Thread lieber auf Eis gelegt werden hmmm

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 11:01


49 Kharne

Hachja, E-Bikes.
Wer körperlich nicht mehr in der Lage ist Rad zu fahren, der hat
mein vollstes Verständnis, wenn er sich sowas kauft. Wer aber
an sich kerngesund ist und das Ding einfach so kauft, der ist
für mich ein Cheater. Kann man drüber diskutieren, ist einfach
meine Meinung.

Das Problem, dass ich sehe ist einfach, dass 99% der verkauften
E-Bikes irre gefährlich sind.
Akku auf dem Gepäckträger, sackschwer, keine ausreichenden Bremsen...
Bei den Mountainbikes das Gleiche, die gescheiten gehen erst
ab 2000€ los, dadrunter gibts die übliche Menge Schrott.
Und dann soll man mit Mädchenreifen und leichten Felgen auf nem
22 Kilo Hardtail damit Trails fahren. Wie lange das HR lebt,
wenn das Bike denn auch auf Trails bewegt wird, dann noch von
jemandem, der nicht unbedingt in der Lage ist, seine Fahrtechnik
an ein Hardtail anzupassen ist klar, oder?

Auch finde ich den ach so tollen Boschmotor sehr unglücklich.
Der hängt extrem tief unter dem Tretlager, was man nicht einfach
höher setzen kann, weil´s sich dann beschissen fährt. 2-3 Mal
damit irgendwo aufgesetzt und man wird das Teil wegschmeissen
können. Dazu die interne Übersetzung, die aus nem 10er Ritzel
effektiv ein 38er macht. Heißt wenn der Akku alle ist gute Nacht,
damit kommst du dann kaum noch ne Steigung rauf. Das sehr kleine
Ritzel wird auch schön oft durch sein und der Akku auf dem Unterrohr
legt den eigentlich schön tiefen Schwerpunkt ums Tretlager wieder
ein gutes Stück höher und weiter nach vorne, so macht das Kurven
fahren Spaß...

Aber am Ende des Tages ist es eh egal, denn welches E-Mountainbike
wird schon Trails sehen? Das vom Air-Marky und vllt. 1-2% seiner
Artgenossen...

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 11:04


50 fahrfahrfahr

Zitat von Beysen

Das Mountainbike ist ein Sportgerät und kein Fahrrad im eigentlichen Sinne.
In der Politik wurde um diese anerkennung lange gekämpft und jetzt wied hier in meinen Augen nur rum gestänkert, weil man die Allgemeine Meinung nicht akzeptieren will.

Es ist eben nicht die allgemeine Meinung! Das sollte u.a. nach dieser Diskussion auch ein Blinder mit Krückstock erkannt haben.


Einige hier hätten gern, dass ihre Meinung die allgemeine Meinung wäre, und gehen gegen jede Abweichung davon vor, wollen Leute benachteiligen. Das ist Diskriminierung.

Elektromountainbikes ...  •  12.03.2014 11:44


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