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Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20

Seit einigen Tagen bin ich im Besitz des Garmin Dakota 20. Obwohl dieses Navigationsgerät sehr beliebt zu sein scheint, habe ich hier bisher noch keinen Erfahrungsbericht dazu finden können

1 MTB-Anfänger

Seit einigen Tagen bin ich im Besitz des Garmin Dakota 20. Obwohl dieses Navigationsgerät sehr beliebt zu sein scheint, habe ich hier bisher noch keinen Erfahrungsbericht dazu finden können. Daher schreibe ich jetzt einfach einen und hoffe, dass er den einen oder anderen (natürlich auch der einen oder anderen) irgendwie hilfreich ist. Vorweg: Ich hatte vorher noch nie ein Navigations- oder GPS-Gerät besessen und auch noch nie einen Test zu irgendetwas geschrieben. Daher begebe ich mich gleich in zweierleich Hinsicht auf unbekanntes Terrain.


Eine kurze Inhaltsübersicht:
1. Das Gehäuse, Akkulaufzeit und Bildschirm (Aufbau, Haptik)
2. Nutzungsmöglichkeiten (Trackaufzeichnung, Navigation, Reise-Computer)
3. Sonstiges
4. Fazit


1. Das Gehäuse, Aukkulaufzeit und Bildschrim:
Da das Dakota speziell für Wanderer und Fahrradfahrer konzipiert wurde, sind die Geräteabmessungen dementsprechend klein ausgefallen, sodass man es mit nur einer Hand halten und bedienen, sowie in die Hosentasche stecken kann. Laut Herstellerangaben betragen die Ausmaße des Gehäuses 5,5 x 10 x 3,3 cm (Breite x Höhe x Tiefe). Das Dakota liegt aber nicht nur Dank der Kompaktheit gut in der Hand: die komplette Rückseite sowie der Seitenbereich des Gehäuses sind mit einer Art Gummi überzogen. So wird ein "aus-der-Hand-rutschen" verhindert. Im unteren Bereich ist darüber hinaus die Anbringung einer Schlaufe möglich, sodass man das Dakota am Handgelenkt oder um den Hals tragen kann. Der Einschaltknopf befindet sich auf der rechten oberen Gehäuseseite.

Auf der Rückseite sind vier Elemente zu finden: Zum einen der mini-USB Anschluss, welcher sich unter einer Gummi-Lasche versteckt, die man lediglich hoch oder runter klappt/drückt. Auch befindet sich auf der Rückseite wie üblich das Batteriefach sowie (unter den Batterien!) der Steckplatz für eine micro-SD Karte. Kleiner Hniweis: Laut Garmin ist das Dakota "nur" mit SD-Karten bis zu 4 GB kompatibel. Zu guter Letzt ist auf der Geräterückseite eine Schiene angebracht, die für das Befestigen an einem original Garmin Fahrradhalter, Karabiner oder Gürtelclip benötigt wird.

Das Dakota wird nicht wie viele andere Geräte mit speziellem Akku betrieben, sondern von zwei herkömmlichen AA-Batterien, die man in jeden Supermarkt kaufen kann. Die Betriebsdauer liegt laut Garmin bei bis zu zwanzig Stunden. Inwiefern diese erreicht werden hängt neben der Art der Benutzung des Gerätes (Helligkeitsstufe des Displays, im Hintergrund laufende Trackaufzeichnung, Verwendung Karte inkl. Kompass, etc.) auch von der Qualität der Batterien ab. Denn diese sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen zusätzlich erworben werden. Beim Kauf von "billigen" Batterien ist anzunehmen, dass die zwanzig Stunden nie zu erreichen sind.

Die Bedienung des Dakota erfolgt per Touch-Screen, welchen man bei der Ertsbenutzung kalibrieren sollte. Der einzige Knopf am Gerät ist der Ein- und Ausschaltknopf. Die Ausmaße des Displays betrgen laut Hersteller 3,6 x 5,5 cm (Breite x Höhe) und hat eine Diagonale von 6,6 cm (2,6 Zoll).



Links: Displaygröße an zwei 50 Cent-Münzen dargestellt.
Mitte: Seitenbereich mit Einschlaltknopf. Der dunkelgraue Bereich ist aus Gummi.
Rechts: Batteriedeckel- und fach, in dem auch die SD-Karte Platz findet. Unter der grauen Lasche über dem Batteriefach liegt der USB-Anschluß versteck.



Zwischenfazit:
Mir gefällt das Gehäuse insgesamt sehr gut. Einerseits lässt sich das Dakota angenehm und sicher in einer Hand halten und auch bedienen. Andererseits ist auch die Rückseite schön "aufgeräumt", sodass man ohne Fummelei schnell und unkompliziert einen Batteriewechsel durchführen kann oder, ohne das Batteriefach zu öffnen (wie es beim Auto-Navigationsgerät Garmin Zumo 660 ist), das Gerät per mini-USB am Computer anschließen kann. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass die Gummi-Lasche zum Schutz des USB-Anschlusses etwas besser gestaltet worden wäre. Denn manchmal muss man die Lasche mehrmals reindrücken, damit sie sich nicht wieder öffnet. Eigentlich sollte ein einziger Versuch ausreichen!
Meine wiederaufladbaren Batterien der Marke eneloop (min. 1900 mAh) haben bisher keine zwanzig Stunden durchgehalten. Die längste Nutzungdauer ohne Batteriewechsel lag etwa bei zehn Stunden ohne Energiesparmodus und auf hellster Beleuchtungsstufe, jedoch nicht während einer Fahrt / Wanderung (also musste das Gerät weder Geschwindigkeit, zurückgelegte Kilometer, Richtung oder sonstiges berechnen). Ich gehe davon aus, dass das Dakota im normalen Gebrauch mit guten Batterien etwa zehn bis maximal fünfzehn Stunden hält. Da ein Batteriewechsel relativ zügig durchzuführen ist und sowieso immer Ersatzbatterien mitgenommen werden sollten, ist das jedoch nicht weiter tragisch. Das Display reagiert auf Berührungen schnell und exakt (nach Kalibrierung). Leider sind Darstellungen auf dem Display im Tageslicht nur bei einer hoch eingestellten Hintergrundbeleuchtung angenehm zu erkennen, ohne das man sich das Gerät direkt vor die Nase halten muss oder endlich einen guten Sichtwinkel gefunden hat. Dies dürfte vor allem eingefleischte Mountainbiker, die auf auf holprigen und abfallenden sowie schmalen Trails unterwegs sind, stören, weil sie nicht schnell genug die richtige Richtung auf dem Display erkennen können.

2. Nutzungsmöglichkeiten:
Die Einstellungs- und Nutzungsmöglichkeiten des Dakota 20 sind vielfältig. Daher werde ich nur einige anführen und stichwortartig darstellen.

Tracks:
Zum einen besteht die Möglichkeit Tracks aufzuzeichnen und so später die zurückgelegte Strecke (mittels Software) am Computer anzuschauen und auszuwerten. Am Gerät selbst kann zwar auch eine Auswertung vorgenommen werden, jedoch mit Abstrichen: Bis auf das Höhenprofil sind beispielsweise keine weiteren Diagramme/Grafiken einsehbar. Möchte man einen Track nachfahren, kann ausgewählt werden, ob man diesen in der gleichen Richtung oder umgekehrt nachfahren/nachwandern möchte. Auch besteht die Möglichkeit eines Trackback, d.h., dass man zum Startpunkt der Trackaufzeichnung zurückgeführt wird. In den Einstellungen lässt sich festlegen, ob und wie überhaupt eine Trackaufzeichung erfolgen soll. Folgende Einstellungen sind auswählbar: "Nicht aufzeichnen", "Aufzeichnen, nicht auf Karte anzeigen", "Aufzeichnen, auf Karte anzeigen". Darüber hinaus kann die Aufzeichnungsart ausgesucht werden ("Automatisch", "Time", "Entfernung").

Routing (d.h. Luftlinie von Punkt zu Punkt) / Navigation (Berechnung des Weges auf Wegen/straßen):
Das Dakota ist in der Lage zu routen und zu navigieren. Wichtig: weder alle lizensierten Garmin noch alle frei erhältlichen OpenStreetMap-Karten sind dazu fähig! Hier muss vor der Anwendung des Kartenmaterials unbedingt darauf geachtet werden, wofür es geeignet ist!
Möchte man sich bequem zu einem Ziel führen lassen, muss man dem Dakota lediglich einen Zielort nennen. Es existieren mehrere Möglichkeiten der Zielauswahl und -eingabe: Man kann direkt auf der bereits aufgerufenen Karte einen einfachen Punkt oder einen Wegpunkt setzten und sich dorthin führen lassen. Des Weiteren kann im Hauptmenü der "Wegpunkt-Manager" aufgerufen werden und ein bereits früher angelegter Wegpunkt ausgewählt und als Zielort angegeben werden. Unter dem Menüpunkt "Zieleingabe" befindet sich schlussendlich eine große Anzahl von Auswahl- und Suchmöglichkeiten für ein Zielort (Adresseneingabe, POI, Tankstellen, Krankenhäuser, Restaurants, bereits erstelle Routen, etc.). Sobald ein Zielort ausgewählt und im Gerät eingegeben worden ist, erfolgt die Navigation / das Routing, indem eine rosa Strecke bzw. Linie auf der Karte erscheint und die Richtung vorgibt. Man kann sich die Richtung entweder per Karte, per Kompass oder per Karte inkl. Kompass anzeigen lassen.

Im Dakota integriert ist ein "Reisecomputer", der vielmehr eine Anzeige von allen möglichen Zahlen und Daten ist. Für den "Reisecomputer" wird das Dislplay in sechs bis zehn (je nach Auswahl) Datenfelder aufgeteilt. Was in diesen Feldern für Daten angezeigt werden, kann frei ausgwählt werden (Uhrzeit, Geschwindigkeit, Entfernung zum Ziel, Höhe, ..., ..., etc.). Der "Reisecomputer" wird überflüssig, wenn nur einige Daten vom Anwender gebraucht werden. Denn während im "Reisecomputer"-Modus keine Kartenansicht möglich ist, kann man sich dagegen in der Kartenansicht (und während der Navigation) bis zu vier Datenfelder einblenden lassen.



Links: die einfache Kartenansicht. Die + und - Taste ermöglichen des Hinein- oder Herauszoomen. Der obere schwarze Strich auf der Kartenansicht zeigt den Masstab an.
Mitte: Die ausgewerteten Daten nach einer Trackaufzeichung. Drückt man auf "Los", signalisiert man dem Dakota, dass man den Track nachgehen will.
Rechts: Höhenprofil eines Tracks. Man kann die Größenangaben auf der x- und/oder y-Achse verändern. Man sieht, dass ich im Flachland (Sachsenwald) unterwegs war.



Links: Reisecomputer mit zehn Datenfeldern. Per Tastendruck auf die große sechs (unten rechts) kann man sich weniger aber größere Datenfelder anzeigen lassen.
Mitte: Weniger aber teilweise größere Datenfelder. Drückt man auf eines der Felder, kann man aussuchen, welche Daten angezeigt werden sollen. Es gibt eine sehr große Auswahl.
Rechts: Man kann sich auch ohne den Reisecomputer die Daten ganz einfach auf während der Kartenansicht anzeigen lassen. Jedoch schränkt dies die Übersicht auf der Karte ein.



Links: Eingeschränkte Kartenansicht bei gleichzeitiger Anzeige des Höhenprofils (man erkennt: die benutzte OpenStreetMap Karte hat keine Höhenangaben)
Mitte: Gleichzeitige Benutzung von Karte und Kompass (hier ist keine Kompassnadel, da der Kompass nicht inaktiv ist).
Rechts: Zum Vergleich nochmals die Standard-Kartenansicht.



Zwischenfazit:
Das Dakota erlaubt viele Nutzungsmöglichkeiten: Vom navigieren lassen, bis hin zum Trackaufzeichnen, als Geo-Caching-Hilfe oder einfach als "Sportcomputer". Bisher haben alle von mir getesteten Funktionen ihren Dienst gut gemacht. Besonders die Trackfunktion gefiel mir sehr gut: ich konnte kinderleicht auf dem Computer (mittels Software) einen Track erstellen und diesen abfahren. Auch die Aufzeichnung eines gefahrenen Tracks und die spätere Auswertung sowohl am Gerät als auch am Computer war überraschend simpel. Die Navigation von Punkt X nach Punkt Y wird, je nach Länge der Route, schnell berechnet. Ein Wermutstropfen ist die leider meiner Meinung nach zu spät reagierende Neuberechnung, wenn man von der gerouteten Strecke abgewichen ist: Bei einer meiner Ausfahrten war ich bereits hundert ioder zweihundert Meter von der vorgegebenen Abzweigung entfernt, bis das Dakota anfing die Route neu zu berechnen. Was sich leider nicht ändern lässt ist die Konsequenz, dass von der angezeigten Karte kaum noch etwas zu sehen ist, wenn man sich zusätzlich Daten wie Höhe oder Geschwindigkeit einblenden lassen möchte.

3. Sonstiges:
Bei dem Kauf eines Garmin Dakota 20 erhält man neben dem Gerät ein USB-Kabel, eine Anleitung und die bereits weiter oben genannte Trageschlaufe mitgeliefert (das Dakota 20 gibt es zusätzlich noch in zwei verschiedenen Karten-Bundles). Batterien und eine SD-Karte sind nicht im Lieferumfang enthalten. Ein Fahrradhalter von Garmin kann zusätzlich erworben werden.
Das Gerät ist mit den OpenStreetMap-Karten kompatibel; die vorinstallierte Karte auf dem Dakota ist völlig unbrauchbar.



Fazit:
Trotz einiger Schwachpunkte, gefällt mir das Garmin Dakota 20 insgesamt sehr. Ja, die Akkulaufzeit ist nicht so hoch wie von Garmin angegeben und ja, die Neuberechnung nach einem Abweichen von einer gerouteten Strecke dauer arg lange. Doch damit kann ich ganz gut leben. Am negativsten fällt die Displayablesbarkeit ins Gewicht, die nur dann immer gegeben ist, wenn die Hintergrundbeleuchtung auf einer hohen Stufe eingestellt ist. Wanderer können jedoch die Helligkeit beruhigt runterschrauben und das Display bei schlechter Ablesbarkeit einfach im richtgen Winkel zur Sonneneinstrahlung bewegen; Fahrradfahrer können dies bei einer Navi-Befestigung am Lenker oder Vorbau allerdings nicht -> immer hohe Helligskeitsstufe einstellen -> höherer Energieverbrauch. Dennoch hat mich das Dakota überzeugt. Die Haptik ist meines Erachtens sehr gut, die Bedienbarkeit und Menüführung ist leicht verständlich und zumindest für mich von Beginn an sehr intuitiv. Besonders der Betrieb des Gerätes mit AA-Batterien hat mich neben seiner Kompaktheit zum Kauf bewogen: Ich muss nicht dauernd darauf achten, ob der Akku für meine nächste Tour noch hält oder doch lieber vorher über Nacht aufgeladen werden sollte. Nein, ich nehme einfach ein zweites Paar (wiederaufladbare) Batterien mit und kann diese im Bedarfsfall ins Dakota einlegen und die Tour kann weitergehen.



Link zur Herstellerseite mit weiteren Informationen und schöner Rundumansicht des Dakota:
https://buy.garmin.com/shop/shop.do?cID=145&pID=115076&ra=true


Ich hoffe, dass ich bei der Entscheidung für oder gegen einen Kauf eines Garmin Dakota 20 hilfreich sein konnte.


Gruß,
MTB-Anfänger

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  02.09.2012 13:29


2 Josef_MTB

Schönes Review! lächel Aber das mit den Batterien ist schon ein größeres Problem meiner Meinung nach.

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  03.09.2012 10:45


3 kleinundmies

Ich kann das Gerät auch empfehlen. Hab es jetzt fast 2 Jahre in Nutzung.

Abweichend ist mir noch aufgefallen:
- Es funktionieren auch 8GB Karten
- Ich verwende min. 2500mAh Akkus

Übrigens hat das Dakota unter den reinen GPS-Geräten mit die längsten Laufzeit!

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  03.09.2012 20:58


4 MTB-Anfänger

Als kleiner Nachtrag:

Ich bin gestern einen 50 Km Track, den ich aus dem Internet heruntergeladen hatte, nachgefahren: ~50 Km in etwa 2:45 Stunden. Fazit: Das Dakota hat mir zuverlässig und mit gutem Satellitenempfang den Weg gewiesen.
Übrigens erfüllt auch die Fahrradhalterung von Garmin ihren Zweck: Trotz Bordsteinkanten, Feldwegen und holprigen Kopfsteinpflaster-Wegen, hielt das Dakota Einwand frei in der Halterung.

@ kleinundmies:
Ich hatte mir auch überlegt, ob ich mir leistungsstärke Batterien zulegen soll. Aber ich denke die momentane Akkulaufzeit reicht für mich vollkommen aus und im Notfall habe ich sowieso immer Batterien mit dabei.
Dass neben 4GB Karten auch 8GB SD-Karten funktionieren, habe ich gelesen. Aber irgendwo bei Garmin habe ich gelesen, das laut Herstellerangaben nur 4GB akzeptiert werden.

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  03.09.2012 21:34


5 Tobi

Ich verwende in meinem Dakota Sanyo Eneloop Akkus. Vor dem Umstieg bin ich mit normalen Batterien gefahren, welche jedoch immer rech schnell leer waren.
Seitdem ich die Sanyo verwende sind Tagestouren mit dem Dakota garkein Problem mehr, Akkulaufzeiten sind Top! lächel

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  03.09.2012 23:13


6 zeefix

super bericht, ich schau mir das Dakota 20 auch etwas genauer an, aber bin mir noch nicht so ganz sicher.

Habe eine paar Fragen zu der Routingeigenschaft..

1. Kann ich auch speziell Forstwege usw anzeigen lassen? Gibt es da eine Einstellung für?

2. Wie ist das mit den Karten?
Du schreibst das die OpenMTBmaps nicht routingfähig sind,
welche Karten muss ich da holen? Original Garmin?

3. Kann ich Tourenvorschläge die mit GPS Wegepunkten angegeben sind dann mit den Karten von OSM nicht nachfahren?
Oder wie planst du dann deine Tour?

Vielen Dank schonmal für deinen Bericht, der bringt mich dem Dakota 20 schon was näher, aber da es auch mein 1. wird, habe ich immer ein paar Bedenken;) und keinen Schimmer....

liebe grüße

zeefix

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  14.09.2012 18:33


7 RadonRacer

Hi,

danke für diesen umfangreichen Kommentar zum Garmin.

Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir ein Bike-GPS zuzulegen. Aber meine Ciclo Hac 5 muss ich noch eine Weile fahren, war ja schließlich teuer. Ich schätze die Routing und Navi-Funktion sehr, dass wenn man sich mal verfährt einfach wieder zu Hause ankommt oder wenn man in unbekannten Orten fährt.

Meine Frage noch:

-Funktioniert das Navigieren wie bei einem Autonavi über Straßennamen oder wie gebe ich meinen gewünschten Zielort ein?

Danke für deine Hilfe

Ciao lach

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  14.09.2012 19:20


8 MTB-Anfänger


Habe eine paar Fragen zu der Routingeigenschaft..

1. Kann ich auch speziell Forstwege usw anzeigen lassen? Gibt es da eine Einstellung für?
Ich habe eine solche Einstellung zumindest im Gerät selbst noch nicht finden können. Ob man eine solche Anzeige durch irgendeine zusätzliche auf dem PC installierte Software erhalten kann, weiß ich leider nicht. Im Gerät selbst kann man nur auswählen, ob man mit dem "Auto/Motorrad", "Fussgänger" oder "Fahrrad" unterwegs ist. Je nach ausgewähltem Profil werden dann für die Navigation nur bestimmte Wege berechnet. So werden Fussgänger beispielsweise nicht über Autobahnen geleitet und Autofahrer nicht über die nur für Fussgänger errichtete Strandpromenade. Doch ACHTUNG!: Nicht jedes Kartenmaterial erlaubt das Routing/ die Navigation! D.h., dass das Garmin Dakota 20 zwar navigieren/routen kann, dies aber auch nur dann funktioniert, wenn neben dem Dakota auch die Karte routingfähig ist. Kurz und knapp gesagt: Sowohl Gerät als auch Kartenmaterial MÜSSEN beide das Routing unterstützen.


2. Wie ist das mit den Karten?
Du schreibst das die OpenMTBmaps nicht routingfähig sind,
welche Karten muss ich da holen? Original Garmin?
So habe ich es nicht geschrieben. Meines Wissens nach sind viele Karten (egal ob lizensierte und zu bezahlende oder frei herunterladbare Karten) NICHT uneingeschränkt routingfähig. D.h. eigentlich nur, dass man VOR der Benutzung jeglichen Kartenmaterials darauf achten sollte, was die Besonderheiten der Karten sind. Welche Wegarten (Straße, Forstweg, etc.) werden angezeigt? Welche der angezeigten Wegarten werden beim Navigieren mit herangezogen? Über OpenMTBmaps weiß ich jetzt leider nicht mehr sehr viel, da ich gewissermaßen die Standard Deutschlandkarte von OSM nutze. Irgendwo habe ich auch gelesen, das auch nicht alle Garmin-Karten eine Navigation erlauben.


3. Kann ich Tourenvorschläge die mit GPS Wegepunkten angegeben sind dann mit den Karten von OSM nicht nachfahren?
Oder wie planst du dann deine Tour?
Wie bereits dargelegt: das hängt alles neben dem Gerät auch vom Kartenmaterial ab. Planen tue ich meine Touren mit BaseCamp, einer Garmin-Software. Aber ganz ehrlich: meist plane ich die Tour nicht selbst, sondern lade mir aus dem Internet gpx-Dateien herunter und fahre eine Tour nach.

Ich hoffe, dass ich deine Fragen richtig verstanden habe und etwas "Licht ins Dunkel" bringen konnte.

Grüße,
MTB-Anfänger

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  14.09.2012 19:23


9 RadonRacer

Hi,

alle Fragen geklärt.
Eine habe ich aber noch: Preis?

Ups, im Link stehen 249,00€ unverbindliche Preisempfehlung.

Das ist wirklich günstig im Gegensatz zu anderen Bike-GPS bei so vielen Funktionen.


Ciao lach

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  14.09.2012 19:27


10 zeefix

vielen Dank für deine schnelle und sehr klärende Antwort...DANKE

werde mir das Dakota demnächst auch zulegen...

@RadonRacer... Amazon 200€ http://www.amazon.de/Garmin-GPS-Handger%C3%A4t-Dakota-20/dp/B002G1YPIO/ref=cm_cr_pr_product_top

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  14.09.2012 19:35


11 zeefix


hab das Ding jetzt auch vor mir liegen zwinker

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  07.10.2012 23:47


12 MM76

Hallo,

ich hab auch noch eine Frage zum Garmin: Ist es notwendig eine Karte auf zu spielen oder ist die installierte Basiskarte zu gebrauchen? Ich hab mal gehört, dass es bei einigen Probleme mit externen Karten gegeben hat (Speicher-Voll-Meldung).

Danke und Gruß
Matthias

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  26.11.2012 14:30


13 MTB-Anfänger

Hey Matthias,

ich denke, dass die vorinstallierte Basiskarte eigenlicht unbrauchbar ist, weil sowohl der Maßstab als auch die Details (Hinweise wie POI's, etc.) zu wünschen übrig lassen.

Ich selbst habe bisher nichts von einer "Speicher-Voll-Meldung" gehört. Vielleicht liegt das Problem dann aber daran, dass versucht worden ist, eine detaillierte Welt- oder Europakarte zu installieren. Eine solche Karte passt meist wegen zu großer Speichermenge nicht auf jedes Navi bzw. der microSD-Karte.

Gruß,
MTB-Anfänger

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  26.11.2012 14:52


14 MM76

Danke für die schnelle Antwort!

Welche Karte nutzt Du momentan? OSM oder openmtbmap?

Danke und Gruß
Matthias

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  26.11.2012 15:00


15 rocase

also ich besitze auch das Dakota 20 und nutze die Topo-Deutschland Karte.
Bin sehr zufrieden damit.

Viele Grüsse aus Franken

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  27.11.2012 09:50


16 zeefix

ich habe auch das dakota 20 und habe die beiden drauf!
Funktionieren gut und sind Routingfähig:

http://www.mtbnavi.de/Garmin%20GPS.html

Erfahrungsbericht: Garmin Dakota 20  •  28.11.2012 14:43


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