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[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear

1 raphrav

Hallo zusammen,

nachdem vor einer Weile mein Frontleuchtentest ganz gut ankam, möchte ich nun mal wieder etwas loswerden und schreibe über die Rückleuchte Lezyne Femto Drive Rear.



Warum das ganze?
Ich sah sie schon vor etwas längerer Zeit in der Auslage eines Fahrradhändlers und war wegen dem anderen Konzept interessiert, sah den Kauf aber nicht ein. Zum einen, weil sie mit ca. 15€ doch kein Schnäppchen ist, zum anderen, weil ich ja eigentlich mit dem Selbstbau ganz gut versorgt war.
Da die mittlerweile nun immerhin etwas verbesserte Rechtslage Diskussionen mit den Ordnungshütern bezüglich Batterielicht erleichtert, ich nach ein paar Erlebnissen und in Hinblick auf den Herbst doch noch besser gesehen werden möchte (der Selbstbau kann nicht blinken) und außerdem ein echt gutes Angebot für die Leuchte bekam, entschied ich mich doch, sie zu kaufen.

Der erste Eindruck...
...der Lampe ist zuerst einmal "ungewöhnlich". Denn ziemlich klein, zylinderförmig rund und mit der Linse, die gleichzeitig als Taster dient, verfolgt sie ein anderes Konzept als die meisten Rückleuchten.
Alles daran mutet solide und gut verarbeitet an, der eigentliche Lampenkörper aus eloxiertem Alu, auch der Sockel aus Kunststoff mit den Aufnahmehaken. In diese Haken wird ein dicker Gummiring eingehängt und die Leuchte damit an der Sattelstütze befestigt. Da dieser zwei verschiedene Ösen besitzt, ist die Befestigung an den Stützen aller meiner Räder (zwischen 26,2 und 30,9mm) kein Problem.
Auffallend sind auch einige durchdachte Details. Die Schalterlinse wurde schon genannt, aber auch der abgeschrägte Sockel (so kann man die Leuchte halbwegs waagerecht ausrichten, obwohl Sattelstützen normalerweise nicht ganz senkrecht sind) oder auch der extra-Dichtgummi beim Aufschrauben der Lampe zeugen davon, dass die Konstrukteure wohl echt mitgedacht haben.

Der Betrieb:
Zuerst die Energiequelle: Versorgt wird die Rückleuchte über zwei Lithium-Knopfzellen CR2032, dieselben, die auch meist in Tachos verbaut sind, anders ließe sich eine solche Baugröße wohl nicht erreichen. Die Versorgung ist dank der weiten Verbreitung des Batterietyps kein Problem, gerade 1€-Shops verkaufen oft Mehrfachpackungen davon. Der Tausch ist einfach, man muss lediglich das Alugehäuse vom Sockel runterschrauben und schon ist man direkt bei den Batterien.
Ein- und ausgeschaltet wird die Leuchte durch einen langen Druck auf die Linse, ein kurzer Druck schaltet zwischen den Modi (drei verschiedene Blinkmodi, langsames Heller- und Dunklerwerden, Dauerlicht) durch. Der erste Modus nach dem Einschalten ist ein kurzes Blinken mit langer Pause, wie praktisch, denn das dürfte auch der energiesparendste sein.
Schön ist auch, dass konzeptbedingt der "Schalter" mit 23mm Durchmesser sehr groß ausfällt und somit die Bedienung auch mit Handschuhen kein Problem ist. Der Druckpunkt des Schalters allerdings gefällt nicht so, ein sehr kurzer Weg und hoher Widerstand gefallen nicht jedem, verhindern aber wohl auch unbeabsichtigtes Bedienen.

In der Praxis...
...tut die Leuchte erstmal, was sie soll: Rot leuchten bzw. blinken.. Das Licht ist hell und wird über weite Entfernungen gesehen, da gibt's nichts zu meckern.
Aber: Das auch nur, so lange man auf die Linse blickt. Die Lampe strahlt wirklich nur nach hinten ab, kein bisschen zur Seite und wenig schräg. Das wird zwar insofern etwas kompensiert, dass es auch Teile des Rades (z.B. den Hinterreifen) anstrahlt, aber das wird halt nicht so gut gesehen. Wenn ich dann doch mal nachts und außerorts eine Landstraße damit quere, werde ich das besser im Hinterkopf behalten...
Wie versprochen wasserdicht scheint sie zu sein, ein Schlammbad mit anschließender Reinigung unter fließendem Wasser hat sie zumindest schon einmal klaglos mitgemacht.
Zur Leuchtdauer mit einem Batteriesatz kann ich jetzt allerdings noch nichts sagen. Ich nutze sie seit ein paar Wochen, fuhr damit bisher zwar viele aber nur kurze Strecken bei Dunkelheit, meist im schon genannten ersten Modus. Fahre noch immer mit den mitgelieferten ersten Batterien, ganz schlecht kann es also nicht sein... zwinker

Technische Daten:
Batterien: 2x CR2032, Gewicht: 29g (mit Batterien und Gummiclip)

Hoffe, das hat euch weitergeholfen! lächel

Grüße,
Raph


Und noch ein paar weitere Bildchen wie gewünscht nachgereicht! lächel
Modell stand allerdings der Einfachheit halber mein Stadtrad...







[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  21.09.2013 10:29


2 Eisdielenjunkie

Danke Raph für den netten Erfahrungsbericht.

Sieht interessant und witzig aus das kleine Rücklicht.

Ein Bild von dem Licht, montiert an einem Bike, tät ich mir wegen dem Grössenverhältnis noch wünschen. zwinker


Gruss,
der Eismann

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  22.09.2013 18:28


3 raphrav

Geht klar, Chef! lächel

Danke für das Feedback!

Grüße,
Raph

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  22.09.2013 19:14


4 bieker

Sieht schon elegant aus

Bei solchen Sachen macht sich auch der klassische 1€ als größenvergleich gut bäh

Schweiß ist Schwäche die den Körper verläßt

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  22.09.2013 19:24


5 Stützrad

Klasse, auf ein Minimum des Notwendigen reduziert, so was mag
ich!
Schade das ich keine Beleuchtung brauche! zwinker lach

Trotzdem Danke für den Bericht, ist nämlich eine echte Alternative! lächel

Henni

Volcano Lobbyist www.mtb-stuetzrad.de.vu

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  22.09.2013 20:47


6 pancho (Ex-Mitglied)

Zu dem guten Erfahrungsbericht gibt es eigentlich nur anzumerken, dass es ein, bis auf die Farbe der Linse, identisches Licht auch für vorne gibt.

Life's a bitch and then you die!

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  22.09.2013 22:33


7 raphrav

Heya,

danke erstmal für eure Antworten! lächel

Zum Frontlicht: Das stimmt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das taugt. Höchstens als Positionslicht. Ich mein, was da rauskommt, ist für ein Rücklicht prima, aber sicher nicht um einen Weg vor sich auch nur halbwegs sicher auszuleuchten. Das vordere würde ich also maximal als Alibi-Not-Positionslicht empfehlen.

Grüße,
Raph

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  23.09.2013 08:27


8 Chief_Justice

Oder als Tagfahrlich

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  23.09.2013 12:37


9 michael017

Servus Raph,

guter und strukturierter Erfahrungsbericht, Daumen hoch lächel. Wenn ich mal ein neues Rücklicht brauche, wird mir der Bericht weiter helfen.

lg micha

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  25.09.2013 20:21


10 raphrav

Heya,

nun habe ich diese Leuchte ein Vierteljahr.

Was gibt's neues? Nichts! Also im Positiven! lächel

Ich radle seit November täglich morgens damit zur Arbeit (je 10min), nutze sie wenn ich mitm Rad abends weggehe und bin in letzter Zeit auf Radtouren öfters bei Touren ins Dunkle gekommen. Also quasi Dauereinsatz. Und? Ich hab noch die ersten Batterien drin! Irre! lächel

Auch sonst hat sie sich bewährt, steht noch 1a da, ich werde wohl doch recht gut damit gesehen und vor allem hat sich die Bedienung mit Handschuhen (auch das Anbringen und Entfernen) echt bewährt!

Also nach einer längeren Testphase ein klares Bestanden!

Grüße,
Raph

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  16.12.2013 20:32


11 Roadtoxc

Besitz die Dinger auch. Für vorne und hinten und kann deinen Test bestätigen. Die Vorderlampe ist auch wirklich nur zum gesehen werden gedacht, damit erkennt man nichts wenns zu dunkel wird lach

[Erfahrungsbericht] Lezyne Femto Drive Rear  •  16.12.2013 20:57


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