mtb-Forum

Das Mountainbike Forum

 

Mountainbike Forum

Mountainbike Touren

;-)

Kaufberatung für Schwergewicht

Vorstellungen realistisch?

1 Whacko

Servus zusammen.

Ich wende mich mit an euch, da ich praktisch keine Erfahrung mit Fahrrädern habe. Und obwohl die Rahmenbedingungen etwas, nun... "schwierig" sind, hoffe ich, dass es auch für mich das passende Rad gibt.

Zu mir:
Gewicht: 135kg wütend
Größe: 192cm

Was ich mir vorstelle:
Fully fällt komplett weg, eh klar. Also muss es ein Hardtail sein.
Federn sind idealerweise feststellbar, da eh kaum eine meine derzeitiges Gewicht federn kann oder schnell ausgelatscht ist und gewechselt werden müsste.
Bremsen sollten eben das tun: bremsen. Ist bei meinem Gewicht nicht ohne, ist klar. Also lieber wirklich gute konventionelle Bremsen als schlechte Scheibenbremsen.
Rahmen- und Laufradgröße sollte natürlich zu mir passen, also eher Richtung 29er?
Gewicht macht's jetzt auch nicht mehr. Also lieber etwas "zu" schwer als das es unter mir zusammen bricht.
Zu Schaltungen und sonstigem Equipment weiß ich leider nichts zu sagen. Sollte eben zur Gesamtkonfiguration passen.

Einsatzzweck:
City(90%), Schotterwege, maximal Wiese. Keine Trails(erstmal, bis ich Gewicht runter habe), keine Sprünge, außer mal eine Bordsteinkante runter.

Nun der Knackpunkt: Mir ist klar, dass ich (und ich eh) für ein vernünftiges Rad mehr ausgeben sollte, aber mehr als 500€ werden nicht drin sein. Dafür darf es dann gerne ein älteres Modell sein bzw. auch ein gut erhaltenes gebrauchtes MTB.

Hmm, ja. Das war es, mehr oder minder.

Bin ich ein hoffnungsloser Fall? Bei einem Händler vor Ort brauche ich mit solchen Vorstellungen vermutlich gar nicht erst auftauchen, nehme ich an.

Liebe Grüße und danke schonmal an alle, die sich die Mühe machen, das zu lesen.

Mike

Kaufberatung für Schwergewicht  •  11.02.2015 00:28


2 raphrav

Hallo und willkommen im Forum! lächel

das Gewichts"problem" haben hier auch noch andere, von daher denke ich, dass du mit unserer Hilfe schon was passendes finden kannst.

Schießen wir los:

Zitat von Whacko

Fully fällt komplett weg, eh klar. Also muss es ein Hardtail sein.
Weise Wahl. Zumal ich die (unpopuläre) Meinung vertrete, dass man nur auf einem HT als Anfänger saubere Fahrtechnik lernt.

Zitat von Whacko

Federn sind idealerweise feststellbar, da eh kaum eine meine derzeitiges Gewicht federn kann oder schnell ausgelatscht ist und gewechselt werden müsste.
Schlechte Idee. Warum? Weil so ein Lockout auch nur die Druckstufe des Dämpfers zuzieht und die Konstruktion einer Gabel auf so was dauerhaft nicht ausgelegt ist. Zudem würde ich mir da keinen Kopf machen, denn ich heize mit 100kg, einem HT und 160psi in meiner Reba auch fette Trails runter und man darf 200psi reinpumpen.

Zitat von Whacko

Bremsen sollten eben das tun: bremsen. Ist bei meinem Gewicht nicht ohne, ist klar. Also lieber wirklich gute konventionelle Bremsen als schlechte Scheibenbremsen.
Mhm, kommt auf die Bremse an - eine Shimano Deore ist eine richtig gute Bremse und kostet dabei nicht viel. Was bei dir eine Überlegung wäre: Ans Vorderrad (bekommt die meiste Bremskraft ab) nachträglich eine größere Scheibe (200 oder so) montieren, sofern die Gabel dafür zugelassen ist.

Zitat von Whacko

Rahmen- und Laufradgröße sollte natürlich zu mir passen, also eher Richtung 29er?
29er passen wahrscheinlich besser, 26er oder 27,5er sind aber stabiler, und die Laufräder sind bei hohem Gewicht einer der Knackpunkte.

Zitat von Whacko

Gewicht macht's jetzt auch nicht mehr. Also lieber etwas "zu" schwer als das es unter mir zusammen bricht.
Radlgewicht ist bei einem 500€-Bike generell immmer so ein Thema... zwinker

Zitat von Whacko


Zu Schaltungen und sonstigem Equipment weiß ich leider nichts zu sagen. Sollte eben zur Gesamtkonfiguration passen.
Shimano Deore bzw. SRAM X5 aufwärts ist auf jeden Fall brauchbar, und bei dem Gewicht würde ich schauen, dass die Kurbel ein Hollowtec II- oder GPX-Lager hat.

Zitat von Whacko

Nun der Knackpunkt: Mir ist klar, dass ich (und ich eh) für ein vernünftiges Rad mehr ausgeben sollte, aber mehr als 500€ werden nicht drin sein. Dafür darf es dann gerne ein älteres Modell sein bzw. auch ein gut erhaltenes gebrauchtes MTB.
500€ sind knapp, ja. Du bist im Prinzip auf Gebrauchtes oder ein Schnäppchen angewiesen sein.
Kann dann auch sein, dass du bei dem einen oder anderen Part (z.B. LRS) Kompromisse eingehen musst und da in ein, zwei Jahren ne Investition auf dich zukommt...

Grüße,
Raph

Kaufberatung für Schwergewicht  •  11.02.2015 08:13


3 Whacko

Hallo und willkommen im Forum! lächel
Merci

Weise Wahl. Zumal ich die (unpopuläre) Meinung vertrete, dass man nur auf einem HT als Anfänger saubere Fahrtechnik lernt.
Kann ich nicht beurteilen hmmm Könnte aber stimmen. Ein Fully "verzeiht" einen Fehler bestimmt eher als ein knüppelhartes Hardtail.

Schlechte Idee. Warum? Weil so ein Lockout auch nur die Druckstufe des Dämpfers zuzieht und die Konstruktion einer Gabel auf so was dauerhaft nicht ausgelegt ist. Zudem würde ich mir da keinen Kopf machen, denn ich heize mit 100kg, einem HT und 160psi in meiner Reba auch fette Trails runter und man darf 200psi reinpumpen.
Nun, es gibt sicherlich Federn, die auch mein Gewicht wegstecken. Aber, wenn die auch ein paar Wochen halten sollen, die werden dementsprechend ihren Preis haben.
Ist denn komplett ohne Federn eine ALternative? Das schlimmste, was mir die nächsten -40kg unter kommen sollte ist eine Bordsteinkante.

Mhm, kommt auf die Bremse an - eine Shimano Deore ist eine richtig gute Bremse und kostet dabei nicht viel. Was bei dir eine Überlegung wäre: Ans Vorderrad (bekommt die meiste Bremskraft ab) nachträglich eine größere Scheibe (200 oder so) montieren, sofern die Gabel dafür zugelassen ist.
Scheibenbremsen wären mir durchaus recht, wenn sie den Preis nicht unnötig in die Höhe treiben. Ich meine, ich muss ja nicht mit 50 bergab durch die City heizen. Wenn ich weiß, dass mein Bremsweg nun 10m länger ist, kann man das ja einplanen.
Es ist schon, wie ich hier öfters lese, ein entscheidener Punkt bei Schwergewichten.

29er passen wahrscheinlich besser, 26er oder 27,5er sind aber stabiler, und die Laufräder sind bei hohem Gewicht einer der Knackpunkte.
Mal ganz oberflächlich: Sieht man mit einem Gewicht bei 1m92 nicht aus wie ein Clown, wenn man nur 26er Räder hat? Wenn nicht... naja, es ist nicht so, dass ich prinzipiell etwas gegen 26er (oder so) hätte. 29er schienen mir bloß logischer.

Radlgewicht ist bei einem 500€-Bike generell immmer so ein Thema... zwinker
Eh klar. Ich meine auch nur, dass ich bei meinem Gewicht wohl kaum den Unterschied spüre, ob ich auf einem 10kg oder 18kg Rad sitze. Ich würde halt aber meinen, dass schwerer Räder generell mehr Gewicht verzeihen, oder sehe ich das falsch? Daher ist das Radgewicht für mich kaum von Bedeutung.

Shimano Deore bzw. SRAM X5 aufwärts ist auf jeden Fall brauchbar, und bei dem Gewicht würde ich schauen, dass die Kurbel ein Hollowtec II- oder GPX-Lager hat.
Ähhh... lach Ok, also mit Deore macht man zumindest nichts falsch? Kurbellager... böhmische Dörfer. *seufz* Wofür sind die wichtig? Bzw was unterscheidet gute von schlechten?

500€ sind knapp, ja. Du bist im Prinzip auf Gebrauchtes oder ein Schnäppchen angewiesen sein.
Kann dann auch sein, dass du bei dem einen oder anderen Part (z.B. LRS) Kompromisse eingehen musst und da in ein, zwei Jahren ne Investition auf dich zukommt...
War mir klar, ja. Gebraucht ist nicht schlimm. Sollte halt schon noch 2 Jahre +/- laufen ohne größere Investitionen. Zur Not kann man sicher auch nach und nach bessere Teile nachrüsten? Zumindest hätte ich dann zeitlich den Rücken frei, um auf etwas besseres zu sparen.

Mal sehen, was der Bikemarkt so hergibt.

Grüße,
Mike



Kaufberatung für Schwergewicht  •  11.02.2015 20:39


4 raphrav

Hey,

Zitat von Whacko

Nun, es gibt sicherlich Federn, die auch mein Gewicht wegstecken. Aber, wenn die auch ein paar Wochen halten sollen, die werden dementsprechend ihren Preis haben.
Ist denn komplett ohne Federn eine ALternative? Das schlimmste, was mir die nächsten -40kg unter kommen sollte ist eine Bordsteinkante.
Wie gesagt: Eine halbwegs brauchbare Luftgabel sollte mit deinem Gewicht klarkommen, so lange du nicht gröbste Fahrfehler machst. Und dann stirbt vor der Gabel das Vorderrad.
Ohne Federgabel ist zumindest bei einem Alurahmen eine schlechte Idee, weil Alurahmen sehr starr sind und im Gegensatz zu Carbon oder auch Stahl nicht von selbst federn. Macht das ganze ziemlich unbequem und vor allem nicht sehr langlebig.

Zitat von Whacko

Scheibenbremsen wären mir durchaus recht, wenn sie den Preis nicht unnötig in die Höhe treiben. Ich meine, ich muss ja nicht mit 50 bergab durch die City heizen. Wenn ich weiß, dass mein Bremsweg nun 10m länger ist, kann man das ja einplanen.
Es ist schon, wie ich hier öfters lese, ein entscheidener Punkt bei Schwergewichten.
Ja, die Bremse ist einer der Knackpunkte. Aber nicht wegen ihrer akuter Wirkung (die reicht bei modernen Bremsen normalerweise übrig), sondern wegen ihrer Standfestigkeit, also ihrer Ausdauer, wenn die Abfahrt mal länger ist.

Zitat von Whacko

Mal ganz oberflächlich: Sieht man mit einem Gewicht bei 1m92 nicht aus wie ein Clown, wenn man nur 26er Räder hat? Wenn nicht... naja, es ist nicht so, dass ich prinzipiell etwas gegen 26er (oder so) hätte. 29er schienen mir bloß logischer.
Ich fahre mit 1,95 auch 26er und steige beim nächsten Radl nur um, weil die Luft für hochwertige 26er so langsam dünn wird.
Klar, zu deiner Größe passen 29er besser, aber zu deinem Gewicht nicht.

Zitat von Whacko

Eh klar. Ich meine auch nur, dass ich bei meinem Gewicht wohl kaum den Unterschied spüre, ob ich auf einem 10kg oder 18kg Rad sitze. Ich würde halt aber meinen, dass schwerer Räder generell mehr Gewicht verzeihen, oder sehe ich das falsch? Daher ist das Radgewicht für mich kaum von Bedeutung.
Ne, da moderne Rahmen quasi ausgereizt sind, machen sie vom Radl vllt noch maximal 2kg aus (beim HT). Das Gewicht holst du über die Ausstattung raus. Und da ist schwerer nicht unbedingt stabiler, das ist eine Frage des KnowHows...

Zitat von Whacko

Ähhh... lach Ok, also mit Deore macht man zumindest nichts falsch? Kurbellager... böhmische Dörfer. *seufz* Wofür sind die wichtig? Bzw was unterscheidet gute von schlechten?
Das ist das Kugellager, das ermöglicht, dass sich die Kurbel im Rahmen dreht. lach
Der Unterschied: Gute halten, schlechte nicht.

Zitat von Whacko

War mir klar, ja. Gebraucht ist nicht schlimm. Sollte halt schon noch 2 Jahre +/- laufen ohne größere Investitionen. Zur Not kann man sicher auch nach und nach bessere Teile nachrüsten? Zumindest hätte ich dann zeitlich den Rücken frei, um auf etwas besseres zu sparen.
Nachrüsten war sogar mein Vorschlag... zwinker

Grüße,
Raph

Kaufberatung für Schwergewicht  •  11.02.2015 21:00


5 Whacko

Wie gesagt: Eine halbwegs brauchbare Luftgabel sollte mit deinem Gewicht klarkommen, so lange du nicht gröbste Fahrfehler machst. Und dann stirbt vor der Gabel das Vorderrad.
Ohne Federgabel ist zumindest bei einem Alurahmen eine schlechte Idee, weil Alurahmen sehr starr sind und im Gegensatz zu Carbon oder auch Stahl nicht von selbst federn. Macht das ganze ziemlich unbequem und vor allem nicht sehr langlebig.
Woran erkenne ich bei einem Gebrauchrad denn eine "halbwegs brauchbare" Gabel, außer, dass es eine Luftgabel sein sollte.
Also, Feder muss sein, verstanden.

Ja, die Bremse ist einer der Knackpunkte. Aber nicht wegen ihrer akuter Wirkung (die reicht bei modernen Bremsen normalerweise übrig), sondern wegen ihrer Standfestigkeit, also ihrer Ausdauer, wenn die Abfahrt mal länger ist.
Auf welche Namen sollte ich achten bei Bremsen? Gingen (gute) V-Brakes auch?
Ansonsten am besten 180/180mm, vorne sogar eher 200mm.

Ich fahre mit 1,95 auch 26er und steige beim nächsten Radl nur um, weil die Luft für hochwertige 26er so langsam dünn wird.
Klar, zu deiner Größe passen 29er besser, aber zu deinem Gewicht nicht.
Sieht das nicht... komisch aus, mit 1m95?
Ansonsten klare Ansage. Lieber 26 oder 27,5, wegen der geringeren physikalischen Belastung. Verstanden.

Ne, da moderne Rahmen quasi ausgereizt sind, machen sie vom Radl vllt noch maximal 2kg aus (beim HT). Das Gewicht holst du über die Ausstattung raus. Und da ist schwerer nicht unbedingt stabiler, das ist eine Frage des KnowHows...
Ok, also Gewicht egal, die Qualität macht's am Ende. Verstanden.
Nur, wie erkenne ich einen Rahmen, der mich trägt? hmmm Muss ich da zwingend auf die maximale Angabe achten, weil alles andere mehr oder weniger bald unter mir einklappt?

Das ist das Kugellager, das ermöglicht, dass sich die Kurbel im Rahmen dreht. lach
Der Unterschied: Gute halten, schlechte nicht.
Und wie erkennt man gute? Noch wichtiger, wie erkennt man die schlechten?

Nachrüsten war sogar mein Vorschlag... zwinker
Also, 500€ für etwas, dass noch nach oben hin Luft hat, und mich bis dahin sicher von a nach b trägt. Klingt wie ein Plan.

Scheint, als müsse ich jetzt stur die Komponenten büffeln und schauen was einen guten und schlechten Ruf hat.

Vielen Dank für deine Mühe Raph lächel


Kaufberatung für Schwergewicht  •  11.02.2015 21:46


6 raphrav

Hey,

Zitat von Whacko

Woran erkenne ich bei einem Gebrauchrad denn eine "halbwegs brauchbare" Gabel, außer, dass es eine Luftgabel sein sollte.
Die Forumssuche hilft dir sicherlich, wenn du ganz lieb fragst... zwinker

Zitat von Whacko

Auf welche Namen sollte ich achten bei Bremsen? Gingen (gute) V-Brakes auch?
Ansonsten am besten 180/180mm, vorne sogar eher 200mm.
DAS Schnäppchen imo hab ich schon genannt.
180er hinten findet man bei HTs normalerweise nicht. Da reichen auch die 160, weil du da eh nicht so viel Bremskraft aufn Boden bekommst. Also 180/160 oder besser 200/160.

Zitat von Whacko

Sieht das nicht... komisch aus, mit 1m95?
Na und? zwinker
Ich fahre ja auch schon deutlich länger MTB als es 29er und so gibt...

Zitat von Whacko

Ok, also Gewicht egal, die Qualität macht's am Ende. Verstanden.
Nur, wie erkenne ich einen Rahmen, der mich trägt? hmmm Muss ich da zwingend auf die maximale Angabe achten, weil alles andere mehr oder weniger bald unter mir einklappt?
Normalerweise ist der Rahmen für ein Schwergewicht nicht das größte Problem. Kritisch wird der erst, wenn Airtime ins Spiel kommt. Wie gesagt: Normalerweise hast du in deinem Fall zuerst ein Stabilitätsproblem mit dem LRS, ein Performanceproblem mit der Gabel und ein Ausdauerproblem mit den Bremsen. Und DANN kommt der Rahmen... zwinker

Zitat von Whacko

Und wie erkennt man gute? Noch wichtiger, wie erkennt man die schlechten?
Am Lagersystem: Bei den ollen Vierkant schlägt die Kurbel aus und "eiert", bei Octalink sterben die Kugellager an sich, HTII bzw. GPX hält. lächel
Weitere Lektüre: http://www.mtb-forum.eu/ueberblick-ueber-innenlager-und-kurbelaufnahmen-t-21159-1.html

Zitat von Whacko

Also, 500€ für etwas, dass noch nach oben hin Luft hat, und mich bis dahin sicher von a nach b trägt. Klingt wie ein Plan.
Jip. lächel

Zitat von Whacko


Scheint, als müsse ich jetzt stur die Komponenten büffeln und schauen was einen guten und schlechten Ruf hat.

Vielen Dank für deine Mühe Raph lächel
Richtig und gern geschehen! lächel

Grüße,
Raph

Kaufberatung für Schwergewicht  •  12.02.2015 08:50


7 8fach

Hallo zusammen!
Mal ne Frage: Muss es denn ein MTB sein? Du schreibst oben nur von "Rad". Vielleicht solltest du dir erstmal überlegen, ob ein MTB überhaupt das Richtige ist, wenn du eh nur Asphalt und ab und an einen Schotterweg fährst.
Ich könnte mir vorstellen, dass es bei den "Normalo-" oder "Reiserädern" sehr stabile Stahlrahmen und Laufradsätze gibt. So aus dem Bauch heraus würde ich meinen, dass ein Stahlrahmen die bessere Wahl ist. Aber welches MTB gibt es heute noch in Stahl? Ältere Stahl-Modelle sind schon sehr alt, also fast immer Bastelprojekte (was natürlich auch eine Möglichkeit wäre). Aber aktuell gibt es praktisch nur noch Alu- und Carbonrahmen für MTBs.
Ich würde auch mal mehrere Händler vor Ort aufsuchen, die haben sicher entsprechende Kundenerfahrungen. Außer der Materialfrage gibt es ja noch anders zu beachten, z.B. Sitzposition.
Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, dass du bei dem Budget etwas Gebrauchtes ins Auge fassen musst. Je höher die Beanspruchung, je wertiger die Teile, je teurer das Ganze.

Kaufberatung für Schwergewicht  •  12.02.2015 09:38


8 Whacko

Trekkingräder sind jetzt nicht so mein Ding. Ich hatte auch immer nur MTB, und meistens aus einem Baumarkt. wütend
Ich hätte schon gerne etwas, mit dem ich nach und nach (also, mit sinkendem Gewicht bei steigendem Trainingszustand) mal "ins Gelände" könnte. Jetzt nicht gleich Trails, aber mal so ein paar Hübbelchen im Wald mitnehmen.
Die Beschränkung auf die innerstädtische Nutzung ist derzeit nur meinem Übergewicht geschuldet.
Händler vor Ort, hmmm... Ehrlich gesagt wäre mich das peinlich. Ich weiß ja eh, dass ich mir nichts von dem leisten kann, was die mir anbieten würden. Sonst würde ich mich wirklich mal vor Ort beraten lassen.
Aber danke für den Denkanstoß. Ich lasse mir diese Option auch mal durch den Kopf gehen.

Grüße

Kaufberatung für Schwergewicht  •  12.02.2015 20:03


9 Whacko

Ich überlege gerade...

Bekäme ich bei einem Trekkingrad für ähnliches Geld mehr Leistung? Sind Trekkingräder prinzipiell belastbarer, wenn es um das Fahrergewicht geht?
Kommt man mit einem Trekkingrad noch halbwegs durch Feld und Wiesen?
Eigentlich will ich kein Trekkingrad, aber ehrlich gesagt derzeit nur, weil ich da jede Menge sinnloser Vorurteile habe. Muss wohl aus meine Jugend hängengeblieben sein. Trekkingräder sind nicht so cool wie Mountainbikes etc.
Kann man mit Trekkingrädern richtig Strecke machen? Also, längere Touren? Kann man mit einem Trekkingrad auch sportlich fit werden?
Vielleicht bin ich in Sachen MTB doch zu stur?!
Irgendwelche Infos?

Derweil malträtiere ich mal Google. Mal sehen, was da so ausgespuckt wird.

Kaufberatung für Schwergewicht  •  13.02.2015 21:23


10 Whacko

Hallöchen
Ich nochmal mit ein paar News.

Nicht alle Newbies sind total beratungsresistent, deswegen war ich heute mal in einem Bikeshop in Aachen. Ziemlich kleiner Betrieb, aber heißt ja nichts. Die Angestellten waren nett und haben sich gleich gekümmert.
Ich habe meine Probleme (siehe ganz oben) angerissen und es wurde gesagt, da findet sich was. Es wird mir für nächste Woche ein Rad zusammengestellt, dass rahmenmäßig 150kg abkann (was muss das für ein Stahlgerüst sein lach ) und er macht mir auch ein paar stabile Laufräder mit dicken Speichen dran, damit ich auch mal einen Bordstein hoch/runter komme, ohne gleich ein Ei zu bekommen.
Gangschaltung wird mindestens Deore schlagmich tot sein, oder höher. Nach umwerfer etc pp frage ich dann nächste Woche. (Nicht, dass ich beurteilen könnte, was den einen dem anderen gegenüber besser machen würde).
Es wird mir also praktisch ein Rad aus gebrauchten Teilen zusammengebastelt. Prima, oder was denkt ihr?
Ein Cube bekäme er wohl auch noch rein, da kämen im Fall der Fälle auch dickere Räder dran, eh klar.
Bremsen wären V-Brakes. Ok, Kompromiss. Lieber gute Vs als miese Scheibenbremsen. Da gibt es wohl auch sehr verschiedene, und die bekämen mich schon gebremst. Und sowieso wären Scheibenbremsen etwas pflege- und wartungsintensiver. Könnt ihr das unterschreiben?
Naja, naja... jedenfalls werde ich nächste Woche auch gleich Probefahrten machen. Das wird ja immer wieder betont, wie wichtig das ist. Nutzt ja auch alles nichts, wenn sich mein Heckteil nicht wohl fühlt auf dem Esel, gell?
Der Preis würde sich bei 300-350€ bewegen. Ich weiß, ich weiß... jetzt kommt vielleicht ein Aufschrei der Entrüstung, aber ich achte wirklich darauf, dass ich gute Teile dran bekomme. Oder zumindest keine schlechten. Kommt natürlich auch auf Zusatzequipment an, von wegen Straßentauglichkeit und so.

Könnt ihr mir noch Tipps geben, wonach ich nächste Woche fragen und worauf ich achten sollte? Ich versuche eine komplette Liste aller Teile zu bekommen und schlage dann damit nochmal hier auf.

Drückt mir die Daumen. lächel

Kaufberatung für Schwergewicht  •  24.03.2015 19:20


11 Whacko

Achso, außerdem:
Gefragt habe ich nach einem Crossbike bzw einem sportlich geschnittenen Trekkingbike, also nicht speziell Mountainbike. Was genau am Ende dabei rum kommt weiß ich jetzt nicht. Und es werden 28er Räder. Von größeren wurde mir weiter oben ja bereits abgeraten in meinem Fall.

Kaufberatung für Schwergewicht  •  24.03.2015 19:27


12 AlexMC

Zitat von Whacko

Und es werden 28er Räder. Von größeren wurde mir weiter oben ja bereits abgeraten in meinem Fall.

Größere gibt es ja auch nicht, Die 29er sind im Prinzip auch nur breitere 28er Felgen mit dickeren Reifen drauf.

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

Kaufberatung für Schwergewicht  •  24.03.2015 19:49


13 Whacko

Ah, danke für die AUfklärung.
Ich bin tatsächlich ziemlich aufgeregt. Ich saß seit 15 Jahren nicht mehr auf einem Rad.
Irgendwelche Tipps, was ich noch fragen könnte und worauf ich achten sollte, wenn ich das/die Rad/Räder begutachte bzw probefahre?

Kaufberatung für Schwergewicht  •  25.03.2015 14:17


14 Whacko

Ich möchte, bevor ich Dienstag die Räder probefahre, nochmal auf folgende Frage in meinem vorherigen Beirtag hinweisen:
Irgendwelche Tipps, was ich noch fragen könnte und worauf ich achten sollte, wenn ich das/die Rad/Räder begutachte bzw probefahre?
Bin schon ziemlich aufgeregt, weil ich zuletzt vor 15 Jahren auf einem MTB saß. Aber es heißt ja, dass man radfahren nicht verlernt. bäh

Kaufberatung für Schwergewicht  •  30.03.2015 00:54


15 willi777

welche räder fährst du den probe?

Kaufberatung für Schwergewicht  •  30.03.2015 13:37


16 Whacko

Das erste ist mehr oder weniger custom und wird mir aus gebrauchten Teilen zusammengeschraubt. Das zweite ein wohl ein gebrauchtes Cube, wo noch stabilere Laufräder ran kommen.
Welche Komponenten im einzelnen verbaut sind/werden weiß ich noch nicht. Ich lasse mir da morgen eine Liste geben und lese mir online dazu was durch. Es sind aber mindestens Deore Teile verbaut.
Viel mehr kann ich dazu gerade gar nicht sagen.

Kaufberatung für Schwergewicht  •  30.03.2015 15:00


17 willi777

aber MTBs?

Naja, was willst du da großartig im Vorfeld erfragen? Draufsetzen und ausgiebig probefahren, anschliessend beurteilen.

Alle Komponenten auf einwandfreie Funktion prüfen.

Ob Gabel und Laufräder Deinem Gewicht standhalten, wirst Du vermutlich sowieso erst im alltagsgebrauch feststellen.

Du kannst "blöd" fragen, warum der Händler meint, dass diese bikes Deinem Gewicht trotzen können und anhand der Antwort versuchen zu erkennen, ob er sinnvolle und begründete Argumente ausspuckt oder mit "sohalt" antwortet....

Kaufberatung für Schwergewicht  •  30.03.2015 15:10


18 SvenFeuer

hallo
Schau mal z. B. hier:http://www.zweirad-profi.de/product_info.php?info=p2199_Univega-Terreno-5-0-XXL-Modell-2015-27-G-XT-Crossrad-Fahrrad.html
Sind zwar 200 € mehr als dein Butget, aber das is für die große Jungs bis 170 Kg Gesamtgwewicht... staun
Eventuell noch e bissel sparen zwinker

Gruß Sven

Kaufberatung für Schwergewicht  •  30.03.2015 19:19


19 Kharne

Mit der Bremse, Gabel und Nabe ist das Rad ganz bestimmt nicht für Schwergewichte geeignet.

Kaufberatung für Schwergewicht  •  30.03.2015 20:54


Nur Mitglieder können in diesem Forum Antworten schreiben.

Login | Registrieren

nach oben



 
       
    Regeln Impressum Datenschutz MTB-Forum-Sitemap Mountainbike-Forum Jörgs_Forum ©F.Aschoff    

Vorstellungen realistisch?