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MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht

1 AlexMC

Wie kommt man auf seine Reiseziele?

So wie mich seinerzeit ein Indiana-Jones-Film nach Jordanien gebracht hat, so waren es die Tomb Raider-Spiele und später dann der gleichnamige Film mit einer gewissen A. Jolie, die Angkor in Kambodscha ganz hoch auf die Wunschliste brachten.

Der Angkor Archaeological Park gelegen nördlich der Stadt Siem Reap umfasst eine große Anzahl von Tempelanlagen aus dem 9. bis zum 15. Jahrhundert, die das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja bildeten. Es gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Dieses Jahr konnte ich dann endlich meinen langgehegten Wunsch umsetzen und so flog ich mit Vietnam-Airlines von Paris über Ho Chi Minh City nach Kambodscha. Da die ganzen Tempel sich in überschaubarer Entfernung von Siem Reap befinden, war bei der Reiseplanung schnell klar, daß dort ein MTB das Fortbewegungsmittel der Wahl sein wird.

Erstmal eine kleine Übersicht des ganzen Gebietes, südlich die Stadt Siem Reap und nördlich davon das Gebiet mit den ganzen Tempeln. Siem Reap ist übrigens nach der Hauptstadt Phnom Penh die zweitgrößte Stadt des Landes und deren Wachstum gründet allein auf dem mit dem Angkor-Gebiet verbundenen Tourismus. Es ergab sich dann übrigens genug Gelegenheit, Fluch und Segen dieses Massentourismus zu erfahren.



Ich kam am späten Vormittag in mein vorgebuchtes Hotel und begab mich sogleich zum nächstgelegenen Rent-A-Wreck-Fahrradverleih, um ein halbwegs geeignetes Bike für die Woche zu kriegen.
Für 20$ für 8 Tage bekam ich ein Giant Revel im ortsüblichem Wartungs(?)zustand. Damit machte ich dann schon mal eine Runde durch die Stadt und holte auch gleich den 7-Tage Pass für den Archaeological Park.



Es fand sich dann auch gleich mal ein kleiner Trail um das Radl zu testen:



Das erste Bike hatte einen zu kleinen Rahmen, also zurück und mit Mühe gegen einen halbwegs passendes getauscht (passende Größen für etwas zu groß geratene Mitteleuropäer sind nicht so häufig vorhanden). Dieses hatte einen halb defekten Freilauf, was aber durch einen schnellen Hinterradtausch mit Rad Nr1 zur gegenseitigen Zufriedenheit behoben wurde. Dann noch die Reifen von ?bar auf knapp 2bar gebracht und die Bremsen soweit nachgezogen, daß eine Bremswirkung merklich spürbar war und voila, das Gerät ächzte und knarzte aber brachte mich eine Woche lang tadellos überall hin. Eine Speiche am Vorderrad war verbogen, aber hey alle anderen waren noch gut zwinker

Ich hatte mir von Zuhause ein Rad-Care-Paket bestehend aus Luftpumpe, Reifenheber, Flickzeug und Multitool mitgebracht und tatsächlich auch jedes der Teile gebraucht. Auch war ich wohl der einzige weit und breit, der Rad mit Handschuhen gefahren ist, was ich aber trotz der Hitze (die Temperaturen gingen Tagsüber auf gut über 30°C hoch) als angenehmer empfand als auf den Griffen mit nackten Händen rumzuschrubben.

Als erstes ging es zum etwa 18km entfernten, nicht im Hauptteil liegenden Rolous-Gruppe, bestehend aus drei Tempelanlagen aus früherer Zeit. Die Temperatur machte einem dabei schon zu schaffen, ich gewöhnte mich langsam an den täglichen Wasserdurchlauf von etwa 6 Litern zwinker



Hier mit mit dem Bike vor Tempelanlage Nr2:



Es ließen sich auch immer wieder Wege finden, die Spaß machten:



Und hier die heimischen Biker:



Und das, weswegen ich gekommen bin:



Die Hauptverkehrswege waren natürlich asphaltiert, die Nebenstrassen nicht unbedingt, der rötliche Laterit-Staub setzte sich so ziemlich in jede Pore der Haut und in die Klamotten:



Das war dann der letzte und am schlechtesten erhaltene Tempel der Gruppe:



Zurück wollte ich nicht wieder die langweilige Hauptstrasse nehmen und so ging es auf Nebenwegen durch Dörfer und Felder nach Siem Reap:







Zum Schluß des Tages noch über einen Markt geschlendert:



Am nächsten Tag ging es früher raus, grundsätzlich waren die Morgenstunden kurz nach Sonnenaufgang und Spätnachmittagsstunden vorm Sonnenuntergang die schönsten, tolles Licht uund angenehmere Temperaturen.



An Angkor Wat vorbei:



Und zum Südtor der alten Königsstadt Angkor Thom:





Elefanten für Touritransport:



Einströmende TukTuks und Busse machten mir klar, daß ich leider schon spät dran war (es war kurz nach 8 morgens) und so waren am Bayon-Tempel nur ich und gefühlt einige Dutzend Chinesengruppen. Spontan fiel mir ein, ich war schon lange nicht mehr in Neuschwanstein hmmm



Hier wußte man auch gleich, was nicht gerne gesehen war zwinker



Trotzdem ist der Bayon-Tempel mit den riesigen lächelnden Gesichtern äußerst eindrucksvoll, und gehörte für mich eindeutig zu den magic moments der Reise. Man konnte sich auch abseits der Hauptbesuchswege etwas verlieren, dann war das besondere Gefühl da, was der Lärm der Tourigruppen sonst zu ersticken drohte.









Da hat mal jemand stilsicher geposed:





Die Galerien rund um die Anlage war en mit großartigen Reliefs versehen:



Die Entscheidung, sich dort mit dem Bike fortzubewegen, war die absolut richtige. Mobilität, Unabhängigkeit und die Möglichkeit bei Bedarf den Menschenmassen zu entkommen - unbezahlbar:



Der nächste Tempelberg - Baphuon:







Auf Wegen zwischen den Ruinen:



Phimeanakas im Areal des Königspalastes:



Hier wird ein Eisblock kleingerieben:



Eine der Prachtterrassen der damaligen Könige:



Hinter der äußeren Mauer war noch eine zweite, ebenfalls mit Reliefs:



Am Osttor von Angkor Thom:



Das absolut genialste war es, auf dem Mauern von Angkor Thom zu fahren. Man stieg an einem Tor hinauf und fuhr etwa 4 km oben entlang, bis man am nächsten Tor ankam, ganz allein und ohne Touristen, selten mal ein Einheimischer.





Am späten Nachmittag dann noch wietere Tempel in Angkor Thom

Prasat Suor Prat:



Preah Palilay:



Das aus 5 kleinen Einzeltempeln bestehende Preah Pithu im beginnenden Sonnenuntergang (ich war ganz allein dort, tolles Gefühl):



Ein aktiver Tempel:



Mit innovativer Lampenlösung:



Und nochmal zum Bayon, diesmal fast leer bis auf ein paar wenige ruhesuchende Individualtouristen:





Fortsetzung folgt...




wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  14.02.2014 23:46


2 Basher (Ex-Mitglied)

Du lebst meinen Traum ... lach

Wunderschöner Bericht !
Beeindruckende Bilder und klasse geschrieben !

Vielen Dank dafür !

Einzig ein Bild von Deiner "Mauerfahrt" hätte ich gerne gesehen ... zwinker

ALWAYS VOLLGAS !

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 00:08


3 AlexMC

Das ist die Mauerfahrt, ist eine ziemlich breite Mauer lach



wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 00:11


4 Basher (Ex-Mitglied)

staun

Alles Klarheiten beseitigt ... lach

Freu mich schon auf die ....Fortsetzung ! lächel

ALWAYS VOLLGAS !

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 00:17


5 speedpixxel

oh man... da kommt reiselust auf staun
danke fürs teilhaben lassen lächel

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 00:17


6 spoghy21

Echt Super Alex, schöne Reise hast du da gemacht.

Tolle Bilder und Eindrücke sind das.

Da bin echt neidisch.

Zitat von AlexMC


Die Entscheidung, sich dort mit dem Bike fortzubewegen, war die absolut richtige. Mobilität, Unabhängigkeit und die Möglichkeit bei Bedarf den Menschenmassen zu entkommen - unbezahlbar:
Das war eine gute Entscheidung, meine Cousine war letztes Jahr auch
In Kambodscha. Sie ist mit einem Tuk-Tuk gefahren und hatte einen Unfall
bei dem sie sich das Bein gebrochen hat.




MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 00:33


7 speedpixxel

wieviele km hast du denn auf dem bike dort zurückgelegt?

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 01:09


8 Jochen

NEID, was für Hammerbilder - danke fürs Teilen lach

Druf un Dawedda

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 08:24


9 raphrav

WOW... staun lächel lächel lächel

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 08:39


10 Beysen

Echt toller Bericht.
Und wahrlich schön ausgeübter Traum.
lächel

Und toll das sich immer wieder die Zeit genommen wird das so ausführlich zu bearbeiten. lächel

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 09:08


11 Kerry

Einer der schönsten Reiseberichte, die ich hier lesen durfte!

Mein Neid sei mit dir, vielen Dank fürs Teilen!

Hast du dir den Bikeverleiher von Deutschland aus schon ausgesucht oder bist du einfach auf gut Glück hingefahren? hmmm

Ich freu mich schon auf Teil 2 zwinker

LTD Race 2010 gefahren: 84 Km; Simplon Kibo Carbon gefahren: 103 Km

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 09:41


12 autosport

Sehr schöner Bericht. Hat viel Spass gemacht die Bilder zu betrachten. Ich freue mich auch auf den 2. Teil. lächel

*Manche Leute machen schon einen geilen Urlaub*

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 10:01


13 Lefty

Nicht schlecht Alex, bin selbst ein großer Asien (Thailand) Fan und bin immer wieder gerne dort. Die Tempelanlagen sind sehr beeindruckend und die freien "Märkte" meist ein Abenteuer (gerade für uns Mitteleuropäer). Bin immer wieder verdutzt, was da alles so angeboten wird. Hoffe du konntest dich schnell an die Verkehrsverhältnisse anpassen, die sind teilweise doch eher lebensgefährlich zwinker

Warst du alleine dort? Und wie lange?



"Wenn du weißt wo du bist, kannst du sein, wo du willst - Wenn du nicht weißt wo du bist, mußt du gucken wo du bleibst"

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 10:30


14 AlexMC

Es scheint Euch ja zu gefallen lach

Ich war eine Woche dort, alleine. Mit Familie wäre eine Besichtigungstour in deieser Form leider (noch) nicht möglich gewesen.

Fahrräder gibt es dort fast an jeder Ecke zu mieten, die einfachsten Gurken kosten 1$ pro Tag, MTBs so 3-6$. Man darf halt nicht von dem ausgehen, was wir hier so gewöhnt sind.
Da aber fast alles flach ist, und auch die kleinen Pfade nicht wirklich anspruchsvoll sind, reicht das auch.

Der Verkehr dort erscheint auf den ersten Blick chaotisch, es gibt so grobe Regeln, aber grundsätzlich folgt es eher dem asiatischem Prinzip des In- und Umeinanderfließens. Wenn man sich drauf einläßt, funktioniert das auch ziemlich gut, erfordert jedoch ständige Aufmerksamkeit, da man die Bahnen der anderen Verkehrsteilnehmer ständig neu berechnen muß lächel

Andererseits sind die Geschwindigkeiten nicht sehr hoch, ich habe mir mit meinem Radl das eine oder andere "Duell" mit TukTuks oder den allgegenwärtigen Mopeds geliefert.

Ich bin am Tag so irgendwas zwischen 35-50 km gefahren, die längste Tour waren etwa 80 km, das meiste davon allerdings auf asphaltierten Wegen.

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 11:48


15 B.C.

Mann, dass haut mich echt von den Socken!!
Wie schon Kerry feststellte, der wohl schönste Tourbericht im ganzen Forum!!
Vielen Dank für Hochladen und Moderieren!! zwinker lächel lächel lächel lächel lächel

Ran an de Buletten!!

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 12:39


16 phil-vampir

Na, das sind jetzt schon die Bilder des Jahres 2014!!! staun

Wer laut denkt muss mit Antworten rechnen!

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 14:15


17 Eisdielenjunkie

Diese gigantische Tempelanlage mit einem MTB zu besuchen ist einfach nur Megastark von dir Alex. Hammer! lächel

WoW WoW WoW, bin extrem beeindruckt auch weil dieses Reiseziel lange Zeit unbeachtet blieb und man ja erst um 1860 damit anfing die Anlage gründlicher zu erforschen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Angkor
http://de.wikipedia.org/wiki/Angkor_Wat

Vielen Dank, das du uns mit deinem Bericht an der Reise teilhaben lässt.

Freu mich schon sehr auf Teil 2. zwinker


MfG,
der Eismann

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 16:31


18 Speedy Gonzales

Hi Alex,

kann mich den Vorpostern nur anschließen! Genialer Reisebericht, danke dafür lächel!

Die Architektur der Khmer find ich immer wieder beeindruckend.

lg speedy

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 19:31


19 AlexMC

Na dann will ich mal weiter berichten zwinker

Tag 3, es stand Ta Prohm auf dem Plan, der "Tomb Raider" - Tempel. Um den Chinesenbussen zuvorzukommen, hieß es früh aufstehen und mit dem Sonnenaufgang losradeln. Es war noch angenehm kühl und bereits einiges an Leuten unterwegs:



Der Plan ging auf, ich war um 7 Uhr morgens am Tempel und der große Ansturm ließ noch auf sich warten, dafür ließ die Morgensonne die alten Gemäuer gülden aufblitzen:





Der Reiz an Ta Prohm ist ja die Verbindung zwischen den riesigen Bäumen und den Tempelruinen, leider ist das inzwischen zu touristenkompatibel aufgearbeitet und hat dadurch einiges von seinem Reiz verloren, wie hier mit dieser netten Plattform, um an der richtigen Stelle Gruppenfotos machen zu können:



Trotzdem war das in der Morgenstimmung recht sehenswert:







Dann war Zeit für ein Frühstück aus Mango und Ananas und dazu den Thommanom-Tempel vor den Toren von Angkor Thom:





Dann ging es nochmal rein nach Angkor Thom um die andere der beiden Prachtterrassen, die Elefantenterrasse, zu besichtigen:





Gleich gegenüber befand sich ein ziemlich grosser Parkplatz füt TukTuks und rechts davon ein noch größerer für die Busse:



Nach der Überdosis an Menschenmassen flüchtete ich durch das Nordtor:



Jenseits der Mauer war dann genau das, was ich in dem Moment gebraucht habe - ein Trail lächel



Der zog sich dann sehr malerisch zwischen der Mauer und dem Wasserbassin entlang:



Irgendwann war dann ein Mauereinsturz erreicht und die Arbeiter, die mit dessen Sicherung beschäftigt waren, riefen mir zu, ich solle doch besser auf die Mauer kommen. Eine Holzleiter war angelehnt und so kletterte ich mit dem Bike in der Hand die 3 Meter hoch (wie gerne hätte ich ein Foto davon gehabt lach) und weiter ginge es oben entlang:



Irgendwann war es dann wieder Zeit für die Zivilisation und Einheimische, die beleibten chinesischen Touristinnen Kokosmilch verkauften:



Der Chau Say Thevoda-Tempel:



Und der Beweis, daß Smileys keine neuzeitliche Erfindung sind lach:



Die Treppe hoch zum Ta Keo-Tempel, ziemlich steil, wie die anderen auch:



Ich hatte inzwischen auf die 1,5 l -Flaschen umgestellt, der Wasserverbrauch war wie gesagt enorm:



Nach einer sehr schönen Fahrt über kleine Pfade war ich dann an einem der künstlich angelegten Wasserbecken:





Und dann noch ein kleines Highlight, der Ta Nei-Tempel, abseits der üblichen Wege, daher war ich auch zu dem Zeitpunkt der einzige Besucher, endlich hatte man mal das Gefühl der Ursprünglichkeit:



Dann ging es mal wieder über einen Mauerabschnitt von Angkor Thom (da habe ich richtig Freude dran gehabt, insgesamt habe ich Angkor Thom wohl 1,5mal umrundet) an einem der Prasat Chrung genannten Ecktempelchen:



Und die hier ganz schön zugewachsene Wasserfläche um die Mauer rum:



Ich hatte übrigens ein Rücklicht und meinen Chinakracher als Kopflampe mitgenommen (das geliehene Bike hatte wie erwartet kein Licht) und damit war ich dann abends beleuchtungsmäßig king. Ich hätte gerne gewußt, was die Einheimischen da über den crazy European gedacht haben lach



Am nächsten Tag wollte ich nicht ganz so viele Menschen sehen und daher ging es zu weit entfernteren Tempeln.

Unterwegs den Prasat Kravan-Tempel mitgenommen:





Dann ging es über Wege und Dörfer:





Bis ich an dem über 20 km entfernten Banteay Samre-Tempel war:





Einige Kilometer weiter war dann noch der Phnom Bok-Berg mit Trempel obendrauf. Was ich so nicht wußte, daß auf diesen Berg eine Treppe hoch führte, eine seeehr lange Treppe



Die Mittagshitze mag auch eine Rolle gespielt haben, jedenfalls brauchte ich sieben oder acht Pausen, um es das Mistding hochzuschaffen bäh



Oben war dann ein neuzeitlicher Tempel im fast tibetanischem Stil und nicht allzu sehenswerte Ruinen. Die Aussicht hingegen war nett und runter ließ sich die Treppe auch am Stück bewältigen...



Auf dem Rückweg gönnte ich mir dann eine richtig lange Rast am Srah Srang-Wasserbassin:



Bis dann mit Banteay Kdei der letzte Tempel des Tages anstand, der allerdings recht schön war:







Fortsetzung folgt...




wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 22:44


20 Beysen

Ich hätte ja echt schiss alleine ohne Guide in einem fremden Land rum zu kurven.
Deshalb umso schöner das hier mit zu verfolgen. lächel

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  15.02.2014 23:25


21 speedpixxel

so ganz ohne guide und navi ist das bestimmt ziemlich individuell,mir persönlich wäre bei so einer tour wohl auch um einiges angenehmer zumute noch 1-2 leute dabei zu haben, daher:
mein allergrößter respekt staun lächel
wie hast du dich dort orientiert und die touren geplant, hattest du kartenmaterial oder gings auf gut glück?

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 00:40


22 AlexMC

Also ehrlich gesagt, ich habe mich da nicht viel anders gefühlt, als ob ich hier bei uns rumgegurkt wäre, manchmal mußte ich mich fast schon kneifen, um mich dessen bewußt zu sein. Nur viel wärmer war es halt.

Ansonsten ist das ja alles ruhig, ländlich und (bis auf die Touristenmassen an den Hauptorten) sehr entspannt. Ich hatte eine Karte, das hat völlig gereicht. Zu Hause habe ich vorher anhand eines Reiseführers ein ungefähres Programm aufgestellt.
Man kriegt überall an den Strassen Essen und Trinken für kleines Geld, so unkompliziert müsste das überall sein zwinker


wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 10:02


23 Kerry

Hi Alex, vielen Dank fürs Teilen und die Mühe die es bereitet lächel

Es macht richtig Lust darauf, dort mal hinzureisen. Wie lange dauert denn die Hin- und Rückreise? Hattest du Probleme mit Jetlag? hmmm

Freu mich schon auf Teil 3 zwinker



LTD Race 2010 gefahren: 84 Km; Simplon Kibo Carbon gefahren: 103 Km

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 10:57


24 Jochen

Mir fehlen da einfach die Worte - Traumhaft, bitte mehr davon. lach

Druf un Dawedda

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 12:25


25 Speedy Gonzales

Hi Alex,

mir geht' s ähnlich wie Beysen und speedpixel. Hätte da eher Bedenken alleine so was zu machen. Ein Bekannter von mir war vor zwei Jahren mit zwei Freunden in Vietnam. Sie haben dann einen Abstecher nach Kambodscha gemacht und sind dabei mit einem einheimischen Taxi hin und wieder zurück gefahren. Auf der Rückreise gab' s einen Unfall. Durch die schlechten Straßenverhältnisse konnte der Fahrer nicht mehr bremsen, als ihm ein Radler die Vorfahrt genommen hat. Er hat den Radfahrer dann umgefahren, so dass der in den Straßengraben flog.

Mein Freund wollte anhalten und dem Radler helfen, aber der Taxifahrer hat sich geweigert und ist einfach weiter gefahren. In der nächsten Stadt hat er meinen Bekannten und seine Begleiter dann aussteigen lassen und sie sind zur Polizei gegangen, um den Unfall zu melden. Der Polizist meinte dann, der Taxifahrer habe richtig gehandelt. Auf dem Land könne es durchaus dazu kommen, das Selbstjustiz geübt würde staun hmmm.

Naja, du warst ja selber mit dem Bike unterwegs, da kann sowas nicht psssieren. Trotzdem hab ich auch den größten Respekt vor so einer Solotour in einem fernen Land.

Freu mich schon auf die Fortsetzung lächel!

lg speedy



MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 12:53


26 Yukon

Mensch Alex das ist mal ein Abenteuerurlaub aller erster Güte.
Ich kann mich den anderen nur anschließen: PURER NEID!!

Mich würde mal interessieren, wie die Verständigung mit den Einheimischen ablief. Kamst du mit Englisch weit oder mussten eher die guten alten Hände und Füße ran?

Wie ist sonst so dein Eindruck vom Land und seinen Leuten gewesen?

"Off to the mountains and beyond. Through woods in blackened nights. Off to the mountains we will ride."

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 14:18


27 Basher (Ex-Mitglied)

Sehr schön , vielen Dank ! lächel

ALWAYS VOLLGAS !

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 14:25


28 Schattenparker

Sehr geil,

Danke Alex für die eindrucksvollen Bilder.

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 14:53


29 AlexMC

Dann jetzt der dritte und letzte Teil der Fotoreportage zwinker

Eigentlich wollte ich mir Angkor Wat schon eher anschauen, aber nach der Geschichte mit den Chinesenflut an Tag 2 brauchte es doch etwas länger Überwindung.
Ich wollte ja unbedingt den Sonnenaufgang über Angkor Wat sehen, soviel Kitsch mußte schon sein. Also extra früh aufgestanden und um halb sechs morgens mit Kopflampe bewaffnet raus zum Bike. Um sogleich einen Platten am Vorderreifen zu sehen wütend. Ordentlich geflucht, Rad ausgebaut und das Malheur beseitigt, dadurch aber natürlich viel später dort gewesen als geplant.

Aber eigentlich war dadurch dann doch alles besser. Die Tourigruppen, die für den Sonnenaufgang rangekarrt wurden, zogen gerade wieder ab, die Sonne trieb sich irgendwo verschämt hinter Wolken herum, nur um dann wie auf Bestellung zum genau richtigen Zeitpunkt rauszukommen - perfekt:



Angkor Wat ist schon aufgrund seiner schieren Größe und des ziemlich guten Erhaltungszustandes eine sehr beeindruckende Anlage:







Auch hier waren überall Apsaras, die himmlischen Tänzerinnen, zu sehen:



Und irgendwann waren dann auch meine Freunde wieder da:



Die Galeriegänge waren ähnlich wie beim Bayon mit großartigen Reliefs geschmückt:



Danach war ich dann erstmal geflasht und hatte für den Tag genug von alten Gemäuern. Also ging es nachmittags nach Süden in Richtung des etwa 12 km entfernten Tonle Sap Sees.
Hier ein Blick vom unterwegs liegendem Phnom Krom - Berg:



Der See hat die Besonderheit, daß während der Regenzeit das Wasser des Mekong den vom See fließenden Tonle Sap-Fluß umdreht und den See auf knapp vierfache Fläche im Relation zur Trockenzeit füllt.
Daher sind die Häüser in Seenähe auch entsprechend gebaut:



Hier ein schwimmfähiger Kindergarten:



Feldwirtschaft:



Und Reklame für fast deutsches Bier:



Für den Besucher sieht das ja malerisch aus, aber die Menschen dort leben nicht gerade in Wohlstand:



Zurück in Siem Reap, aus alten LKW-Reifen lassen sich prima Abfalleimer machen:





Nächster Tag und immer noch verdammt viele Tempel übrig.

Zunächst auf den Phnom Bakheng hoch. Von dort hat man einen schönen Blick über die Umgebung. Abends sollen sich hier Hundertschaften von Touris versammeln, um den Sonnenuntergang über Angkor Wat zu sehen.
Nichts für mich, so ein Gruppenerlebnis, ich war tagsüber da, und Angkor Wat war in der Ferne kaum erkennbar lach



Dann unterwegs noch den kleinen Baksei Chamkrong-Tempel mitgenommen:



Und dann wieder hoch auf meine Liebelingsmauer, den westlichen Abschnitt hatte ich noch nicht befahren:



Abfahrt am Nordtor, ich habe kurz mit mir gehadert, dann aber angesichts des tollen Bikes und nicht vorhandener Schutzausrüstung, das schönste Stück doch runtergeschoben:



Nochmal die Wasserflächen um Angkor Thom überquert:



Und dann war Preah Khan an der Reihe, eine auch recht große und schöne Anlage:









Das nicht nur die großen und bekannten Sachen einen tiefen Eindruck hinterlassen können, zeigte sich bei dem kleinen Banteay Prei Tempel hier, vielleicht weil zu dem Zeitpunkt niemand sonst da war:





Ein Steg führte dann über den Baray östlich von Preah Khan zum Neak Pean-Tempel:





Noch den Ta Som, ich hatte so langsam den Tempel-Blues:



Und zum guten Schluß noch den östlichen Mebon-Tempel mit seinen Elefantenstatuen:





Und endlich das Feierabendbier:





Am nächsten Tag war der längste Ausflug zum gut 40 km entfernten Banteay Srei-Tempel geplant.

Hier ein schönes Beispiel für die überall vorhandene Basisversorgung für Mensch und Maschine - in den blauen Flaschen unten Wasser, darüber die gelben mit Sprit für die TukTuks und Mopeds:



Vorbei am Srah Srang-Bassin:



Und noch den letzten Tempel, Pre Rup, auf den ich am Tag davor so richtig keine Lust mehr hatte, diesmal mit Vergnügen und fast ohne andere Touris angeschaut:





Es folgte eine recht lange Fahrt durch viele Dörfer, häufiger überholt durch kleine und große Busse, die die Massen zu meinem Zielort brachten, ich wußte also was mich dort erwarten würde.
Hier hat man es mit dem Verkehrszeichen übrigens recht genau genommen zwinker:



Der Tempel war nicht sehr groß aber durch die vielen Verzierungen sehr hübsch.
Daß man um dorthin zu gelangen, erstmal ein Verkaufsdorf von etwa doppelter Größe der Tempelanlage passieren mußte - ich hatte schon sowas befürchtet und war eher amüsiert.
Trotzdem war es sehenwert, und für mich auch eher ein kleines Bonus zu der Radtour:





Es war nicht wirklich einfach, die Bilder so zu machen, daß fast niemand drauf zu sehen ist, glaubt mir, es entsprach nicht im geringsten der Wirklichkeit lach





Auf dem Rückweg noch was neuzeitliches im alten Stil:



Und Abschiedsrunde am Bayon:





Am letzten Tag noch ewig Zeit für Siem Reap, der Flug ging erst abends:





Mopedwerkstatt:



Und eine Naga, eine vielköpfige Schlange zum Abschied:



Leider bekam ich noch am letzten Tag ein lästiges Durchfallsouvenir, aber dank Immodium und Kohletabletten verlief die insgesamt 24-stündige Rückreise "unfallfrei".

Es war eine sehr schöne Woche. Ich habe eigentlich alles an Tempeln in dem Gebiet gesehen, und die Idee, ein MTB-Abenteuer daraus zu machen, war das beste überhaupt. Gut über 1000 Fotos schlummern jetzt auf meiner Festplatte lach

Kambodscha ist ein recht armes Land. Dennoch sind die Menschen nett und nicht zu aufdringlich. Der Tourismus ist in Siem Reap der wichtigste Wirtschaftsfaktor und so kann man, wenn man gesehen hat, wie die Lebensumstände der Menschen sind, ihnen nicht verdenken, daß sie versuchen, irgendwie davon zu profitieren.

Die ganze Tour war alles in allem gar nicht mal so teuer. Der größte Posten war mit 950 EUR der Flug, Hotel für die Woche hat mich 120 EUR mit Frühstück und Aircon gekostet. 20 Dollar Radmiete, 60 Dollar für den 7-Tage-Pass für den Angkor Archaeological Park. Gegessen habe ich bei der Hitze nicht viel, oft Früchte (verzehrfertige Mango oder Ananas 1$) oder irgendwas in den überall vorhandenen Garküchen für 3-4 Dollar. Trinken tut man sehr viel, Getränke sind aber fast überall gekühlt und nicht zu teuer verfügbar, interessanterweise habe ich nach 4 Tagen vorwiegend Wasser richtig Verlangen nach Fanta und ähnlichem gehabt, obwohl ich das hier zuhause fast nie trinke...

Die Verständigung läuft auf englich, in den Dörfern dann auch mehr mit Händen und Füßen. Bezahlt wird in Siem Reap und Umgebung (zumindest als Touri) mit US-Dollar, die einheimische Währung wird nur für Beträge unter 1 Dollar genommen.

Den Verkehr empfand ich nicht als besonders schlimm. Man muß sich auf die landestypische Art einlassen und schön immer aufmerksam sein, dann funktioniert es.

Kriminalität in Siem Reap und Umgebung ist nicht übertrieben ausgeprägt, es ist vielerorts Tourist-Police zu sehen, ich denke daß man sehr interessiert ist, die Haupteinnahmequelle der Region nicht durch unangenehme Vorkommnisse abzuschrecken.

Ich habe mich soweit möglich und sinnvoll vorher vorbereitet, wie auch sonst bei meinen Reisen, ohne jetzt wegen alles und jedem Befürchtungen zu haben. Erfahrungsgemäß reist es sich mit einem Rest an Blauäugugkeit besser lach
Ich habe z.B vor zwei Jahren alleine eine Woche lang Jordanien mit dem Mietwagen bereist und habe mich da auch nicht unsicher gefühlt. Es sollen ja auch schon Leute in Köln ausgeraubt worden sein...

Die Reise hat jeweils ca 24 Stunden gedauert, alle Wartezeiten etc. einberechnet. Ich bin von Straßburg nach Paris ca 3 Stunden mit dem TGV gefahren, danach mit Vietnam-Airlines nach Ho Chi Minh Stadt 13 Std geflogen. Von dort dann noch ein einstündiger Flug nach Siem Reap.

Ich hatte übrigens auch ziemlich viel Spaß daran, den Bericht hier zu schreiben lach Vielleicht macht es mir ja jemand nach, es lohnt sich.



wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 21:04


30 spoghy21

Hi Alex ,

Danke fürs Teilen deines super Urlaubs.
Sind echt beeindruckende Bilder.

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 21:39


31 B.C.

WOW..., auch der 2. und der 3. Teil sind ein bildhafter Knaller!! lächel lächel

Kambodscha hör ich leise Raun', ich komme um vor Reise Laun'!! zwinker lach

Vielen Dank Alex, für's posten!!

Ran an de Buletten!!

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 21:43


32 AlexMC

Zitat von B.C.


Kambodscha hör ich leise Raun', ich komme um vor Reise Laun'!!

lach lach lach


wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  16.02.2014 21:46


33 Basher (Ex-Mitglied)

Vielen Dank , klasse !!! lächel

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  17.02.2014 11:48


34 speedpixxel

liest sich wirklich interessant, da hängt die messlatte für weitere tourenberichte ganz schön hoch lächel

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  17.02.2014 12:05


35 Jochen

Danke, danke, danke. Ich bin ganz erschlagen von den Bilder....ein Traumurlaub. Leider könnte ich das nie selbständig durchziehen, man dreht mich 3 mal im Kreis und ich bin komplett ohne Peilung.

Druf un Dawedda

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  17.02.2014 17:57


36 Eisdielenjunkie

Wahnsinn Alex, riesen Dank fürs bearbeiten, hochladen und teilen.

Bin ziemlich sprachlos aufgrund der extremst beeindruckenden und zahlreichen Bilder. lächel

DANKE DANKE DANKE! zwinker

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  17.02.2014 18:40


37 Speedy Gonzales

Hi Alex,

bin heute erst dazu gekommen, den dritten und letzten Teil deines MTB-Kambodscha-Abenteuers zu genießen. Wie auch bei den ersten beiden Teilen wunderschöne Eindrücke von deiner Reise. Danke für die Mühe, die du dir damit gemacht hast, den Bericht zu teilen.

Wie geht' s dir denn mittlerweile? Schon hier angekommen und den ersten Kulturschock überwunden?

Meistens dauert es ja eine gewisse Zeit, bis man auch innerlich wieder angekommen ist und man zehrt noch von den Eindrücken lächel.

lg speedy

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  19.02.2014 21:00


38 AlexMC

Freut mich sehr, daß Euch mein Bericht gefallen hat.

Zitat von Speedy Gonzales


Wie geht' s dir denn mittlerweile? Schon hier angekommen und den ersten Kulturschock überwunden?

Naja, wie mann's nimmt. Viel zu kalt hier und ich muß zur Strafe für den Freigang wieder viel zu viel arbeiten traurig

Müßte mal wieder eine Bike-Tour machen, dann geht's mir wieder besser lächel

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  20.02.2014 10:26


39 B.C.

Und wo gehts das nächste mal hin, vllt. nach Chichen Itza und Teotihuacan?? zwinker lächel

Ran an de Buletten!!

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  20.02.2014 13:25


40 AlexMC

Du bringst mich auf Ideen lach

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  20.02.2014 14:53


41 TOSTO

Tolle Reise und sehr schöne Fotos.
Das Land, die Menschen und ihre Kultur sehr schön in Bildern dokumentiert.
Da wirkt das MTB irgendwie deplatziert ... lächel

Erinnert mich an meine zweimonatige Reise (oder besser Strapaze) durch Sumatra. Der Gunung Leiser NP wäre ja auch noch ein Geheimtipp für einen MTB-Cross ... aber ausserhalb der Regenzeit!

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  22.02.2014 22:41


42 Beysen

Zitat von TOSTO


Da wirkt das MTB irgendwie deplatziert ... lächel




Deswegen gab es deswegen auch eher weniger Fotos vom "Rent a Wreck" . lächel

Ich finde es einmalig außerhalb des Stroms des normalen Tourismus zu schwimmen und sich eine solche Reise auf eine ganz andere Art und Weise näher zu bringen.

Riesige Touristen Ansammlungen finde ich auch immer ekelhaft.

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  22.02.2014 23:16


43 bikerhans

Hey,

ich finde Asien auch wirklich toll und versuche so oft wie möglich zum Biken vorbeizukommen. Im letzten Jahr habe ich das auch im Rahmen meines Hua Hin Urlaub geschafft.

Kambodscha und Jordanien habe ich bisher aber noch nicht entdecken dürfen.

Von den Bildern bin ich übrigens wirklich begeistert.

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  21.01.2015 23:18


44 AlexMC

Zitat von bikerhans


Von den Bildern bin ich übrigens wirklich begeistert.

Vielen Dank, ich mache ziemlich gern Fotos lächel

Diesen Frühling werde ich wohl, so wie es aussieht, eine Woche in Kappadokien auf Biketour sein, diesmal allerdings fremdorganisiert.


wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  22.01.2015 23:33


45 AlexMC

Das schon gesehen ?: http://de.wikiloc.com/routen/mountain-bike/thailand/phuket

Ansonsten kann ich zu Thailand leider nicht viel sagen, war noch nicht dort lach

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  24.07.2015 16:18


46 Keks

@bikerhans: VIELEN DANK für das Ausbuddeln dieses Threads!!!
Hab ihn total verpasst und noch gar nicht gesehen, warum auch immer das an mit vorbei gegangen ist. staun
@Alex: Hab eben eine volle Stunde benötigt, um den Reisebericht zu "konsumieren". WAHNSINN! IRRE! Total geil, da bleibt einem die Spucke weg!

... Und ich habs damals verpasst. traurig

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  24.07.2015 19:13


47 AlexMC

Hey, danke lächel War aber auch ein tolles Erlebnis.

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  24.07.2015 19:17


48 Keks

Das glaub ich Dir. Aber eine Frage hab ich noch - auch wenns schon etwas her ist - Warum dürfen keine Schwangeren zu den Tempeln? staun

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  24.07.2015 21:42


49 AlexMC

Ich bin mir nicht ganz sicher, das stand glaube ich nur bei den Tempeln mit recht steilen Treppen (und die waren dann aber auch wirklich steil), wegen Runterfallen und so hmmm
Oder sie hatten Angst vor plötzlich einsetzenden Wehen lach Keine Ahnung, ob das wirklich ernstgenommen wird...

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  24.07.2015 22:37


50 B.C.

Kann man sich einfach immer und immer wieder anschauen!! lächel lächel

Currywurst for President !!

MTB im Lande der Khmer - ein Reisebericht  •  25.07.2015 21:15


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