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MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?

Gibts zum Biken in der Nacht etwas was man wissen oder beachten sollte?

1 -+-Chris-+-

Servus,
Ich hab vor bzw. muss vor haben ( lach ) demnächst bisschen öfter Nachts bzw. früh morgens zu radeln - auch im Wald und über Stock und Stein auf manchem schnellen Trail. Nun ist es ja nicht nur so, dass es Nachts dunkel ist und man deshalb ne entsprechende Beleuchtung braucht, sondern es treiben sich im Wald nachts ja auch ne menge Tiere rum, es ist kälter und eventuell ja auch noch glatt (Nieselregen usw.).
Gibts unter euch jemanden, der öfter Nachts unterwegs ist (z.B. Berufsbedingt o.Ä.) und mir eventuell Tipps geben kann, wie man sich bei der Konfrontation mit nem Reh oder Fuchs oder sonst allgemein Nachts verhalten und auf was man sonst noch achten sollte?

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  19.06.2011 22:32


2 ghostbiker (Ex-Mitglied)

abknallen oder drüberfahren bäh lach

i do it with Ghost

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  19.06.2011 22:36


3 bloodsplash

Als alter Jägers Stiefsohn rate ich dir beim erblicken eines Rehs oder eines Fuchses freundlich zu winken und weiter zu fahren. Falls sie dir wirklich mal im Weg stehen sollten ( was ziemlich sicher NICHT passieren wird zwinker ) einfach klingeln oder dran vorbeifahren zwinker

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  19.06.2011 22:41


4 gaylord

Hast du die Möglichkeit nicht den Wald zu nehmen. Und wenn dann wenigstens ohne die Trails und nur auf der Waldautobahn. Viele Tiere sind halt nachts unterwegs. Auf den Schotterwegen bist du recht laut unterwegs und die Tiere können dich schon früh hören und sich verstecken.

Außerdem so viel Licht wie möglich. Am besten eine Lampe am Lenker mit breiter Streuung und dazu noch eine Helmlampe für die Blickrichtung.

GAYLORD ZU ELVOX: KOMM, LAßT UNS MIT DEM TEUFEL TANZEN!!!

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  19.06.2011 23:19


5 marcusen

Wenn du Wildschweinen begegnest, fahr so schnell du kannst.

Ich glaub im dunkeln Trail fahren wird schwierig auch mit guter Beleuchtung ist das Konzentration ohne Ende.
Ansonsten macht fahren im dunkeln bestimmt viel Spaß.

Radfahren ist nichts besonderes es macht einfach nur Spaß!!

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  19.06.2011 23:29


6 eggen

Zu den Tieren:

Füchse,Hasen Rehe usw sollten wohl kein Problem sein, die fleiehen sofort.

An deiner Stelle würde ich mich über Wildschweine in deiner Gegend informieren- da werden zwar auch die meisten fliehen aber ich möchte nicht erleben das sich ein Keiler in die Ecke gedrängt fühlt oder überrascht ist und angreift hmmm

Zur Strecke:

Alleine würde ich richtiges Gelände meiden- da kann immer mal was auf der Strecke liegen was sonst nicht da war und du machst den großen Abflug... und dann ist keiner da der dir hilft traurig

Ich erinnere da mal an den MTBler den man erst nach Tagen mit zerschmetterten Knochen in einem zugewachsenem Bachbett gefunden hat- zum Glück lebend!

Daher eher moderate Strecken mit ausgebauten Wegen nehmen und die Strecke vorher jemandem sagen, falls man nicht wieder auftaucht kann man so schneller gefunden werden.

Zum Licht:

Je mehr desto besser bäh
Ich spare ja gerne mal n Euro und daher kann ich den Selbstbau empfehlen, da bekommt man viel Licht für sein Geld und man kann es so bauen wie man es braucht.
Ich hab z.B. kleine LEDs neben den dicken Hochleistungs-LEDs verbaut um im Notfall immer zuverlässiges Licht zu haben, das auch mal 100h an bleiben kann.
Es ist nämlich nicht schön wenn man mitten im Wald eine Panne hat und einem langsam das Licht ausgeht.
Dimmen ist zwar vom Effekt her ähnlich aber HoLei-LEDs brennen auch gerne mal durch wenn sie zu heiß werden... dann is nix mehr mit dimmen zwinker
So oder so immer eine zweite zuverlässige Lichtquelle dabei haben!

Temperatur:

Bei nacht ist es im Wald oft sehr kalt, beim Fahren ist das noch ok, aber wenn man z.B. eine Panne hat sollte man noch was warmes dabei haben- man kühlt da sehr schnell aus.


So, das muss erstmal reichen.


MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  19.06.2011 23:35


7 Salocin

Ich war schon mehrfach Trails heitzen bei Nacht und telilweise Regen. Die Kombi ist echt sch***ße, die Lampe macht dann nur noch den Regen hell und du siehst nix, ist zwar verdammt lustig aber auch gefährlich.

Die Lampe sollte sehr sehr hell sein und breit streuen bei homogener Ausleuchtung.
Wenn due Viele Kurven hast, kommst du um eine Lampe am Helm nicht rum, sonst gehts auch recht gut ohne.
Springen sollte man lassen, man verschätzt sich im Tempo und in der Geschwindigkeit.

Tiere sind in aller Regel extrem scheu.

Ich wohne nun in Berlin, hier gibt es ja echt überall Wildschweine, egal ob am Reichstag oder an den Trails.
Die sind auch sehr Menschengewöhnt, da läuft einem auch schon öfter mal ne Rotte mit Frischlingen in 10m Entfernung über den Weg...

Die ignorieren mich entweder oder hauen ab. Mir ist es bisher nur einmal passiert (bei hunderten Begegnungen), dass das Vieh mich böse angestarrt und geschnaubt hat, da ist auf direktem Wege weggehen das Beste. Die Meisten Tiere hauen aber ab, bevor man sie bemerkt.

Sollte ein Tier mehr wie ein Schoßhund sein dann hau drauf, das hat dann wahrscheinlichst Tollwut.


Ich habe gute Erfahrungen mit CreeLEDs und 18650er Akkus, bei realen 600lumen halten die eine Stunde, die LEDs werden werde zu heiß(bei 2h Volllast), noch wären sie irgendwie empfindlich.
Guck mal bei Dealextreme, die haben geile Angebote!

Ich brauche keine Klingel, ich stinke! - Mein Bike

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  20.06.2011 03:15


8 Bernie (Ex-Mitglied)

Wir fahren von ca. Okt - April regelmäßig im Dunkeln,
wie schon erwähnt viel Licht hilft viel, mehr Licht hilft mehr......
Man kann eigentlich naherzu alles fahren, was man auch im Hellen fährt, man ist halt langsamer unterwegs - kommt sich aber schneller vor, weil man nur im "Lichttunnel" fährt.
Würde mich auch auf Strecken beschränken, die ich kenne, neue/unbekannte Trails nur im Hellen erforschen.
Rate auch davon ab, alleine Trails zu fahren. Forstautobahn denke ich geht, daber auf dem Trail kanns Dich immer mal abwerfen, und dann ist unter Umständen ein Begleiter nicht nur hilfreich sondern ggf. lebensrettend...
Tiere haben wir noch nicht viele gesehen, hier und da mal nen Reh was abhaut und einmal nen Dachs der nicht schnell genug vom Weg kam und dann ein Stück in unserem Lichtkegel vor uns hergelaufen ist....war ganz schön hektisch der arme.....
Viel Spass dabei.


www.mtb-schule.de - let there be trails.....

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  20.06.2011 11:20


9 Salocin

Mit der Geschwindigkeit habe ich mich auch häufiger verschätzt, allerdings in beide Richtungen.
Viel zu schnell über einen Kicker der aufeinmal doch viel näher dran war als ich dachte...ging zwar gut, aber war echt extrem Grenzwertig.

Ich brauche keine Klingel, ich stinke! - Mein Bike

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  20.06.2011 12:00


10 raphrav

ich treffe bei so etwas halt die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, nur etwas schärfer:

Soll heißen, Trails vermeiden, nur bekannte Strecken fahren, niemals ohne eingeschaltenes und durchgeladenes Handy direkt am Körper, Rettungsdecke, warme Sachen, eine Kleinigkeit zu Essen sowie Trillerpfeife dabeihaben ist Pflicht.

Zum Licht: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass altmodische Halogenscheinwerfer zwar dunkler, aber wegen ihrem gelberen und wärmeren Licht nachts und bei gleichzeitig schlechter Sicht "durchsetzungsfähiger" sind als LEDs - ich gebe meinen sicher nicht her, zumal er im Unterhalt dank Mignonakkus auch nicht wirklich teurer ist als die neuen.

Tiere gehen dir idr ausm Weg und selbst wenn nicht, bekommst du ein Rad davor zum Stehen. Du fährst ja keine hundert und außerdem "lullt" dich die Dunkelheit aufm Rad nicht wie im Auto ein...

Grüße,
Raph

MTB in der Nacht - Erfahrungen und Tipps?  •  20.06.2011 17:49


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