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Reifendruck bei Conti MTB-Reifen

1 Xaver

Nix mit der Suchfunktion gefunden. Will von Schwalbe auf Conti umsteigen, bin aber etwas irritiert, das von Conti für alle MTB-Reifen 3,5 bis 4,5 Bar empfohlen werden und das ist für Geländereifen schon ganz schön viel. Zu viel, meiner Meinung nach.
Wie seht ihr das? Fahrt ihr wirklich mit den Contis, abseits der Strasse, einen so hohen Druck? Und was passiert, wenn ich die nur mit ca 2 Bar im Gelände bewege?

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 12:59


2 OldenBiker

Ich fahre den Mountain King in 2,4" bei vorne 1,7 und hinten 1,9 Bar. Klappt wunderbar.

Meistens sind auf den Reifen aber die Höchstdrücke angegeben.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 13:30


3 AllMounatinEifel

Ich fahre vorne den XKing und hinten den Raceking. Beide mit 26" Latexschläuchen auf 29" ZTR Crest Felgen. Vorne kann ich bis auf 1,4 Bar, hinten auf 1,6 runtergehen, ohne Probleme. Wiegen tue ich 65 KG.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 14:18


4 B.C.

Fahre definitiv auch NICHT die vorgeschriebenen Drücke.
Momentan die "Winterbereifung" von TK vorne und MKII hinten, mit jeweils 1,8 Bar.


Currywurst with Soul !!

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 14:39


5 raphrav

Heya,

selbes auch bei mir:
Fahre Contis in 27,5", 2,4" Breite, mit Popel-Standardschläuchen. Einsatz AM über Enduro bis Bikepark, Laufräder sind Sixpack 22, Zuladung ca. 95kg Mensch, 5kg Rucksack und dann noch das Bike...

Vorne gehe ich auf ca. 1,2bar runter (drunter schlägt's zu oft durch), hinten auf ca. 1,8bar. Funktioniert ohne Probleme.

Also: Vergiss die Angaben, mach's wie bisher und genieße die Teils genialen Reifen lächel

Vielleicht hier noch der Hinweis, dass du die Protection-Varianten aufgrund der fetteren Karkasse mit weniger Druck fahren kannst oder sogar sollst als meinetwegen die Racesports...

Aber Vorsicht: Beachte, dass bei eventuell schmaleren Reifen doch höhere Drücke, so 2-3bar nötig sein können, aber das hast ja selbst raus, schon anklingen lassen lächel

Grüße,
Raph

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 14:44


6 Xaver

Zitat von OldenBiker

Meistens sind auf den Reifen aber die Höchstdrücke angegeben.
Hätte ich auch gedacht, aber laut Conti heißt es 3,5 bis 4,5 Bar. Zwei verschiedene Maximaldrücke?
Da interpretiere ich doch die 3,5 als Mindestdruck und die 4,5 als Höchstdruck.
Bei meinen Schwalbe-Reifen werden 1,8 bis 3,7 Bar angegeben. Das ist schon realistischer.
Naja, ist also doch wie gedacht. Ich danke euch allen.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 19:12


7 Kharne

Absicherung dagegen, dass Beschwerden reinkommen, weil der Reifen
totgewalkt ist, bevor das Profil abgefahren wurde.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 20:30


8 Xaver

Die wären ja dann,laut Conti, also schlechter als die Schwalbe-Reifen, welche von 1,8 bis 3,7 gefahren werden dürfen. staun

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 20:46


9 OldenBiker

Weniger Druck bedeutet auch, der Reifen kann schneller von der Felge hüpfen. Da will sich ein Hersteller natürlich gegen absichern.
Komm ich dann an und jammere, das mir bei 2 Bar der Reifen von der Felge abgehauen ist, können die sagen, wir haben die Drücke ja draufgedruckt. Eigenes Pech.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 21:39


10 Xaver

Das ist ja alles soweit klar, aber warum muss sich Conti mit 3,5 Bar dagegen absichern, wenn doch Schwalbe scheinbar keine Probleme mit 1,8 Bar hat?
Nur theoretisch, weil ich mir trotzdem Contis holen werde. Reagiere nur auf eure Vermutungen, welche ich aber eigentlich nicht für falsch halte.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  02.12.2015 21:55


11 OldenBiker

Schwalbe Reifen drücken sich etwas fester ins Felgenhorn und haben eine Gummierung, da ein wandern oder vorzeitiges abrutschen verhindern sollen.

Da beide auch in die USA verkaufen, müssen die sich absichern. Die Amis sind ja bekannt dafür, wegen jedem Mist zu klagen.

Ansonsten musste mal bei Conti fragen, die können's Dir noch genauer erklären.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  03.12.2015 19:38


12 Xaver

Zitat von OldenBiker

Schwalbe Reifen drücken sich etwas fester ins Felgenhorn und haben eine Gummierung, da ein wandern oder vorzeitiges abrutschen verhindern sollen.
Na sowas. Da bin ich ja schon wieder irritiert. staun
Will unter anderem deswegen von Schwalbe weg, weil ich mit 1,8 Bar schon zweimal ein Ventil abgerissen habe.

Zitat von OldenBiker

Da beide auch in die USA verkaufen, müssen die sich absichern. Die Amis sind ja bekannt dafür, wegen jedem Mist zu klagen.
Das wäre doch aber ein Grund,das auch Schwalbe einen höheren Druck angibt. Aber Schwalbe gibt seine MTB-Reifen schon ab 1,8 Bar frei.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  03.12.2015 19:50


13 2trp

Es denkt halt nicht jeder hersteller gleich...

Zb. Autos...
Hersteller a gibt 10 jahre garantie gegen durchrostung, hersteller b nicht.

Das heißt aber nicht gleich das hersteller b nach 7 oder 8 jahren löcher im blech hat zwinker


Darf ich mal fragen was du wiegst?
Is ja nicht unerheblich bei der wahl des druckes...

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  03.12.2015 20:45


14 Xaver

85kg mit Klamotten. Mein Rad ist ein selbstgebautes E-Bike mit 16kg. Als Rentner darf ich das. zwinker

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  03.12.2015 21:37


15 holgiduke

Hallo Xaver,

benutzt du eine Kontermutter am Ventil? Wenn ja, einfach mal weglassen, so kann sich das Ventil in die Felge ziehen, wenn der Reifen wandert und reisst nicht gleich ab.

Gruß
Holger

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  04.12.2015 06:54


16 raphrav

Heya,

vorneweg: Ich habe nichts gegen E-Bikes als solche.
Hab mir meine Meinung aufgrund von Probefahrten, meines Studiums (Elektrotechnik mit Vertiefung Leistungs- und Antriebselektronik) und ausgiebigen Lesens gebildet, entschieden, ob es was für mich wäre, und alle anderen werden schon wissen, was für sie selbst das beste ist.

Das mit den E-Bikes ist halt - rein technisch gesehen - so eine Sache. Bei "selbstgebaut" schwant mir dann, mit Verlaub, erst recht so einiges...

Lass mich raten, du hattest die abgerissenen Ventile hinten, also am (elektrischen) Antriebsrad, mhm?
Und lass mich raten, du hast einen Radnabenmotor und keinen Mittelmotor verwendet?

Selbst bei den Premiumprodukten aufm Markt sind mir speziell die Radnabenmotoren mit einer lausigen und zu langsamen Regelung aufgefallen. Gefühlt und überspitzt ausgedrückt haben sich Tritte ins Kreuz mit Leerlaufphasen abgewechselt, sodass die Leistungsspritze betragsmäßig eigentlich nur im Mittel stimmte. Das macht nichts, wenn du über einen Feldweg ballerst, aber wenn's technisch wird, siehst du alt aus (Versuch mal mit so einem Antrieb einen Wheelie/Manual, das Teil wirft dich schlicht ab lach), und wenn's "racey" wird, geht das auf's Material, weil die Kräfte aufs Antriebsrad bei den "Tritten" gewaltig werden. Da liegt der Hund begraben, dass deine Reifen besonders auf der Felge rutschen, denke ich mal.

Nicht umsonst gibt's spezielle E-Bike-Reifen. Die sind nicht nur stabiler, die sitzen auch strammer. Doof nur, dass du da (noch) nichts anständiges für's MTB bekommst...

Grüße,
Raph

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  04.12.2015 07:37


17 Xaver

Zitat von holgiduke

...benutzt du eine Kontermutter am Ventil?
Selbstvertändlich nicht, bzw. nur bei der Erstmontage, bis der Schlauch genug Druck hat, danach kontere ich diese Mutter gegen die Ventilkappe.

Zitat von raphrav

Bei "selbstgebaut" schwant mir dann, mit Verlaub, erst recht so einiges...
Lass mich raten, du hattest die abgerissenen Ventile hinten, also am (elektrischen) Antriebsrad, mhm?
Aber nicht wegen dem Antrieb ist das Ventil abgerissem, sondern wegen dem Bremsen. Schließlich ist mir das auch schon passiert, als ich noch keinen Motor drin hatte.
Man sieht ja auch am Winkel des schräg stehenden Ventils, ob es wegen dem Antrieb oder wegen dem Bremsen ist. Sind ja zwei unterschiedliche Drehrichtungen.

Zitat von raphrav

Und lass mich raten, du hast einen Radnabenmotor und keinen Mittelmotor verwendet?
Jein. Aber du bist nicht aktuell informiert. Seit einiger Zeit gibt es auch mindestens drei verschiedene Mittelmotoren zum selbst einbauen. Selbstbauten sind also nicht auf Nabenmotoren beschränkt.
Ich hatte auch erst einen Front-Nabenmotor, weil der sozusagen als Allradantrieb im Sand große Vorteil hat, aber bei den geringen Geschwindigkeiten am Berg ist er leider zu schwach, weil er da nicht auf Drehzahl kommt.
Deshalb habe ich den Nabenmotor, mit einer selbst gebauten Halterung, vor das Tretlager gesetzt und treibe damit, stärker untersetzt, direkt das Hinterrad an. Dadurch habe ich eine deutlich spürbare Steigerung des Drehmomentes, allerding zu Lasten der Endgeschwindigkeit, welche mir als MTBer nicht so wichtig ist.

Zitat von raphrav

Selbst bei den Premiumprodukten aufm Markt sind mir speziell die Radnabenmotoren mit einer lausigen und zu langsamen Regelung aufgefallen. Gefühlt und überspitzt ausgedrückt haben sich Tritte ins Kreuz mit Leerlaufphasen abgewechselt, sodass die Leistungsspritze betragsmäßig eigentlich nur im Mittel stimmte. Das macht nichts, wenn du über einen Feldweg ballerst, aber wenn's technisch wird, siehst du alt aus (Versuch mal mit so einem Antrieb einen Wheelie/Manual, das Teil wirft dich schlicht ab lach), und wenn's "racey" wird, geht das auf's Material, weil die Kräfte aufs Antriebsrad bei den "Tritten" gewaltig werden.
Genau aus dem Grund gibt es das Pedelelc-Forum für Selbstbauer und es gibt frei programierbare Controller und auch Gasgriffe. Damit kann man ganz soft den Antrieb steuern oder, wenn du willst, das ist allerdings ebbes illegal, auch das Antriebsrad durch drehen lassen. Und alles schön dosierbar.

Zitat von raphrav

Versuch mal mit so einem Antrieb einen Wheelie/Manual, das Teil wirft dich schlicht ab lach), und wenn's "racey" wird, geht das auf's Material, weil die Kräfte aufs Antriebsrad bei den "Tritten" gewaltig werden. Da liegt der Hund begraben, dass deine Reifen besonders auf der Felge rutschen, denke ich mal.
Nee, solche grottenschlechte Pedelecs, die du da beschreibst, sind ja meist keine MTB's und fahren deshalb mit höherem Reifendruck rum.

Zitat von raphrav

Nicht umsonst gibt's spezielle E-Bike-Reifen. Die sind nicht nur stabiler, die sitzen auch strammer. Doof nur, dass du da (noch) nichts anständiges für's MTB bekommst...
Nee, das stimmt so nicht. Es gibt verschiedene E-Bikes. Einmal die, auf 25km/h beschränkten, Pedelecs, welche legal nur beim Treten vom Motor unterstützt werden dürfen. Und dann die S-Pedelec. Diese können auch nur per Gasgriff fahren und die dürfen auch schneller, als die 25km/h fahren, nämlich bis 45km/h und nur für diese Gattung gibt es eine Regelung für die zu verwendeten Reifen. Für die legalen Pedelecs gilt dies allerdings nicht, die sind gesetzlich gesehen "nur" Fahrräder. Die S-Pedelec dagegen müssen sogar ein Versicherungskennzeichen führen und haben eine Helmpflicht. Die normalen Pedelecs aber nicht.
Aber sehr viele Fertig-E-Bikes habe trotzdem keine speziellen E-Bike-Reifen drauf, weil auch ein Conti Mountain-King oder ein Schwalbe Hans Dampf gut genug ist und er eingetragen ist. Diese R75-Regelung der Reifen ist kein vorgeschriebenes Gesetz, der Bike-Hersteller kann sein E-Bike, vorher getestet natürlich, auch mit anderen Reifen ausliefern. Du, als Fahrer darfst aber trotzdem keinen anderen Reifen montieren, als die freigegebenen.
Aber das betrifft nur die schnellen E-Bikes mit Versicherungskennzeichen, so wie beim Mofa. Bei den anderen Pedelecs kannst du aber machen, was du willst, so wie auch an einem normalen Fahrrad.
Noch was. Die sogenannten E-Bike-Ketten. Das ist auch so ein Humbug.
Nur weil manche E-Bike's längere Ketten mit bis zu 136 Gliedern brauchen und die dann, marketingtechnisch, als spezielle E-Bike-Ketten vermarktet werden, bedeutet das nicht, das "normale" Ketten schlechter sind. Die E-Bike-Kette ist nur eine gute Kette aus dem jeweiligem Programm des Kettenherstellers, welche er einfach nur in einer längeren Version ausliefert, mehr ist da nicht.
Leider aber völlig überteuert, deshalb nehmen manche E-Biker drei normale Ketten und machen daraus zwei längere E-Bike-Ketten, indem sie mit der dritten Kette die anderen zwei verlängern. Zusammen mit einem Kumpel deutlich billiger und hält. Und warum hält die wohl? Weil es halt keine speziellen E-Bike-Ketten gibt, es sind aber immer nur die besseren Ketten aus dem Standardprogramm, welche halt in einer verlängerten Version verkauft werden.
Da aber gerade die Mittelmotoren einen höheren Kettenverschleiß haben, sollte man immer eine Premiums-Version von Ketten eines Kettenherstellers fahren.

Reifendruck bei Conti MTB-Reifen  •  04.12.2015 12:10


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