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Tourbericht Alpencross

August 2014, nach Heckmair

1 raphrav

Hey,

soooooo... Hier also ein kleiner Tourbericht! lächel
Vorneweg: Ich möchte mich relativ kurz fassen. Die Tour war randvoll mit Eindrücken, sie war ellenlang und sie war wunderschön. Alles in allem kamen etwa 500 Bilder zusammen, einiges an Videomaterial, ein Haufen GPS-Daten und ich könnte Romane tippen. Und dann bekommen wir alle ein Platz- und Zeitproblem. zwinker Also: Nach Tagen aufgesplittet je drei Bilder und ein paar Sätze.



Tag 1:
Oberstdorf - Stillachtal - Schrofenpass - Warth - Lech - Zug - Raues Joch - Dalaas.

Los gings in Oberstdorf mit über einer Stunde Verspätung (Danke, allerliebstes Transportunternehmen!) und im Gewitterregen. Egal - Stimmung war trotzdem klasse und damit ging's los. Die Abfahrten waren durch das Wasser schwierig und extrem rutschig, und so sahen wir am Schluss aus, au weia. Der Hammer: Unsere Unterkunft stellte sich als genial heraus, heiße Dusche, Waschmaschine, Trockenraum, Reservierungsservice für's Restaurant. So kann's losgehen! lächel

Am Schrofenpass.



Vom Rauen Joch runter.




Tag 2:
Dalaas - Kristbergsattel - Schruns - St. Gallenkirch - Gargellen - Valfizenalm - Schlappiner Joch - Schlappin

Der zweite Tag bot allerfeinstes Wetter - also los! Kristbergsattel zum Warmfahren. Eher Schwarzwaldverhältnisse, aber dennoch wunderschön. Danach ging's weiter ins Montafon und dann hoch in Richtung Schlappiner Joch, wo auch die Grenze in die Schweiz liegt. Erst ewig ne Asphaltstraße hoch nach Gargellen, dann weiter auf ner Schotterpiste bis zur Oberen Valfizenalm und dann nochmal 2 Stunden tragen - das in der Affenhitze, das tat weh! Anschließend aber die Belohnung runter nach Schlappin. Schwere, aber tolle Abfahrt bei genialem Panorama und eine klasse Hüttenübernachtung.

Blick zurück vom Kristbergsattel zum Rauen Joch


An der Oberen Valfizenalm


Blick vom Schlappiner Joch hinunter nach Schlappin.




Tag 3:
Schlappin - Klosters - Wolfgangpass - Davos - Dürrboden - Scalettapass - Val Susauna - S-Chanf

Wieder top Wetter! Also los, ein klasse Frühstück und Abfahrt ganz nach Klosters runter. Dann hoch zum Wolfangpass zuerst entlang einer angelegten Downhillstrecke (Neid!) und dann entlang der Rhätischen Bahn (Auch Neid!). Anschließend Mittagspause am Davosersee und dann das Dischmatal hoch. In Dürrboden nochmal Kräftesammeln, denn der Scaletta ist nochmal ne Hausnummer - immerhin die Stelle, wo ich vergangenes Jahr aufgegeben hatte! Kräftezehrend war's wieder und das Wetter zickte dann doch wieder, aber diesmal klappte es. Und die Abfahrt runter ins Engadin: Holla, die Waldfee, trotz oder gerade wegen Gewitter! Verwinkelt und flowig zugleich, steil, aber kontrollierbar, wildes Panorama und 1000HöMes runter! lächel Im Dorf unten, in S-Chanf, ist die Zeit irgendwie noch stehen geblieben, wildromantisch. Auch wenn die Unterkunftssuche kompliziert war, wir hatten Glück. lächel

Am Scalettapass


Abfahrt ins Val Susauna


S-Chanf




Tag 4:
S-Chanf - Passo Chaschauna - Livigno - Passo di Alpisella - Torri di Fraele - Bormio

Heut geht's also nach Italien! Bei wieder bestem Wetter kurz im Supermarkt die letzten Franken ausgeben und Vorräte aufstocken und schon waren wir im Anstieg zum Passo Chaschauna. Erst Fahrweg, dann ab der Schweizer Alp Chaschauna brutal steiler Trail nach ganz oben. Der Pass markierte die Grenze nach Italien, die höchste Stelle der Tour (2694m) und doch das schönste Panorama auf der Tour. Die Abfahrt nach Livigno war eine nicht weniger steile Schotterpiste (die Bremse pfeifte auf dem letzten Loch) und Livigno war nix: Laut, kommerzialisiert, überlaufen, hektisch. Weg da. Aber glücklicherweise vertreiben HöMes die meistens Touristen und am Passo di Alpisella war wieder Ruhe. Die Abfahrt von dort an die Stauseen ist eigentlich auch ne Piste, aber wir fanden dank GPS-Navi einen gigantischen Trail parallel dazu und hatten unendlich Spaß.
Von den Stauseen dann eine weitere irre Abfahrt, von den mittelalterlichen Torri di Fraele nach Bormio: Es geht da halt ne Wand runter, aber als Baustraße zu den Staumauern oben musste der Weg LKW-tauglich sein. Also: Grober Asphalt, konstante 6-8%, 19 Serpentinen und ein Grinsen bis hinter beide Ohren!

Passo Chaschauna


Vom Passo di Alpisella


An den Torri di Fraele




Tag 5:
Bormio - Val Valfurva - Gaviapass - Edolo - Val Camonica - Niardo

Das Hotel setzte der gelungenen Übernachtung mit einem (nicht nur für italienische Verhältnisse) gigantischen Frühstück die Krone auf. Gestärkt bis vollgefressen machten wir uns an die unendlichen Höhenmeter auf Asphalt das Val Valfurva und dann den Gaviapass hinauf. Viel Schweiß, viele Motorradfahrer, viel Panorama. Auch das Wetter war gegen uns: Zuerst brütend heiß, dann kalt und windig und einen Kilometer vor der Passhöhe Gewitter. Aussitzen bei Pasta half nicht, aussitzen bei Cappuccino half nicht, also doch wieder raus in die Sauerei und aufs Rad. Die Abfahrt war... spannend bei dem Wetter, und wir waren heilfroh über das irgendwann doch wieder gute Wetter und den heißen Wind, der uns das Val Camonica hinab entgegenblies. Die Übernachtungssuche gestaltete sich wegen eines Laufevents schwierig, aber nach fast zwei Stunden, in denen wir schon Kilometer des Folgetags anknabberten, hatten wir doch Glück - unfassbar, wie nett und flexibel die Leute da sind! lächel

Gaviapass, Nordseite


Südseite


Im Val Camonica




Tag 6:
Niardo - Breno - Passo di Crocedomini - Passo Brealone - Condino

Die Originale Heckmairroute verläuft anders, und zwar über den Passo di Campo wenige Kilometer nördlich. Weil das aber nichts für's Bike ist, haben wir da umdisponiert und uns als Ersatz gleich zwei Pässe rausgesucht, die aber jeweils fahrbar sind. zwinker
Also noch zwei Dörfer talabwärts weiter und dann grüßte wieder das Murmeltier: Asphaltpass mit tausend Serpentinen, tausend Motorradfahrern und ob der Hitze irgendwann tausend Sternchen vor den Augen. Irgendwann kamen wir am Passo di Crocedomini an, badeten kurz in der Bikermenge und flohen dann talwärts. Doch die Abfahrt war kurz, paarhundert Hömes später ging's sofort in den Gegenhang. Und der erinnerte uns nach anderthalb Tagen wieder daran, weshalb wir auf MTBs sitzen: Verblockt, einsam, ruhig, wunderschön! Es stürmte, blieb aber trocken und so bot sich uns ein einzigartiges Schauspiel als in der Felswand immer mehr Wolken aufkeimten und über den Grat zogen - faszinierend! Auf dem Passo Brealone dann also Kräfte sammeln und in den Trail stürzen. Der machte ne Weile Spaß, wurde dann aber immer enger, steiler, gefährlicher und kräftezehrender, bis wir aufgaben, durch den Fluss auf die parallele schmale Piste wechselten und darauf mit einem Affenzahn nach Condino abfuhren.

Passo di Crocedomini


Am Passo Brealone


Brione




Tag 7:
Condino - Storo - Passo d'Ampola - Pass Tremalzo - Passo Nota - Pregrasina - Riva del Garda

Letzter Tag! Die Beine waren so langsam schwer, und dennoch war die Stimmung, die Vorfreude riesig. Die Auffahrt zum Passo d'Ampola war nix, viel zu viel los. Aber ab da, die Tremalzoauffahrt, war kräftezehrend und klasse. Und vor allem das Gefühl: Da noch hoch, dann hast du's! Oben erstmal warm anziehen (wir fuhren in die Wolken), verschnaufen und Aussicht genießen. Dann - verdammt! Bis zum Scheiteltunnel sind es nochmal über 100Hömes! Also, die auch noch rauf, und dann ging der Spaß los. Nicht umsonst ist der Tremalzo einer der Bikespots überhaupt. Die alte Militärstraße zum Passo Nota ist brutal. Tennisballgrobes Geröll, quasi permanente Absturzgefahr und überall Rinnen. Andererseits gigantisches Panorama und irgendwie kannst du doch heizen wie ein bekloppter und es passiert nichts! Wahnsinn! Ab dem Passo Nota wurde es weit technischer, steiler, verblockter, machte aber genauso Spaß. Und dann die alte Ponalestraße von Pregrasina runter. In den Klippen des Gardasees, anfangs hunderte Meter über dem Wasser, teils in Tunneln, teils ausgesetzt, mit engen Serpentinen, teils sogar mit angelegten Bikeparkelementen (!) - stundenlanger Abfahrtsspaß pur, bis zur Hafenpromenade von Riva!

Passo Tremalzo




Der erste Blick auf den Gardasee!




Tag 8:
Gardasee

Jaha, den achten Tag gibt's auch noch! Wir hatten einen Reservetag eingeplant und da im Prinzip alles wie am Schnürchen klappte, verbrachten wir den also wie ordentliche Touristen. zwinker Baden, Museum, Essen gehen, Städtchen angucken, Sonnenbrand holen usw... zwinker Ein irgendwie seltsamer Kontrast, erholsam, ungewohnt und doch genau das richtige!

In denen Klippen ging's runter!


Riva del Garda






Joar, das war der Urlaub und der Bericht. Hoffe, euch gefällt's.

Und für mich steht fest: Auch das war nicht mein letzter Alpencross, definitiv nicht!

Grüße,
Raph

Tourbericht Alpencross  •  17.08.2014 21:04


2 TOSTO

Erst mal ... DANKE Raph!
Toll geschrieben, man spürt deine Begeisterung und schöne Fotos, vor allem die Panoramafotos. lächel

Und der Scaletta ... die Schlüsselstelle. Ein toller Pass! Wobei ich anmerken muss, dass er sich anders herum wesentlich besser fährt. Da kann man fast 95% nach oben fahren und runter nach Dürrboden komplett alles.
Aber logisch, geht bei dem vorgesehenen Alpencross schlecht. lach

Und beim nächsten Mal vom Scaletta gleich noch die Keschhütte mitnehmen ... wenn schon ein Reservetag vorhanden!!! lach lach lach

Noch mal meine Glückwünsche.
Tolle Leistung.

Gruss TOSTO

Tourbericht Alpencross  •  17.08.2014 22:02


3 raphrav

Hey,

klar, gern geschehen und danke für die Anerkennung! lächel

Jip, der Scaletta, der ist schon speziell. Irgendwie ungezähmt, irgendwie wild. Irgendwie wird einem schon komisch dort... zwinker

Das mit dem Reservetag ist halt so ne Sache - er ist Reserve und damit lässt man den ohne Not immer in Ruhe, bis zum letzten Tag - am dritten den schon aufbrauchen ist nicht sooo weitsichtig...

Aber Keschhütte kann ich mir vorstellen - auch die Piz Kesch war ein genialer Anblick! lächel

Grüße,
Raph

Tourbericht Alpencross  •  17.08.2014 22:51


4 speedpixxel

das liest sich klasse... dann die bilder dazu...herrlich...
macht deffinitiv lust auf urlaub...
meine fragen wären noch:
hast du vorher irgendwie speziell trainiert?
wieviele km/hm waren es ungefähr pro tag?

Tourbericht Alpencross  •  17.08.2014 23:17


5 hubo

Schöne Bilder!...machen Lust auf Urlaub lächel
Zu deinem Text:
Kannst du echt "vollgefressen" auf Tour gehen?
Da hätt ich die größten Probleme. Oder hast du wie mein MTB-Kollege einen Saumagen der alles verträgt?

Tourbericht Alpencross  •  17.08.2014 23:51


6 phil-vampir

Toller Bericht.
Die Fotots lassen einen träumen. lächel

Tourbericht Alpencross  •  18.08.2014 07:59


7 raphrav

Hey,

danke an euch! lächel

Zitat von speedpixxel

meine fragen wären noch:
hast du vorher irgendwie speziell trainiert?
wieviele km/hm waren es ungefähr pro tag?
speziell trainiert nicht, aber ich fahre ganz unabhängig davon mehrere Feierabendrunden pro Woche und jedes Wochenende mindestens eine Tagestour.
Pro Tag waren es etwa 50-80km und 1500 bis 2300Hömes.

Zitat von hubo

Kannst du echt "vollgefressen" auf Tour gehen?
Da hätt ich die größten Probleme. Oder hast du wie mein MTB-Kollege einen Saumagen der alles verträgt?
Wir haben nur gefuttert, teilweise drei oder vier Vesperpausen gemacht (zusätzlich zum Frühstück und Essengehen abends) und trotzdem Gewicht verloren. Das hätte ich nie gedacht. Und selbst wenn du dich vollgefressen hast, ist's halt ne halbe Stunde etwas schwerer gegangen und dann war dir schon wieder nach Müsliriegeln.

Grüße,
Raph

Tourbericht Alpencross  •  18.08.2014 08:11


8 Jochen

lach
Was ein Traum (Urlaub) - DANKE für den Bericht und die Bilder.
So etwas könnte ich mir auch mal vorstellen - Hauptproblem wäre
wohl die Höhenangst bäh Gerade bei Bild 1 wird mir schon am Monitor
übel!


Druf un Dawedda

Tourbericht Alpencross  •  18.08.2014 11:35


9 EricDraven

Einfach nur geil!
Toll geschrieben, Hammer-Bilder!

Danke für´s Teilen.
Mein Neid ist mit dir...


Gruß

Tom

Tourbericht Alpencross  •  18.08.2014 12:14


10 Eisdielenjunkie

Geile Tour Raph. Klasse Bilder und sehr eindrucksvoll geschrieben.

Da komm ich mir hier im Harz grade sehr klein vor. Brocken ist ja dagegen nur nen Hugel. zwinker

Danke fürs hochladen und teilen.
Hat sehr viel Bock gemacht die Tour aufzusaugen.

Grüße aus Wernigerode / Harz
der Eismann

Tourbericht Alpencross  •  19.08.2014 01:44


11 Speedy Gonzales

Servus Raph,

kann mich meinen Vorpostern nur anschließen. Toller Bericht. Die Fotos sind Sahne. Die Panoramen gefallen. Klasse und herzlichen Glückwunsch zum zweiten Alpencross lächel!!

lg speedy



Tourbericht Alpencross  •  19.08.2014 10:57


12 raphrav

Hey,

danke nochmal! lächel

Ja, der Schrofenpass ist eine heikle Stelle, und ironischerweise die einzige, die sich wirklich absolut nicht umfahren lässt - von Oberstdorf nach Süden geht's da noch am besten rüber. Der Rest der Heckmair-Route hingegen ist absturztechnisch eher harmlos.

Aber Höhenangst lässt sich auch prima abtrainieren. Du musst es wollen, dich regelmäßig damit konfrontieren und dann geht da was - vor ein paar Jahren wäre ich da auch nicht so problemlos rübergekommen.

Jip, der Urlaub war überfällig und dringend nötig, und das Risiko, dass es wieder ein Fiasko würde, war es im Nachhinein bei dem, was wir geboten bekamen, wert. lächel

Und zum "klein vorkommen": War am So auch wieder im Schwarzwald. Klar ist's anders, aber dennoch kam ich auf meine Kosten und hatte einen Riesenspaß. Von daher, und auch, da der Brocken kein schlechtes Revier ist: Passt doch alles! lächel

Blöd ist nur, dass mein Radl bei genauerem Hinsehen wohl doch mehr gelitten hat als befürchtet:
- Nabe vorn voller Metallabrieb
- Bremsscheiben hinüber
- Antrieb verschlissen
- Umwerfer wird wohl doch getauscht werden müssen
- Eines der Postmountgewinde an der Gabel kaputt traurig
Alles keine Riesenaktionen, hab selbst für die Gabel einen Mech gefunden, der die mit nem Helicoil wieder hinbekommen möchte, aber es läppert sich. traurig

Grüße,
Raph

Tourbericht Alpencross  •  19.08.2014 11:11


13 raphrav

Kacke. Das mit Gabel richten wird wohl doch nichts. Dann bin ich mal auf der Suche... traurig
Aber gut, das gehört nicht hierher.

Grüße,
Raph

Tourbericht Alpencross  •  19.08.2014 14:27


14 AlexMC

Hey, eine grandiose Tour, und klasse, daß alles geklappt hat.
LG Alex

wir brauchen Probleme ...und keine Lösungen...

Tourbericht Alpencross  •  22.08.2014 22:21


15 Frerg

hy wow, super tour und toller bericht.
gruss Frank

ick bin en Bärlina

Tourbericht Alpencross  •  23.08.2014 19:24


16 arroGunT

Das sieht alles ziemlich überragend aus!

War aber sicherlich auch sehr anspruchsvoll und ich sag selbst mal so, dass ich mir das sicher noch nicht zutraue lach

Dein Eindruch davon ist sicherlich um vielfaches höher, als wenn man nur die paar schönen Bilder sieht. Biste zu beneiden bäh

Tourbericht Alpencross  •  17.12.2014 17:02


17 TimLPunkt

Wow wirklich toller Bericht mit super schönen Bildern! Irgendwann muss ich auch mal so eine Tour machen. zwinker


Gruß

Tim

Tourbericht Alpencross  •  18.12.2014 15:47


18 raphrav

Heya,

cool, dass das Thema wieder hochkommt und bei allem Grau da draußen wieder vom Sommer träumen lässt!

Danke nochmals! lächel

Grüße,
Raph

Tourbericht Alpencross  •  18.12.2014 17:41


19 arroGunT

Ich liebe die Berge, würde echt gern alle (nicht privaten) Bilder sehen! lächel

Dann gestern das 'Go' von nem Kumpel, Transalp 2015!
Natürlich, vor lauter Vorfreude gleich das Internet nach sämtlichen Informationen, Touren und Erfahrungen durchstöbert.

Jetzt, gerade mal einen Tag danach steck ich irgendwie schon mitten in den Vorbereitungen. Welche Route ? Was traue ich mir zu? Was traue ich den anderen zu? Wie lange will man denn unterwegs sein?
Die ganzen Dinge halt, die man bevor es ins Detail geht, geklärt haben sollte.
Anfangs, als ich das erste mal mit dem Gedanken der Überquerung gespielt hab, wollte ich was einfaches. Wenn ich mir jetzt die Einsteiger-Touren so ansehe, denke ich fast, da braucht man nur Sitzfleisch. Und ich will ja über die Berge, und nicht durch die Täler von Garmisch, Tegernsee oder Obersdorf, zum Gardasee.

Vor paar Tagen noch in einem anderen Thread darüber Faxen gemacht, dass ich der Planung recht entspannt gegenüber steh. Nachdem ich deinen bilderbuchhaften Bericht gelesen hab, welcher sich wirklich sehr toll lesen lässt, bin ich davon infiziert und will das ehrlich gesagt so geplant haben, das maximal das schlechteste Wetter einen reibungslosen Ablauf erschwert.
Und dafür leg ich mich nun ins Zeug lach

Tourbericht Alpencross  •  18.12.2014 21:46


20 raphrav

Heya,

mehr Bilder möchte ich eigentlich nicht rausrücken. Auch deswegen hab ich die hier geposteten wirklich mit Bedacht ausgewählt. Bitte dafür um Verständnis.

Zu deiner Tourplanung:
Ich glaube, es ist am besten, wenn du da einen eigenen Thread erstellst. Am allerwichtigsten ist zu Beginn der Planung, dass du dir schonungslos ehrlich ein paar Fragen beantwortest:

- Wie fit bin ich bzw. inwieweit bin ich bereit, darauf zu trainieren?
- Wie sieht's mit der Fahrtechnik aus?
- Habe ich alpine Erfahrung? Trittsicherheit, Wetterkunde, allgemeine Verhaltensregeln "draußen" (kein Scheiß! und mit Draußen meine ich auch nicht das kleine Waldstück vor der Haustüre) usw.?
- Wie sieht meine Ausstattung aus? Nicht nur Bike, sondern auch beispielsweise Bekleidung, Outdoorequipment.
- Wie lange habe ich Zeit für meinen Alpencross?
- Wie genau kann ich die Tour vorbereiten? Wie viel Zeit kann ich im Voraus investieren?
- Wie viel Geld darf mich der Spaß kosten?

Und wenn du darauf eine Antwort hast, findest du auch schnell eine super passende Route! lächel


Und weil ich meine, schon jetzt fast zu viel Ambitionen bei dir rauslesen zu können: Lieber den ersten AC zu einfach gestalten! Im Nachhinein "unterfordert" gewesen zu sein ist wurscht und führt einfach zum nächsten, schwereren AC im folgenden Jahr. Wenn's aber in Richtung Überforderung geht, ist der Tiefschlag, abbrechen zu müssen, noch das allerkleinste Übel, das dir passieren kann - glaub's mir!

Aber wie gesagt, am besten alles weitere in einem neuen Vorbereitungsthread... lächel
Viel Spaß dabei!

Grüße,
Raph

Tourbericht Alpencross  •  18.12.2014 23:34


21 arroGunT

Das du nicht alle Bilder rausrücken kannst/willst, ist doch voll in Ordnung. In meiner Aussage steckt nur purer Neid lach lach
Anders ausgedrückt, schade, dass du nur 'ein paar' teilen konntest.

War jetzt nicht angedacht mein Ding hier zu planen, eher warst es du, welcher letztens meinte ich/man solle das perfekt planen (der Thread mit Zermatt), und ich damit sagen wollte, das ich mich ein klein wenig getäuscht hab.

Trotzdem Danke für deine Bemühungen! lächel

Tourbericht Alpencross  •  18.12.2014 23:52


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August 2014, nach Heckmair