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Trekking-Rahmen am MTB ???

1 Bonner96

Hallo zusammen.

Ich bin, nachdem mir mein Alltagsrad gestohlen wurde wütend, auf der Suche nach einem MTB, dass im Alltag gefahren aber auch ab und zu mal ein bisschen durchs Gelände gescheucht werden soll (wenn ich z.B. zu faul bin mein Bulls aus dem Keller zu friemeln lach).
Aus Kostengründen wird es wohl ein gebrauchtes Bike werden, das sollte reichen.
Ich bin dabei auf ein Angebot gestoßen: Radon scart mit auf 26-Zoll-Latschen.
Nun ist das Scart ja eigentlich kein Mountainbike...
Wie verhält sich nun ein Trekkingrahmen wie der des Scart im Gelände? Ist das absolut undenkbar oder würde das für den einen oder anderen Gelände-Ritt ausreichen, wenn ich das Rad ja eh meistens im Alltag fahren tät?
Was meint Ihr zwinker?

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 00:18


2 phil-vampir

Direkt die erste Gegenfrage.
Was heißt für dich ein bisschen Gelände?
Rollsplitt? Wurzelteppische? oder oder....

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 00:25


3 Bonner96

Gute frage...da ich das Rad wohl eher von zu hause aus nutzen würde, wären das meistens Waldwege. Das sollte, denke ich keine Probleme bedeuten. Die Frage wäre, was passiert, wenn es mal vom Weg abgeht... lächel
Viel rauf und runter ist bei mir auch nicht zu befürchten...Mäck-Pomm ist bei uns platt wie n Teller.
Da ich nicht ganz so viel Ahnung hab, stelle ich vielleicht lieber noch eine Gegenfrage, wenns gestattet ist... lach
Was wäre denn an Gelände möglich und was nicht?

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 01:00


4 Xaver

Kann man so nicht sagen. Hängt auch von deinem Tempo und deinem Fahrkönnen ab. Während ich auf mein neues Rad wartete, bin ich mal eine Zeitlang mit dem City-Bike meiner Frau auf den ruppigen Trail's rumgefahren. Hat es ausgehalten. Aber, ob es das auch noch bei meinem heutigen Tempo aushalten würde??

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 09:21


5 Bonner96

Also auf Straße bin ich eher flott unterwegs (denke ich... bäh). Im Gelände hab ichs nicht besonders eilig...
Es muss ja auch keine Top-Steifigkeitswerte haben, es sollte mir nur nicht, sobald man mal über eine kleine Bodenstufe, Wurzel etc. fährt, unter dem A**** wegbröseln... lächel
Ich bin übrigens mit 86 kg noch relativ im Durchschnitt, denke also von daher sollte es zumindest keine Probleme geben.

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 12:46


6 Stützrad

Da brauchst Du dir wirklich keine Gedanken machen.
Man sollte es eben nur nicht übertreiben.

Wenn ich darüber nachdenke was wir in unserer Jugend mit
normalen Fahrrädern angestellt haben... staun

Da hat noch kein Mensch an Mtb's gedacht und unseren Wald zum Radfahren
nannten wir damals liebevoll "Rallywäldchen"...
Das sagt glaube ich alles. lach

Henni

Volcano Lobbyist www.mtb-stuetzrad.de.vu

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 12:57


7 Bonner96

Da bin ich ja beruhigt... lächel
Der Rahmen des Bikes, das mir vor kurzem gestohlen worden ist, war auch kein astreiner MTB-Rahmen. Hatte schon Mühe da die Rapid Robs reinzufummeln... lach
Bevor ich aber irgendwelche Erfahrungen mit der Stabilität hätte mache können, wars halt schon weg traurig

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 13:29


8 Francesco2310

Ich kann die Aussage von Stützrad nur bestätigen. In den 90er Jahren habe ich ein uraltes 10Gang-Sportrad(2x5)mit 28" Laufräder adaptiert. Neue Laufräder mit Hohlkammerfelgen, Reifen mit gewöhnlichem Strassenprofil, und alte Deore XT-Teile von einem geschrotteten Mountain-Bike (3x7). Lediglich die Sitz- und Kettenstreben des alten Sportrades mussten um 5 Millimeter gebogen werden, damit die neue 135 mm Achse passt, aber das geht problemlos und obwohl der Rahmen aus billigstem Stahl bestanden hat, bin ich mit diesem Rad 7 Jahre lang bergauf, bergab durch die Hügel und Wälder in meiner Umgebung gefahren und das Rad hat das problemlos ausgehalten. Es ist auch nach den besagten 7 Jahren nicht kaputt gewesen, sondern nur meiner Begehrlichkeit nach einem neuen Bike zum Opfer gefallen.

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 14:11


9 raphrav

Hey,

jo, mit einem Trekkingrad geht schon einiges, mein damaliges musste auch als Ersatz herhalten und wurde geprügelt, als mein M6 aufgab und ich die Lieferzeiten für's neue aussitzen musste.

Aber generell: Ein Trekkingrad ist ja dazu gebaut, dass es auch mal etwas Offroad gehen kann. Stelle es dir ein bisschen wie ein SUV als Pendant zum normalen Auto (also ein Tourenrad) vor.
Ergo: Feldwege gehen, auch wenn sie mal gröbere Löcher haben. Trampelpfade auch, auch wenn man bei Wurzeln etc. schon ordentlich mit der Gewichtsverteilung spielen sollte, um eben nichts kaputt zu machen.
Zum Thema kaputt gehen: Meistens ist es nicht der Rahmen, der bei einem Rad zuerst aufgibt. Problematischer sind da eher die Laufräder, die Bereifung, der Antrieb, Anbauteile, die Gabel etc.

...Und da sind wir auch schon bei den gewaltigen Unterschieden zwischen MTB und Trekkingrad:
- Anbauteile: Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen, also sind Ständer, Schutzbleche oder Gepäckträger einfach ein Nachteil.
- Bereifung: Ist mit weniger Profil und Querschnitt, war zwar dem Leichtlauf zugute kommt, aber eben auch bei Unebenheiten und mit leichteren, dabei größeren Felgen bedeutend weniger Reserven bedeutet. Stichworte: Snakebites, eingedrückte Felgenhörner, Speichenrisse, Achter.
- Bremsen: Die bei Trekkingrädern noch üblichen V-Brakes sind einfach dreckanfällig und unterirdisch zu dosieren, und wenn doch ne Discbrake dran ist, meist auch vorne mit viel zu schwachen 160er-Scheiben.
- Sitzposition: Deutlich höher, aufrechter und weiter vorne aufm Rad, was zwar bequemer und weniger ermüdend ist, jedoch bei großen Steigungen oder Gefällen zum fahrtechnischen Problem wird.
- Antrieb: Ist bei Trekkingbikes deutlich länger übersetzt und meist nicht so für's Gelände und dessen Herausforderungen gewappnet, Sachen wie Shadow-Technologie oder so fehlen da noch.

Joar, und was du davon verschmerzen kannst und was zum Problem wird, musst du einfach selbst herausfinden... bäh

Grüße,
Raph

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 15:43


10 Bonner96

Zitat von Francesco2310

Lediglich die Sitz- und [[Ketten]]streben des alten Sportrades mussten um 5 Millimeter gebogen werden, damit die neue 135 mm Achse passt, aber das geht problemlos und obwohl der Rahmen aus billigstem Stahl bestanden hat, bin ich mit diesem Rad 7 Jahre lang bergauf, bergab durch die Hügel und Wälder in meiner Umgebung gefahren und das Rad hat das problemlos ausgehalten.

Dann sollte ja z.B. ein Rahmen wie der des Radon scart wohl das eine oder andere aushalten...

Ich war mir etwas unsicher, weil ich irgendwo (ich glaube auch hier im Forum) gelesen hatte, dass bei jemandem aufgrund mangelnder Steifigkeit des Rahmens beim Treten der Pedale irgendwas irgendwo gekratzt haben soll...Kettenblatt am Umwerfer oder so. Scheint mir etwas unrealistisch, weil ja zwischen der Rahmenbefestigung des Umwerfers und dem Tretlager wohl kaum mehr als 5 cm liegen. Da müsste der Rahmen wohl aus Gummi sein lach.
Finde leider den Thread nicht mehr...

@Ralph: Bei besagtem Rad sind bereits 26er MTB-Laufräder dran, Ständer Gott sei dank nicht lächel

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 15:54


11 Stützrad

Man darf halt nicht alles so eng sehen.

Es gibt ja immer noch Menschen die glauben das ein Rahmen
zerbricht weil eine Gabel 3 cm mehr Federweg hat wie die
original verbaute... lach

Das ein Rahmen sich verwindet kann schon passieren,
aber so stark? staun

Henni

Volcano Lobbyist www.mtb-stuetzrad.de.vu

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 16:39


12 raphrav

Hey,

also, hab mir das Scart mal angesehen. Das ist kein Trekkingbike, sondern ein Crossbike. Wieder was anderes.

Aber gut, von der Geländetauglichkeit etwa vergleichbar...

Das Aufbiegen des Rahmens (weil das Thema doch nicht unter den Tisch gekehrt wird) funktionierte, wahrscheinlich WEIL der Rahmen aus billigem Stahl besteht, nicht OBWOHL... zwinker
Mach das mal mit nem modernen, hochwertigen Alurahmen, den kannste danach wegschmeißen.

Zum Thema Verwinden: So was ist durchaus realistisch. Die Problematik haste aber genauso auch auf anderen Rädern. Schon mal auf nem alten Stahlrenner mit Vierkantkurbel ausm Sattel gegangen? Huiuiui! zwinker
Das Verwinden allerdings ist nicht nur schlecht, wenn man's von den Anbauteilen her in den Griff bekommt. Umgekehrt bedeutet es nämlich auch, dass der Rahmen viel einstecken kann und deswegen genauso auch länger halten kann. lächel
Und, btw: Wenn beim Antreten was schleift, verwindet sich nicht immer zwangsläufig der Rahmen, eine Kurbel, eine Gabel oder ein Laufrad können das genauso! zwinker

Grüße,
Raph

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 17:51


13 Francesco2310

Zitat von raphrav



Das Aufbiegen des Rahmens (weil das Thema doch nicht unter den Tisch gekehrt wird) funktionierte, wahrscheinlich WEIL der Rahmen aus billigem Stahl besteht, nicht OBWOHL... zwinker
Mach das mal mit nem modernen, hochwertigen Alurahmen, den kannste danach wegschmeißen.

Grüße,
Raph

Das mag schon sein, ich meinte in meinem Post allerdings "...obwohl der Rahmen aus billigstem Stahl bestanden hat, bin ich mit dem Rad 7 Jahre lang...usw.,usf.
Aber nachdem ohnehin von einem 26"er die Rede ist, ist mein Beitrag ja obsolet geworden.

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 18:23


14 Bonner96

Also was lernt man daraus?
Immer nur Rahmen aus Stahl kaufen...könnte ja sein, dass man mal irgendwann lust auf ein Fatbike bekommt... lach lach lach

Trekking-Rahmen am MTB ???  •  30.10.2014 18:57


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