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welches MTB?

wollt ich mich mal nach was anständigem umsehen. zu mir: ich (weiblich),fast 60 kg, 167cm (weiss nicht wie wichtig das ist?)

1 absoluterbeginner

hi - bin noch relativ neu in der mtb-welt und könnte deshalb etwas hilfe gebrauchen:

bin seit ein/zwei jahren verstärkt im gelände unterwegs und seit bei meinem alten mtb einfach die pedalen abgefallen sind vertrau ich dem ding nicht mehr so.
deshalb wollt ich mich mal nach was anständigem umsehen. zu mir:

ich (weiblich),fast 60 kg, 167cm (weiss nicht wie wichtig das ist?)
fahre fast ausschließlich waldwege (so mit wurzeln, steinen, etc.) bei mir in der gegend ist es recht hügelig, so dass es mir wichtig wäre mit möglichst wenig kraftaufwand berg hoch komme. bergrunter bin ich teilweise noch etwas angsthase, so dass ich mal schätze, dass an die stabilität des rahmens keine erhöhten ansprüche bestehen (wobei es natürlich auf jeden fall stabil sein sollte)

was mich bei meinem jetztigem rad stört:
- sehr hohes gewicht (ich trau mich halt nicht überall runter und bin der meinung ich sollte mein rad min. 10 m tragen können ohne zusammen zu klappen, aber belehrt mich gerne, wenn ich falsch liege)
- "unhandlich" : ist irgentwie sehr lang (schon allein vom rahmen her, so dass ich teilweise bei starkem gefälle und sehr engen kurven probleme bekomm)
- komm mit der schaltung nicht so wirklich zurecht (mein freund, der schon länger fährt hat sich auch schon dran versucht und war der meinung das wär wohl eher ne einstellungssache für profis)
- federgabel nicht einstellbar und wohl für andere gewichtsklassen ausgelegt, hab dann teilweise durch die erschütterungen das gefühl im bedarfsfall nicht stark genug bremsen zu können (rad hat auch noch die guten alten backenbremsen)

wo ich mir noch überhaupt nicht drüber im klaren bin:
- was für ne art mountainbike such ich eigentlich
- manche hersteller bieten ja auch damen-modelle an- sind die sinnvoll?
- wie wichtig ist das gewicht des rahmens
- kann man sich als anfänger ruhigen gewissens was gebrauchtes anschaffen, oder ist das ein unkalkulierbares risiko
- sollte es wirklich ein markenrad sein oder gibts auch gute noname- produkte
- worauf sollte man sonst noch achten
- mit welchen preisen muss man min rechnen
- gibts evtl auch die möglichkeit ältere modelle günstiger zu bekommen und was sind hierbei die nachteile(wie groß sind die tech. veränderungen)

wäre euch echt super dankbar, wenn ihr mir bei der ein oder anderen frage weiter helfen könntet- bin natürlich auch über spez. vorschläge dankbar lächel

welches MTB?  •  22.02.2011 14:21


2 Tom&Fred

was für ne art mountainbike such ich eigentlich
- manche hersteller bieten ja auch damen-modelle an- sind die sinnvoll?
- wie wichtig ist das gewicht des rahmens
- kann man sich als anfänger ruhigen gewissens was gebrauchtes anschaffen, oder ist das ein unkalkulierbares risiko
- sollte es wirklich ein markenrad sein oder gibts auch gute noname- produkte
- worauf sollte man sonst noch achten
- mit welchen preisen muss man min rechnen
- gibts evtl auch die möglichkeit ältere modelle günstiger zu bekommen und was sind hierbei die nachteile(wie groß sind die tech. veränderungen)


Zu deinen Fragen , ich würde zu einem Race Hardtail tendieren.
Mit den Damenmodellen kann ich dir nicht helfen , da ich Männlich bin :b
Zum Rahmen es ist halt so , je leichter desto teuer. Spielt schon ne gewisse Rolle.
Gute "Noname" Produnkte gibt es bestimmt , nur muss man die erstmal finden.
Ab 600 - 1000 Euro müsstest du schon was für deine Verhältnisse finden lächel


...AMEISEN KÖNNEN DAS AUCH lächel

welches MTB?  •  22.02.2011 14:28


3 Bernie (Ex-Mitglied)

"- was für ne art mountainbike such ich eigentlich "
das ist schon fast die Gretchenfrage. Du musst Dir mal ganz ehrlich selber beantworten, was/wie Du fahren willst. Betrachtest Du das Rad als reines Trainingsgerät um viele HM zu vernichten, dann stimme ich TomFred zu. Träumst Du
heimlich davon bergab Deine Angst zu überwinden und
es mal richtig krachen zu lassen - dann kann die Kaufentscheidung ganz anders ausfallen.

"- manche hersteller bieten ja auch damen-modelle an- sind die sinnvoll?"
Da die meisten Damen im direkten Vergleich ehr kleiner sind und auch eine andere Ergonomie haben (Verhältnis Oberkörperlänge zu Beinlänge) kann ein spezielles Damenrad durchaus Sinn machen. Insbesondere bei kleineren Damen hab ich festgestellt, dass sie sich auf Damenrädern wohler fühlen, weil es die Rahmen halt einfach in kleineren Grössen gibt. Es geht nichts über Probefahren.


"- wie wichtig ist das gewicht des rahmens"
Ich gebe Dir wohl recht, Du solltest in der Lage sein Dein Rad mal zu schieben oder tragen. Jetzt wird sich eine 1,67m Frau normalerweise bei der Übung immer etwas schwerer tun
als z.B. ein 1,85m Mann. Du wirst immer einen Kompromiss finden müssen aus "leicht soll das Rad sein" und "stabil soll das Rad sein". Abhängig von Punkt 1 - was/wie will ich fahren benötigst Du ein stabileres Rad. Leichter ist am Ende des Tages schneller.


"- kann man sich als anfänger ruhigen gewissens was gebrauchtes anschaffen, oder ist das ein unkalkulierbares risiko"
unkalkulierbar hört sich sehr heftig an, da nicht alles Gebrauchtradverkäufer gleichzeitig Betrüger sind, aber es ist nicht anders als beim Autokauf, ganz ohne Ahnung würde
ich von nem Gebrauchten ehr abraten bzw. zumindest jemand
mitnehmen der Dich vernünftig beraten kann.

"- sollte es wirklich ein markenrad sein oder gibts auch gute noname- produkte"
Glaubensfrage - meist sind Markenräder bei gleicher Ausstattung ein wenig teurer, was dann aber auch wieder in anderen Details -nicht nur im bezahlen für den Namen- begründet sein kann. Hier sehe ich keine Pauschallösung.

"- mit welchen preisen muss man min rechnen"
und wieder: abhängig von dem was Du mit dem Rad machen willst. Planst Du einmal in der Woche ne Stunde biken -
dann kommst Du mit nem relativ günstigen Bike schon sehr gut hin. Willst Du im Sommer professionell Touren guiden?
Du siehst, es kann sehr unterschiedliche Anforderungen geben. Nächste Frage: Fully oder Hardtail (hinten gefedert oder nicht) - die Antwort macht bei vergleichbarer Ausstattung schnell mal 500 € Preisunterschied aus....
Also ein schon wirklich gutes Hardtail kannst Du für rund 1.000 € bekommen.

"- gibts evtl auch die möglichkeit ältere modelle günstiger zu bekommen und was sind hierbei die nachteile(wie groß sind die tech. veränderungen)"
Auch 10 Jahre alte Räder können noch sehr gut funktionieren. Wie wichtig sind DIR die technischen Veränderungen?
Beispiel: Du bemängelst die schlechte Wirkung Deiner "Backenbremse" - es gibt heute sehr gute Felgenbremsen, meiner Meinung nach aber noch deutlich bessere
Scheibenbremsen....
Ich empfehle Dir dringend mal in einen gut sortierten Fahrradladen zu gehen und ein paar Räder auszuprobieren.
Es gibt auch Geschäfte die Leihräder anbieten, da kannst Du Dir für relativ kleines Geld mal nen Rad für nen ganzen Tag ausleihen und damit ins Gelände fahren. So wirst Du
Unterschiede bemerken und deren Bedeutung für Dich besser einschätzen können.

So, hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen und hab Dich jetzt nicht verwirrt......

www.mtb-schule.de - let there be trails.....

welches MTB?  •  22.02.2011 15:02


4 absoluterbeginner

wow- schon mal danke für die antworten!!! ich denke ihr habt mir schon mal etwas weiter geholfen- wo ich mir noch nicht sicher bin ist allerdings die alles entscheidende "gretchenfrage":
vom prinzip her ist es mir glaube wichtiger überhaupt hoch zu kommen zwinker denn den meisten spass hat man ja doch beim runterfahren; hab meinen "fahrcharakter" vielleicht noch etwas missverständlich formuliert: prinzipiell tendiere ich eigentlich schon zur "rennsau"- allerdings halten mich momentan noch mangelnde fahrkünste und damit verbundene unsicherheit etwas davon ab (will ja noch ein paar touren fahren können) aber ich hoffe ja, dass sich das im laufe der kommenden saison gibt, insofern hätt ich schon gern ein rad, was mir das prinzipiell ermöglicht, wobei ich auch nicht weiß inwiefern sich da die räder überhaupt unterscheiden(berg runter fahren sollte ja in jedem fall drin sein).

ich denke ein fully schließt mein geldbeutel leider von vorne rein aus.
was ich auf jeden fall mal ausprobieren werde ist der tipp mit dem leihrad - der lösungsansatz war zu einfach um drauf zu kommen (wie beschränkt man doch manchmal in seinem denken ist)

welches MTB?  •  22.02.2011 15:24


5 SleepY

Also was die Sorgen bei der schnellen Abfahrt angeht, gibt es auch spezielle Trainings für Frauen, bei denen einem Tipps gegeben werden wie mit welcher Situation umzugehen ist. Habe da mal was drüber gelesen.

Weiß ja nicht wo du her kommst aber vielleicht sind in deiner Gegend ein Paar Leute hier ausm Forum und du kannst mit denen auch mal mitfahren. Hier kannst du auch viele Tipps bekommen um dir die angst etwas zu nehmen lächel

welches MTB?  •  22.02.2011 15:38


6 absoluterbeginner

das klingt gut- komme aus dem saarland (raum neunkirchen)

welches MTB?  •  22.02.2011 15:43


7 Bernie (Ex-Mitglied)

Na dann viel Spass beim Testen,
und Sleepy hat natürlich recht,
ein paar gute Tips zum Thema Fahrtechnik
können helfen so einige Hemmungen abzubauen.

www.mtb-schule.de - let there be trails.....

welches MTB?  •  22.02.2011 15:44


8 Bernie (Ex-Mitglied)

noch ne Anmerkung zum Thema Leihrad,
versuche mal zwei / drei wirklich unterschieliche Räder
auf der gleichen Strecke. Die gleiche Strecke hilft bei der
Einschätzung der Unterschiede der Räder, da die Rahmenbedingungen dann gleich sind - optimalerweise auf Deiner Hausstrecke die Du schon gut kennst.

www.mtb-schule.de - let there be trails.....

welches MTB?  •  22.02.2011 15:50


9 iTry (Ex-Mitglied)

das klingt gut- komme aus dem saarland (raum neunkirchen)


Dann können wir ja in Zukunft im Karsbruchtal Bergab üben gehen lächel

Komme auch aus Neunkirchen...:)

Ziel 2011: 1000 km - 105 kg Körpergewicht!

welches MTB?  •  22.02.2011 16:13


10 absoluterbeginner

sehr gerne lächel

welches MTB?  •  22.02.2011 16:20


11 SleepY

na siehste geht doch zwinker

so lernt man einfach am besten lächel

welches MTB?  •  23.02.2011 08:20


12 iTry (Ex-Mitglied)

Ich kann dir noch zwei Läden empfehlen bei denen du von Beratung und Service gut aufgehoben sein wirst:

Total Normal in St. Ingbert
www.total-normal.com

Rad Puhl in Niederlinxweiler
www.radpuhl.de

hab in beiden Läden sehr gute Erfahrungen gemacht....

Lass dich von den Leuten einfach mal unverbindlich beraten lächel

Grüsse, iTry

Ziel 2011: 1000 km - 105 kg Körpergewicht!

welches MTB?  •  23.02.2011 08:47


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